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Alle Artikel kategorisiert unter »Anna Viebrock«

Wien zwischen Tiber und verratenem Meer – Henze-Oper im Stream

16.12.20 (Michael Ernst) -
Die jüngste echte Premiere der Wiener Staatsoper war nur in der Wiener Staatsoper echt. Und im weltweiten Netz. Erstmals strömte „Das verratene Meer“ von Hans Werner Henze durchs renommierte Haus am Ring.

Packend – Giacomo Meyerbeers „Les Huguenots“ am Grand Théâtre de Genève

27.02.20 (Joachim Lange) -
Das Regieduo Jossi Wieler und Sergio Morabito nehmen den Kampf mit der weitschweifigen Grand Opéra Meyerbeers am Grand Théâtre de Genève nicht nur beherzt auf, sie begeben sich dabei gleichsam in einen Nahkampf. Das heißt nicht nur mit, sondern auch in jeder einzelnen Szene. Jede ist für sich genommen gründlich durchgearbeitet und lässt kaum Leere oder Statik aufkommen. Es ist packend zu sehen, wie da der Wahnsinn zur materiellen Gewalt wird. Die Kritik von Joachim Lange.

Partiell entschlüsselt – Bellinis „La Somnambula“ an der Deutschen Oper Berlin

27.01.19 (Peter P. Pachl) -
Vincenzo Bellinis Oper „La Somnambula“ aus dem Jahre 1831 verfügt über eine bis heute lückenlose Aufführungstradition, auch wenn die Aufführungszahlen in den vergangenen Decennien von der „Norma“ dieses Komponisten überrundet wurden. Die vor sieben Jahren in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ zur „Aufführung des Jahres“ gekürte Stuttgarter Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito, wurde für die Deutsche Oper Berlin neu einstudiert, das einstige Skandalon nunmehr fast widerspruchslos akzeptiert.

Musik triumphiert über Szene – Münchens Rameau-Premiere „Les Indes galantes“

25.07.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Weltenkunde sollte eine höfische Gesellschaft amüsieren und zeigen, wie in vier fremden Kulturen, bei den galanten Wilden geliebt wird. Dem seit Ludwig XIV. zur Staatskunst geadelten Tanz entsprechend schuf 1735-36 Jean-Philippe Rameau ein „Opéra-ballet“, gleichsam ein Vorgriff auf das „Gesamtkunstwerk“, das nun spät zur Münchner Erstaufführung kam.

Oper Stuttgart: Marthalers Erzählungen

21.03.16 (Frieder Reininghaus) -
Jacques Offenbachs „Contes d‘Hoffmann“ kommen mit der surrealistisch geprägten Ausstattung Anna Viebrocks von Madrid an die Oper Stuttgart. Ein Premierenbericht von Frieder Reininghaus.

Großes Gurgeln für die Restauration

09.12.15 (Frieder Reininghaus) -
Christoph Marthaler lässt Rossinis „Viaggio a Reims“ in Zürich stranden, meint Frieder Reininghaus.

Witzig geschärftes Plädoyer fürs Altern: Christoph Marthaler inszeniert Janáčeks „Věc Makropulos“ in Salzburg

11.08.11 (Peter P. Pachl) -
Die 1922 in Prag spielende Handlung um ein Elixier der ewigen Jugend haben Christoph Marthaler und Anna Viebrock ins heutige Salzburg verlegt, einen Ort, an dem der Prozentsatz der durch Schönheitsoperationen „jung“ gebliebenen Besucher besonders hoch sein dürfte.

Zeitloser Mythos: zur Uraufführung von Hans Thomallas „Fremd“ an der Stuttgarter Staatsoper

06.07.11 (Verena Großkreutz) -
Was wäre das Musiktheater ohne die antiken Mythenstoffe? Die traumnahe Sphäre des Mythos und die mit der Ratio nicht fassbare emotionale Wirkung von Musik gingen in der Oper von Anbeginn eine treue Ehe ein, die bis heute gehalten hat. Am Anfang stand Orpheus, der dank der überlieferten rätselhaften Macht seines Gesanges zu einer Art Schutzheiligen der Oper avancierte. Und ganz aktuell sind es die Argonauten – zu denen Orpheus ja schließlich auch gehört – und Medea, die auf der Bühne der Stuttgarter Staatsoper wieder einmal zum Leben erweckt werden.
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