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Alle Artikel kategorisiert unter »Menschen«

Die Gedanken auf den Punkt bringen

Vom 28. bis 30. März 2008 findet im Münchner Kulturzentrum Gasteig nunmehr schon zum 7. Mal ein Zitherfestival statt, das von Georg Glasl, der am Münchner Konservatorium unterrichtet, konzipiert und geleitet wird. Die Zither hat immer noch den Ruf des betulichen Hausinstruments in der Volksmusik. Georg Glasl möchte ihn ausweiten. Reinhard Schulz sprach mit ihm darüber.

Personalia

01.03.08 () -

Die neue musikzeitung hat ihre interaktiven Tätigkeiten ausgeweitet. Mit dem Kulturinformationszentrum stellen wir die engagierte Diskussion in das Zentrum der Aktivitäten im Netz. An dieser Stelle können Fragen gestellt, Informationen verbreitet und die Arbeiten anderer kultureller Initiativen zur Darstellung gebracht werden.

01.03.08 () -

Der 1941 in Freiburg im Breisgau geborene Künstlerische Leiter des Festivals AlpenKLASSIK Bad Reichenhall (seit Juni 2007) und eines Kammermusikzyklus‘ bei der Chamber Music Society of Lincoln Center in New York (seit Juni 2007) arbeitete erfolgreich im Hotelfach, bevor er 1973 die Römerbad-Musiktage in Badenweiler gründete. 1997 erhielt er das Bundesverdienstkreuz für seine kulturellen Verdienste.

Wir sind ein Nischenprodukt mit großen Namen

01.02.08 () -

Auswahldirigieren, Förderstufen, Künstlerliste – dem Laien erschließt sich die Struktur des Dirigentenforums, einem Projekt des Deutschen Musikrates, nicht auf Anhieb, umgekehrt sind die Namen, die aus diesem Projekt hervorgehen, jedoch dem Laien durchaus geläufig. Wie funktioniert das Dirigentenforum, das seit 1991 renommierte Orchesterdirigenten aus seinem Förderprogramm entlässt und nun auch das Chordirigieren verbessern will? Über die Ausweitung der Dirigierzone, große Namen und kleine Förderschritte sprach Susanne Fließ mit dem Projektleiter Andreas Bausdorf.

Wenige Wochen vor seinem Tod sprach Barbara Haas mit dem Komponisten Harald Genzmer

01.02.08 (Barbara Haas) -
Der Komponist Harald Genzmer gilt als der namhafteste deutsche Vertreter der Hindemith-Schule. Er komponiert in seinem eigenen Stil, seiner eigenen Sprache. Sein ungewöhnlich reicher Werkkatalog umfasst Orchester-, Kammermusik- und Chorwerke, aber auch zahlreiche Kompositionen pädagogischen Charakters. Genzmer ist, auch in seinem 99. Lebensjahr, ein unerschöpflicher Komponist mit einer unerschöpflichen Fantasie. Er lebt und wirkt seit 1957 in München und ist Träger des Maximiliansorden, der höchsten Auszeichnung, die der Freistaat Bayern Kulturschaffenden verleiht. Barbara Haas kennt Harald Genzmer seit fast 20 Jahren durch viele Gespräche im Auftrag des Bayerischen Rundfunks.

Bewegung aus der Ruhe bringen

01.02.08 (Gerhard R. Koch) -

Der Tod Karlheinz Stockhausens hat noch einmal den Blick – staunend, bewundernd, selbst bestürzt – auf einen Künstlertypus gelenkt, der exemplarisch, ja epochal für den demiurgischen Anspruch stand: der egozentrisch-monoman bis in den Solipsismus hinein einzig dem eigenen Werk lebte. Wer Stockhausen seit den sechziger Jahren kannte und regelmäßig erlebte, wird in Erinnerung haben, wie relativ linear in dieser Hinsicht seine Entwicklung ver-lief. Seit den achtziger Jahren jedenfalls hat sich Stockhausen kaum mehr ernsthaft für andere Musik interessiert als die ausschließlich eigene; an der der Zeitgenossen, erst recht der Jüngeren, war ihm immer weniger gelegen. Solcherart Rigidität ist keineswegs gering zu schätzen, gehört zum Pathos des autonomen romantischen Originalgenies, ist darin zumindest smarter Kommunikationsgefälligkeit vorzuziehen. Zumal die historischen Vorbilder immerhin Richard Wagner und Alexander Skrjabin heißen.

Die Freiheit der Perspektiven

01.02.08 (Klaus Bernbacher) -

Über die „Freiheit der Perspektiven“, ein besonderes Leitmotiv von Hans Otte, sprach der Komponist und Freund Reinhard Schimmelpfennig auf einer katholisch wie vom Zen-Buddhismus geprägten Trauerfeier in Bremen. Als langjähriger Kollege, Nachfolger bei Radio Bremen und Freund möchte ich ein paar persönliche Erinnerungen hinzufügen.

Die zwei Seiten eines Komponisten

01.02.08 (Gerhard Rohde) -

Es gibt Komponisten, deren Werke unablässig bei den verschiedensten Festivals Neuer Musik uraufgeführt werden – mit unterschiedlichem Gelingen natürlich. Und dann leben irgendwo die Stilleren im Lande, die zwar auch komponieren, aber mit ihren Schöpfungen nicht marktschreierisch überall hervortreten.

Von der Wirkungsweise eines Ehrentitels

01.02.08 () -

Seit 2006 wählt die Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) aus den Vorschlägen der Ländersektionen ein „Ensemble in Residence“ aus. Im vergangenen Jahr erhielt das 1997 gegründete niederländische Ensemble „Insomnio“ diesen Ehrentitel und vertrat die Gesellschaft damit auf verschiedenen internationalen Festivals und natürlich bei den Weltmusiktagen in Hongkong. Mit Ulrich Pöhl, dem aus Bielefeld stammenden künstlerischen Leiter von „Insomnio“, sprach Juan Martin Koch.

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