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Alle Artikel kategorisiert unter »Anu Komsi«

Eine ganze Welt in 75 Minuten – Isabelle Faust und Anu Komsi mit György Kurtágs „Kafka-Fragmenten“ beim Rheingau-Musik-Festival

06.09.16 (Andreas Hauff) -
Auch das 29. Rheingau-Musik-Festival war ein Erfolg – wirtschaftlich gesehen. Nicht ohne Stolz durfte Intendant Michael Herrmann nach 152 Konzerten eine hervorragende Auslastung von 91 % und in der Finanzierung einen stolzen Eigenanteil von 99,69 % durch Eintrittsgelder und Sponsoren verbuchen. Schwerer zu fassen ist der künstlerische Ertrag.

Auf die Erde gestellt – Karlheinz Stockhausen „Donnerstag“ aus „Licht“ am Theater Basel

26.06.16 (Georg Rudiger) -
In der linken Hand ein Glas Whiskey, in der rechten eine Zigarette. Die Band im Foyer des Basler Theaters hat noch Pause und wird erst nach und nach vom Dirigenten im roten Anzug zusammengetrommelt. Man trägt Schlaghosen und Langhaarperücke. Und gibt sich auch noch betont relaxt, als die sechsstündige Oper „Donnerstag“ von Karlheinz Stockhausen mit scharfen, gestanzten Akkorden im Blech beginnt.

Dreifach verfremdet – Heinz Holligers Literaturoper „Schneewittchen“ am Theater Basel

22.02.14 (Frieder Reininghaus) -
Lange sind wir Schneewittchen nicht begegnet. Nicht dem Märchen der Kindertage, nicht Heinz Holligers Fortschreibung, die sich auf einen Text des schweizerischen Schriftstellers Robert Walser (1878–1956) aus der Zeit um 1900 stützt und von einigen Experten als die hochkarätigste Schweizer Oper des 20. Jahrhunderts begriffen wird. Wie bei der Uraufführung 1998 in Zürich dirigierte der als Oboist bekannt gewordene Komponist nun wieder selbst – in Basel. Dort ist man nicht nur hinsichtlich der Zuwanderung aufgeschlossener als anderswo in der Schweiz, sondern auch gegenüber der musikalischen Moderne.
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