Banner Full-Size

Glückwunsch zu 60 Jahren Jugend musiziert

Untertitel
Verbände gratulieren – Teil 2
Publikationsdatum
Body

Einige Verbände sowie wirtschaftliche und politische Gruppierungen und Unternehmungen laden jährlich zur Teilnahme an Jugend musiziert ein. In der Ausgabe der nmz 4/23 wurden bereits die Gratulationen einiger Verbände veröffentlicht, hier folgen nun vier weitere. Darüber hinaus rufen zu Jugend musiziert der Allgemeine Cäcilien­verband für Deutschland, der Deutsche Musikrat, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, die Jugend- und Familienministerkonferenz, die Konferenz der Landesmusik­räte, die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen auf.

Bundesverband Chor und Orchester

von Dr. Stefan Donath, Geschäftsführung Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V.

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester repräsentiert 21 bundesweit tätige weltliche und kirchliche Chor- und Orchesterverbände mit insgesamt circa 100.000 Ensembles. Neben vielen weiteren Musikverbänden engagieren wir uns für die Interessen von 14,3 Millionen Menschen, die in ihrer Freizeit Musik machen. Dazu gehören natürlich auch die vielen jungen Menschen, die sich für Musik begeistern. Jugend musiziert steht für mich persönlich daher in erster Linie für erstklassige Nachwuchsförderung, musikalische Vielfalt und die Leidenschaft von Kindern und Jugendlichen für die Musik. Das Besondere ist doch: Jugend musiziert motiviert junge Menschen, sich gezielt auf ein Ziel vorzubereiten, sich mit Gleichaltrigen zu messen – zunächst regional und dann gegebenenfalls auch auf Länder- und Bundesebene. Jugend musiziert fördert damit die Amateurmusik in einzigartiger Weise in Spitze und Breite und das deutschlandweit.

Wir freuen uns, dass der BMCO Jugend musiziert in der Öffentlichkeitsarbeit oder durch Mitwirkung im Projektbeirat unterstützen und begleiten kann. Für die nächsten 60 Jahre wünschen wir Jugend musiziert einen guten Groove, viel Resonanz bei jungen Menschen, einen guten Spirit sowie Lust auf neue Impulse. Und schluss­endlich natürlich immer ausreichend Leichtigkeit, übersprühende und sich übertragende Leidenschaft für die Kraft der Musik!

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

von Prof.in Dr.in Susanne Keuchel, Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

In Jugend musiziert stecken 60 Jahre Enthusiasmus für Musik, für den künstlerischen Ausdruck von Kindern und Jugendlichen, für Begegnung und Austausch mit anderen Musik­begeisterten und für die Förderung der Interessen und Stärken von Kindern und Jugendlichen. Enthusiasmus, der junge Menschen dazu motiviert, nicht nur Bestleistungen zu erbringen, sondern über sich selbst hinaus zu wachsen und kulturelles Leben aktiv mitzugestalten. So spielen persönlichkeitsbildende und pädagogische Maßstäbe eine große Rolle im Wettbewerb – dafür hatte sich die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), die dieses Jahr selbst ihr 60-jähriges Bestehen feiert und aus dem Arbeitsausschuss zur Förderung von Musik, Spiel und Tanz in der Jugend zunächst als Bundesvereinigung Musische Jugendbildung hervorgegangen ist, in der Diskussion um die Vor- und Nachteile von Wettbewerben in der kulturellen Jugendarbeit eingesetzt.

Die BKJ wünscht Jugend musiziert weiterhin die anregende Kraft, Kindern und Jugendlichen Freude an Musik zu vermitteln und Vielfalt im musikalischen Ausdruck zu fördern.

Deutsche Stiftung Musikleben

von Bettina Bermbach, Geschäftsführung Deutsche Stiftung Musikleben

Die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend musiziert sind unsere Stipendia­ten von morgen! Wir sehen in dem Wettbewerb ein „Zugangstor“ für eine weiterführende Förderung durch die Deutsche Stiftung Musikleben. Wer beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in einer der von uns geförderten Instrumentenkategorien einen ersten Preis gewinnt, erhält von uns einen Sonderpreis und wird oft auch weiter in seiner musikalischen Ausbildung unterstützt – mit einem Instrument aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, einem Stipendium oder mit der Vermittlung von Konzertauftritten. Die enge Verbindung zwischen der Deutschen Stiftung Musikleben und Jugend musiziert ist historisch gewachsen: Die Stiftung wurde 1962 ursprünglich gegründet, um den Wettbewerb zu unterstützen. Heute ist aus dieser reinen Unterstützung eine fruchtbare Partnerschaft geworden, die auf kreativem Austausch und gemeinsamen Zielen beruht.

Jugend musiziert wünsche ich für die nächsten 60 Jahre vor allem jedes Jahr wieder begeisterte, begabte und glückliche junge Musikerinnen und Musiker, die sich mit Enthusiasmus und Leidenschaft ihrem Instrument widmen und dabei die Freude an der Musik immer im Blick haben. Ich wünsche dem Wettbewerb, dass er auch weiterhin als wichtige Plattform für den Austausch dienen kann: als willkommene Gelegenheit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, andere Musikerinnen und Musiker zu treffen, sich zu messen und einzuschätzen und damit auch künstlerisch voran­zukommen. Ulrike Lehmann und ihrem großartigen Team des Wettbewerbs wird es mit Sicherheit gelingen, die Weichen für 60 weitere erfolgreiche Jahre zu stellen.

Verband Evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland

von KMD Peter Ammer, Verbands-Präsident

Der Verband Evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker (VEM) fördert und begleitet Jugend musiziert schon seit vielen Jahrzehnten. Zunächst fällt einem bei diesem Verband das Instrument Orgel ein. Zum Orgelspielen braucht es eine gewisse Körpergröße, so dass viele erst im Teenager-Alter beginnen. Der Unterricht umfasst neben dem künstlerischen Literaturspiel auch zeitintensiv Improvisation sowie das gottesdienstliche Orgelspiel. Es unterrichten vorwiegend Kirchenmusiker*innen im Rahmen ihres Dienstauftrags, um die Versorgung der gottesdienstlichen Erfordernisse zu gewährleisten, weswegen der Orgelwettbewerb oft „klein aber fein“ ist. Wegen des hohen Einstiegsalters können Orgelspielende in der Regel nur an einem oder zwei der alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerbe teilnehmen (einzelne Bundesländer bieten bis zum Landeswettbewerb in den anderen Jahren „Improvisation“ oder „Orgel &“ an). Die Teilnahme ist aber immer eine interessante Bereicherung, da man ja nie „seine“ Orgel dabei hat, sondern sich auf völlig andere Ins­trumente, deren Abmaße und Register einstellen muss – bei minimaler Vorbereitungszeit eine lehrreiche Herausforderung.

Kirchenmusik ist aber auch Singen, Blasen, Alte Musik, Pop – alles Disziplinen, in denen junge Menschen aus kirchenmusikalischen Kontexten und Ensembles in der ganzen Breite im Wettbewerb präsent sind. So ist Jugend musiziert an vielen Stellen von Kirchenmusik durchdrungen und wir wünschen, dass der Wettbewerb weiterhin junge Menschen anspornt zu einem herausfordernden musikalischen Ziel, zum gemeinschaftlichen Musizieren und dem Blick über das eigene Instrument hinaus.

Ort
Print-Rubriken
Unterrubrik