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Alle Artikel kategorisiert unter »Schwaz«

Schwaz - Kultursommer in der Silberregion Karwendel

24.07.19 (PM) -
Schwaz - Im Sommer 2019 wird die Silberregion Karwendel wieder zu einem pulsierenden Mittelpunkt der Kulturwelt. Ab 25. Juli treffen internationale Jazz-Virtuosen und aufstrebende Jungmusiker beim Outreach Festival & Academy aufeinander. Seit 1993 organisiert der gebürtige Schwazer und in New York lebende Jazztrompeter Franz Hackl das neuzeitliche Jazzmeeting.

Ein Blick zurück – ein Schritt in die Zukunft

15.11.18 (Erna Cuesta) -
Von der verrückten Idee eines subversiven gallischen Dorfes für unbequeme Töne zum erfolgreichen Tiroler Festival für neue Musik: 25 Jahre Klangspuren Schwaz – ein Grund zu feiern.

Personalia 2018/09

31.08.18 (nmz-red) -
Reinhard Kager leitet Klangspuren Schwaz +++ Achim Heidenreich leitet Kulturamt Eisenach +++ Musik mit Marx +++

Reinhard Kager wird neuer künstlerischer Leiter von KLANGSPUREN SCHWAZ

20.07.18 (PM) -
Schwaz - Matthias Osterwold übergibt die künstlerische Leitung des Tiroler Festivals für neue Musik KLANGSPUREN SCHWAZ in neue Hände. Sein Nachfolger wird der Musikjournalist, Publizist und Kurator Reinhard Kager, der ab Oktober 2018 die künstlerische Verantwortung für das 1994 gegründete Festival übernimmt.

Erotik-Lektionen und widerborstige Performances

31.10.17 (Reinhard Kager) -
Geheimnisvoll flüsternd ­lockt eine ­weibliche Stimme. Mit rot­em Knautschlack-Jackett und silbrig glitzernden Sneakers spielt eine Keyboarderin im Innsbrucker Treibhaus und wirft laszive Blicke ins Publikum, die auf einem Videoscreen noch verdeutlicht werden. Auch mit Lustgestöhne spart Brigitta Muntendorf in der „Aria“ ihrer Performance „Public Privacy“ nicht. Wenngleich alles eigentlich nur Fake ist, denn die Pianistin Małgorzata Walentynowycz markiert zwar erotische Wiegebewegungen, aber die lustvollen Stimmen kommen meist von den Samples einer elektronischen Tonspur. Dicker kommt es dann bei einem bereits 1919 im Geist des Dadaismus entstandenen Stück Erwin Schulhoffs, dessen „Sonata erotica“ von Frauke Aulbert die Gestaltung eines Note für Note und nach strengen rhythmischen Vorgaben auskomponierten Orgasmus abverlangt. Was die Hamburger Vokalistin und Performerin mit einer ekstatischen Steigerungskurve mitsamt einem Schuss Humor bravourös löste.

Im Bann verschiedener Stimmungen

03.11.15 (Reinhard Kager) -
Das Instrumentarium auf der Bühne des Schwazer Silbersaals ist imposant: Riesige Glasglocken hängen von einem mächtigen Gestänge; an einer meterhohen Astgabel baumeln deren halbkugelförmige Pendants aus Holz. Davor ist ein löchriges Holzgebilde zu sehen, in dem verschieden große Holzrohre stecken, und über allem thronen die vier holzstammdicken Lamellen eines überdimensionierten Marimbaphons.

Vom Nordlicht beschienen

30.10.14 (Reinhard Kager) -
Der Neustart erfolgte eigentlich schon im vergangenen Jahr: Nach über zehn erfolgreichen Jahren übergab der Südtiroler Peter Paul Kainrath die Leitung des Tiroler Festivals „Klangspuren“ an den aus Hamburg stammenden Matthias Osterwold, der seinerseits bis zum vergangenen Frühjahr dreizehn Jahre lang die Berliner MaerzMusik kuratiert hatte. Doch der Wechsel war erst in diesem Jahr wirklich spürbar geworden. Zumal auch die Geschäftsführung mit Angelika Schopper neu besetzt wurde, die der als Leiterin des Innsbrucker Kulturamts aus Schwaz abgewanderten Maria-Luise Mayr nachfolgte. War das Festival unter der Leitung von Kainrath hauptsächlich auf das Städtchen Schwaz und dessen nähere Umgebung konzentriert, so mäanderte es diesmal über Innsbruck bis nach Südtirol.

Neue Musik auf Pilgerfahrt

Wer Neue Musik hören will, der muss auf Reisen gehen. Neben den bekannten „Pilgerstätten“ wie Darmstadt und Donaueschingen gibt es eine Menge Orte, die eher als Geheimtipps gehandelt werden. Dazu zählen auch die Klangspuren, die dieses Jahr zum 20. Mal stattfinden.

Brückenschläge und nachhaltige Horizonterweiterungen

31.10.12 (Daniel Ender) -
„Herrlich unübersichtlich“ sei die aktuelle Lage in der zeitgenössischen Musik, schreibt Matthias Osterwold im Programmbuch der diesjährigen Klangspuren Schwaz. Und: „Es kommt darauf an, in diesem fruchtbaren, wuchernden Dickicht der Positionen die Spuren sorgfältig zu lesen und Pfade zu bahnen, die zu den kostbaren, frischen und seltenen Früchten der Kunst führen.“

Zwischen Timmelsjoch und Bochum: von Cage, your operas(europeras) und arte povera Reflexen

11.09.12 (Wolf Loeckle) -
Es war ein krasser Satz inmitten eines durchaus kessen Momentes, als der Ästhetikguru Bazon Brock, Brecht-inspiriert und frech wie Oskar, zu formulieren beliebte, dass die „Funktion der Künste vor allem in ihrer Wirkungslosigkeit zu sehen“ sei. Das war 1987. Und da war documenta acht. Von beiden haben wir gelernt, von Brecht und von Brock, dass es so nicht ganz richtig sein kann. Denn ein wenig vertieft hat sie sich selbst (und uns schon auch), die Sensibilität bei der Wahrnehmung und Verarbeitung unserer Beobachtungen. Nicht zuletzt dank der Künste. Nur Betrüger und Bekrieger gibt es weiterhin en masse.
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