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Alle Artikel kategorisiert unter »Innsbruck«

Die Wolga, der Müll und der Tod – „Katja Kabanova“ endlich in Innsbruck

29.05.21 (Roland H. Dippel) -
Jetzt – in der sich lockernden Pandemie – könnte man spielen. Aber nach drei Vorstellungen von Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ schließt das Tiroler Landestheater aufgrund der geplanten Innenraumsanierung ab 1. Juni. Die Wiedereröffnung ist für Oktober 2021 geplant. Aufführungen der Innsbrucker Festwochen Alter Musik finden deshalb im Kammertheater und im Haus der Musik statt. Beim dritten Anlauf wurde die erste Aufführung von Janáčeks Oper vor physischem Publikum mit großer Orchesterbesetzung zu einem packenden emotionalen Wechselbad aus Abscheu und Berührtsein.

Paërs anderer „Fidelio“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

13.08.20 (Roland H. Dippel) -
Nur halb so dick wie die von Plan A ist die wegen Corona verschlankte Fassung der Jahresbroschüre zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Trotzdem kommt das Festival bemerkenswert gut und glücklich in die Gänge. Alle drei Musiktheater-Produktionen finden statt: Paërs „Leonora“ als Tribut an das Beethoven-Jahr, Alessandro Melanis „L'empio punito“ und die sechs musikalischen Intermedien zu „La pellegrina“ – dazu auserlesene Konzerte wie Carissimis Oratorium „Jephte“ mit Voces Suaves und ein Arienabend mit Franco Fagioli. „Felix Austria!“, obwohl die Altstadt im Sommer 2020 durch eine Vielzahl von Baustellen zerstückelt ist und aufgrund der Pandemie Touristenströme nicht so üppig durch die Straßen treiben wie in den letzten Jahren. Roland H. Dippel erlebte zwei stark kontrastierende, großartige Abende.

Justiz stellt Ermittlungen gegen Erler Ex-Intendanten Kuhn ein

13.03.20 (dpa) -
Innsbruck - Das Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Intendanten der Festspiele Erl, Gustav Kuhn, wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung ist eingestellt worden. 15 angebliche Vorfälle seien untersucht worden, teilte die Staatsanwaltschaft Innsbruck mit.

Triumphal: Pietro Antonio Cestis „La Dori“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

26.08.19 (Dieter David Scholz) -
Am 14. Oktober 2019 gedenkt die Musikwelt des 350. Todestages Pietro Antonio Cestis. Aus diesem Anlass haben die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik an Cestis langjährigem Wirkungsort nach mehr als drei Jahrhunderten des Vergessens die Verkleidungs- und Verwechslungskomödie „La Dori“ wieder ans Bühnenlicht gezogen. Dieter David Scholz sah einen triumphalen Höhepunkt der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Gesungener Schinken: Riccardo Broschis „Merope“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

09.08.19 (Dieter David Scholz) -
Die diesjährigen 43. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik stehen im Zeihen des 500. Todesjahres Kaiser Maximilians I., der Innsbrucks Ruf als bedeutende Musikstadt begründete, und des 350.Todesjahres des Innsbrucker Hofmusikers Pietro Antonio Cestis. Im umfang­reichen Festivalprogramms wird die Schatzkiste der Musik von Habsburger Hofmusikern in hochkarätig besetzten Konzerten geöffnet – nicht zuletzt im auratischen Spanischen Saal von Schloss Ambras. Die beiden Neuproduktionen der Opern „Merope“ von Riccardo Broschi und „La Dori“ von Pietro Antonio Cesti sind Höhepunkte des diesjährigen Festivals. Am 7. August hatte „Merope“ im Landestheater Premiere. Dieter David Scholz berichtet aus Innsbruck.

Österreich: Grüne drängen Gustav Kuhn bei Tiroler Festspielen zum Rückzug als Dirigent

19.08.18 (dpa) -
Innsbruck – In der Affäre um angebliche sexuelle Übergriffe bei den Tiroler Festspielen in Erl drängen die Grünen auf weitere Konsequenzen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Tirols Ingrid Felipe will, dass der bisherige Intendant Gustav Kuhn auch seine Rolle als Dirigent niederlegt. „Es wäre angebracht, dass sich Kuhn nicht nur aus der Leitung, sondern auch als Dirigent zurückzieht“, sagte die Grünen-Politikerin am Sonntag der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Da die Schuld Kuhns nicht bewiesen sei, sei in dem Fall aber auch Augenmaß nötig.

Francesco Angelico wird Chefdirigent in Innsbruck

06.11.12 (PM) -
Mit der Berufung von Francesco Angelico zum neuen Chefdirigenten des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck wird erneut ein ehemaliger Stipendiat des DIRIGENTENFORUMs an der Spitze des österreichischen Orchesters stehen. Francesco Angelico tritt mit der Saison 2013/14 die Nachfolge von Christoph Altstaedt an, dessen Vertrag 2013 ausläuft und der sich zukünftig verstärkt seinen Aufgaben an der Deutschen Oper am Rhein widmen wird.

Hier spielen wirklich alle verrückt: Francesco Provenzales „La Stellidaura vendicante“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

09.08.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Es ist wirklich ganz fürchterlich. Und passiert immer wieder. Vor allem in den letzten Jahren auf großen Festivals und an renommierten Häusern. Man sitzt mindestens drei, im schlimmsten Fall auch mal über fünf Stunden im Theatersessel und lässt eine so genannte Ausgrabung über sich ergehen. Irgendein Intendant beauftragte studentische Hilfskräfte oder vermeintliche Experten mit dem Herumwühlen in staubigen Archiven, um den Spielplan mit einer Novität aufzurüsten. Interessanterweise steckt in „Ausgrabung“ ja auch das Wort „Grab“… Und selbst der allergeneigteste Zuhörer mag im einen oder anderen Fall darüber nachsinnen, ob nicht das Oeuvre des einen oder anderen Tonsetzers zu Recht in Frieden ruht.

„Innsbruck, ich muss dich lassen“: Brigitte Fassbaender beendet ihre Intendanz am Tiroler Landestheater

11.07.12 (Ute Büchter-Römer) -
„Standing Ovations“ nach Verdis „Falstaff“: Mit „Alles ist Spaß auf Erden“, dem weisen, witzigen Ende der Oper der Irritationen, Intrigen und menschlichen Schwächen, verabschiedete sich die Intendantin Brigitte Fassbaender von ihrem Publikum in Innsbruck.

"Ich bin ein kreativer Workaholic" - Brigitte Fassbaender beendet ihre zweite Karriere als Theaterintendantin

06.07.12 (Georg Etscheit - dapd) -
Innsbruck/Garmisch-Partenkirchen - Ihre erste Karriere, jene auf der Bühne, beendete sie vor vielen Jahren. Schon mit Mitte Fünfzig beschloss die Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender, die in den 1960er und 1970er Jahren weltweit als Opern- und Liedsängerin Furore machte, ihre Bühnenkarriere an den Nagel zu hängen. "Ich wollte nicht als Ruine abtreten", sagt die einstige Diva. Sie wirkt souverän, mit sich und der Welt im Reinen. Am Wochenende beendet Fassbaender ihre zweite Karriere als Intendantin am Tiroler Landestheater in Innsbruck.
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