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Alle Artikel kategorisiert unter »Stimme«

„Ganz anders klang, was ich von euch vernahm“

26.05.21 (Julian Lembke) -
„Eine Frauenstimme ist viel flexibler als eine Männerstimme. Diese Feststellung Aribert Reimanns beruht auf über 60 Jahren Erfahrung als Komponist und Liedbegleiter und geht weit über die offensichtlichen Unterschiede wie Klangfarbe und Stimmumfang hinaus. Reimann hinterfragt Geschlechtsidentität und Psychologie seiner Figuren, was sich bis in die musikalische Dramaturgie seiner Werke mitverfolgen lässt. „Die Erfahrung habe ich selbst in meinen 25 Jahren Unterricht gemacht. Ich hatte immer viel mehr Frauen in der Klasse als Männer. Die haben wahnsinnig schnell gelernt, waren sehr bereitwillig, konnten mit der Stimme anders umgehen. Die Männer hatten bis auf wenige Ausnahmen immer keine Lust, waren zu starr oder musikalisch schwächer. Meine Erfahrung war immer für Frauen.“

Singen mit Kindern

07.04.21 (vdm) -
2019 fand der erste „Tag der Kinderstimme“ statt, ein Projekt, in dem Vernetzung eine wichtige Rolle spielt. Als eine der Initiatoren kooperiert hier die Jugendmusikschule Ludwigsburg mit dem Schwäbischen Chorverband, dem Badischen Chorverband, dem Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs, der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Stiftung „Singen mit Kindern“.

Stimme im Onlineunterricht

02.03.21 (Cornelia Fisch) -
Mit ihr transportieren wir als Lehrende unser Wissen, unsere Begeisterung und unsere Anliegen und Fragen zum/zur Lernenden. Mit der Stimme geben wir Worten Gewicht. In der Stimme schwingt der Unterton, die Stimmung, in der wir sprechen, mit. Unsere innere Haltung wird in ihr hörbar. Sie kennen das sicher aus Ihrem Alltag: der gleiche Satz in unterschiedlichen „Tönen“ gesprochen, wird zu einer gänzlich anderen Aussage. Wenn wir als Zuhörende nicht sicher sind, wie jemand etwas meint, verlassen wir uns intuitiv auf den Stimmklang und die zu sehende Körpersprache. Im Onlineunterricht sind Körpersprache und Blickkontakt aber deutlich eingeschränkt. Dadurch gewinnt die Stimme sogar noch mehr an Bedeutung und zwar in dem Maße, wie die anderen nonverbalen Kommunikationsanteile reduziert sind.

DVD-Tipps 2019/09

05.09.19 (Juan Martin Koch) -
Der Klang der Stimme. Ein Film von Bernard Weber. Mindjazz Pictures +++ Wann wird es endlich wieder Sommer? Ein Dokumentarfilm über die Banda Internationale. Regie: Barbara Lubich, Michael Sommermeyer. Hechtfilm

Wissen und Erkennen

20.03.19 (Robert Göstl) -
Diese DVD ist ein echter Wurf! Umfassend in den Inhalten und ausgesprochen klug und übersichtlich gegliedert wird hier alles erklärt, gezeigt und hörbar gemacht, was die Stimmerzeugung betrifft.

Facettenreich, vielfältig, bunt

29.11.18 (Barbara Schultze) -
Musik, Bewegung, Stimme und Sprache verbinden, lautet das Motto der Tagung „Spektrum Rhythmik“, die vom 1. bis 3. März 2019 an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid das breite Feld der Rhythmik beleuchtet. Neben fachlichem Austausch soll sie Einblicke in die künstlerische, wissenschaftliche und pädagogische Praxis ermöglichen. Barbara Schultze, Leiterin des Fachbereichs Rhythmik an der Akademie der Kulturellen Bildung, über Impulse, Potentiale und Herausforderungen der Rhythmik.

Reichhaltig animierend

13.03.18 (Christoph Vratz) -
„Wir haben ein Wissen über den Klang, das es vorher nicht gab“, erklärt die Komponistin Kaija Saariaho auf die Frage, wie man Wahrnehmungen heutzutage in Musik übertragen könne. „Wir können ihn [den Klang] von innen her kennenlernen. Das lässt sich mit der Biologie vergleichen, die im Dunkeln tappte, bis endlich das Mikroskop erfunden wurde.“ Klang und Raum können heute in ein neues Verhältnis gerückt werden, behauptet Saariaho, der digitalen Technik sei Dank. Ob das auch zu einer neuen Ästhetik führt? Wer weiß.

Chancen und Problemfelder im Beziehungssystem Stimme

03.04.17 (Guido Krawinkel) -
Eckhard Schiffer, Facharzt für Nervenheilkunde und Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, brachte es auf den Punkt: „Singen ist eine Alternative zum Saufen. Hier werden Botenstoffe freigesetzt, für die man sonst Antidepressiva bräuchte“. Doch das ist nicht die einzige positive Wirkung, die dem Singen nachgesagt wird. Beim 15. Symposium zur Kinder- und Jugendstimme in der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig machte man sich auf die Spur dieser Wirkungen, beleuchtete das Beziehungsgefüge, in dem sich die Stimme von Geburt an bewegt, und widmete sich mit dem Themenkomplex „Sexueller Missbrauch“ auch deutlich brisanteren Aspekten, durch die manche Einrichtung in der Vergangenheit in Misskredit geraten war.

Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme

Die Leipziger Symposien zur Kinder- und Jugendstimme sind ein internationales, interdisziplinäres Podium für alle Professionen, die sich mit der Stimme im Wachstum und mit singenden Kindern und Jugendlichen beschäftigen. So richten sie sich an Mediziner wie Pädagogen, Musiker, Psychologen und Therapeuten. An jedem letzten Wochenende im Februar treffen sich diese in der Leipziger Musikhochschule für Vorträge, Workshops und ein hochkarätiges Rahmenprogramm.

Akustische und künstlerische Bedingungen

31.03.16 (Andreas Hauff) -
Wieder haben das Universitätsklinikum Leipzig, der Arbeitskreis für Musik in der Jugend (amj) und die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy zum Symposium zur Kinder- und Jugendstimme eingeladen. Über 500 Ärzte, Logopäden und Musiktherapeuten, Sänger und Gesangspädagogen, Schulmusiker und Erzieher, in der Mehrzahl weiblich, treffen sich im ehrwürdigen Hauptgebäude der Musikhochschule in der Grassistraße erneut zu einer kompakten interdisziplinären Tagung, die ihresgleichen sucht. Dass die Veranstalter bei diesem 14. Leipziger Symposium etwa 100 Anmeldungen eine Absage erteilen mussten, zeigt die Aktualität des diesjährigen Schwerpunktthemas: „Die Stimme im pädagogischen Alltag“.
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