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Alle Artikel kategorisiert unter »Erl«

Künstlerinnen prangern sexuelle Übergriffe bei Festspielen in Erl an

26.07.18 (dpa) -
Erl - Fünf Künstlerinnen haben in einem offenen Brief schwere Vorwürfe gegen den Dirigenten und Leiter der Tiroler Festspiele Erl, Gustav Kuhn, erhoben. «Wir sind direkt Betroffene, Zeuginnen oder Mitwissende davon, dass es zu unserer Zeit anhaltenden Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe von Seiten des künstlerischen Leiters gegeben hat», schrieben sie in dem am Mittwoch veröffentlichten Brief.

Minsker Orchester entlastet Tiroler Festspiele und Dirigent Kuhn

20.03.18 (dpa) -
Erl - Die weißrussischen Musiker des Erler Festspielorchesters haben die Tiroler Festspiele und ihren Intendanten Gustav Kuhn demonstrativ in Schutz genommen. «Dass wir hier sind, ist unsere Wahl. Es gefällt uns, hier zu arbeiten, und uns gefällt auch die Zusammenarbeit mit Maestro Kuhn», sagte Fjodar Lushch, Konzertmeister des Minsk Orchestra am Montag im Erler Festspielhaus.

Tiroler Festspiele Erl beginnen mit Wagner-Doppel

09.07.15 (dpa) -
Erl - Die Tiroler Festspiele Erl stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen von Richard Wagner. Neben dem kompletten «Ring des Nibelungen» präsentiert das Festival unter Leitung von Gustav Kuhn außerdem Neuinszenierungen von «Tristan und Isolde» sowie den «Meistersingern von Nürnberg». Mit dem «Tristan» zum Auftakt der Festspiele am Freitag (10. Juli) wird erstmals eine Wagner-Oper im futuristischen Festspielhaus gezeigt. Die «Meistersinger» werden im alten Passionsspielhaus von Erl aufgeführt.

Tiroler Festspiele: «Doublefeature» zur Festspieleröffnung

14.07.14 (dpa) -
Erl - Ein veritables Kuhdorf mit zwei Festspielhäusern. So etwas gibt es nur in dem kleinen deutsch-österreichischen Grenzort Erl am Inn bei Kufstein, wo am Freitagabend die Tiroler Festspiele 2014 mit einem umjubelten «Doublefeature» eröffnet wurden. Im neuen, futuristischen Festspielhaus, das aussieht wie ein gestrandeter Raumkreuzer, gab es eine Wiederaufnahme von Béla Bartóks schaurigem Einakter «Herzog Blaubarts Burg».

Geist und Geld, Kunst und Macht

04.02.13 (Egbert Tholl) -
Erl ist ein wundersames Dorf, das im Tal des Inns gegenüber von Oberaudorf liegt, rechts Tirol, links Bayern (in Fließrichtung). 1.500 Einwohner verteilen sich auf 17 Weiler, um die Kirche stehen ein paar Häuser mehr. Vor dem Bau einer Schallschutzwand konnte man von der Autobahn aus einen Bau sehen, der wirkt, als habe Corbusier dem domestizierten Fluss eine sanft geschwungene Kirche geschenkt. Das Ding ist keine Kirche, sondern das Passionsspielhaus, genannt „Zwölfapostelsilo“. Daneben steht nun das Festspielhaus, ein irrer Kristall, genannt „Tarnkappenbomber“. Den Bomber baute Hans Peter Haselsteiner, den Silo die Erler Bürgerschaft.

Herrlich klingender Theater-Kristall: Mäzen stiftet den Tiroler Festspielen in Erl ein neues Festspielhaus

27.12.12 (Wolf-Dieter Peter) -
Nur fünf Kilometer hinter der österreichischen Grenze gibt es eine schallende – und herrlich klingende - Ohrfeige für bundesdeutsche Großverdiener vom Starnberger See- bis hinauf ans Hamburger Elb-Ufer: Hans Peter Haselsteiner, der Aufsichtsratsvorsitzende eines weltweit tätigen Bauunternehmens fand, dass er über seine Steuerzahlungen hinaus der Allgemeinheit von seinem Wohlstand abgeben muss; seine Stiftung legte mit 20 Mio. Euro den Grundstock, übernimmt künftig Unterhalts- und Folgekosten und zwang so letztlich Staat und Land zu Zuschüssen von je 8 Mio. Euro – für ein neues Festspielhaus neben dem weißen Erler Passionstheater und seiner weich schwingenden Rundfassade.

Musikalisch auf höchstem Niveau und kompletter als in Bayreuth: Wagners „Lohengrin“ in Erl, dirigiert und inszeniert von Gustav Kuhn

08.07.12 (Peter P. Pachl) -
Im Passionsspielhaus Erl, wo der Blick auf das Festspielorchester und seinen auch inszenierenden Maestro Gustav Kuhn nicht nur stets voll gegeben ist, sondern hinter Gazeschleier und in farbiger Ausleuchtung des Bühnenhintergrunds noch betont wird, ist die Szene stets zweitrangig. Aber neben sehr konventionellen Momenten und häufig statischen, geradezu halbszenisch wirkenden Strecken wartet Kuhn als Regisseur doch auch immer wieder mit szenisch verblüffenden Lösungen auf. Durch die Erler Erstaufführung des „Lohengrin“ sind nun die zehn „bayreuthwürdigen“ Bühnenwerke Richard Wagners im österreichischen Wagner-Festspielort komplett – und im Gegensatz zu Bayreuth in Erl ungekürzt zu erleben.

15. Tiroler Festspiele Erl beginnen mit Bruckner-Sinfonie

04.07.12 (Agentur - dapd) -
Erl - Die 15. Tiroler Festspiele beginnen am Donnerstag (5. Juli) mit einem Festkonzert im Erler Passionsspielhaus. Festivalleiter Gustav Kuhn dirigiert Anton Bruckners 5. Sinfonie. Dem Werk voran geht die Uraufführung eines Konzertstücks für Alphorn, Orgel und Orchester des 1964 in Sachsen geborenen, heute in Wien lebenden Komponisten Tristan Schulze.

Dirigent Gustav Kuhn und sein Wiener Mäzen präsentieren den Rohbau des neuen Erler Festspielhauses

14.03.12 (Georg Etscheit - dapd) -
Erl - Die Tiroler Festspiele in Erl werden erwachsen: Mit dem neuen Winterfestspielhaus wird das vom Dirigenten und Regisseur Gustav Kuhn geleitete Festival in dem kleinen Ort am Inn zwischen Rosenheim und Kufstein erstmals über ein dauerhaftes Domizil für einen ganzjährigen Spiel- und Probenbetrieb verfügen. Die Eröffnung des Hauses ist für den 26. Dezember geplant.

Venus als Elisabeths Unterleib: Wagners letzte Fassung des „Tannhäuser“ bei den Festspielen in Erl

09.07.11 (Peter P. Pachl) -
Im Passionsspielhaus Erl mit seiner unnachahmlich direkten, kristallklaren, aber doch weichen Akustik, gibt es im Wagner-Jahr 2013 ein anderes Jubiläum: 400 Jahre Passionsspiele. In anderen Sommern des sechsjährigen Passionsspiel-Turnus’ war Festspielintendant Gustav Kuhn mit seinen Tiroler Festspielen an umliegende Orte ausgewichen. Seit diesem Jahr prangt neben dem Passionsspielhaus ein halbfertiger, imposanter Neubau eines Winterfestspielhauses, das Platz für 800 Zuhörer bieten und einen größeren Orchestergraben als die Wiener Staatsoper besitzen wird.
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