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Alle Artikel kategorisiert unter »Aribert Reimann«

Die Menschen ein Alp-Traum! – Die Oper Halle mit Aribert Reimanns „Ein Traumspiel“

10.05.22 (Joachim Lange) -
Eine gewisse tollkühne Zuversicht in die Neugier seines Publikums kann man dem neuen Intendanten der Oper in Halle Walter Sutcliffe nicht absprechen. Mit Benjamin Brittens „Mittsommernachtstraum“ in die Spielzeit zu starten und dann als letzte Premiere vor den Händelfestspielen (zu denen auch der Beitrag der Opern in der Geburtsstadt des Barockmeisters bislang jedenfalls schon immer ein Selbstläufer waren) mit Aribert Reimanns „Ein Traumspiel“ das coronagenervte Publikum ins Theater zurückzulocken, ist schon recht optimistisch.

„Ganz anders klang, was ich von euch vernahm“

26.05.21 (Julian Lembke) -
„Eine Frauenstimme ist viel flexibler als eine Männerstimme. Diese Feststellung Aribert Reimanns beruht auf über 60 Jahren Erfahrung als Komponist und Liedbegleiter und geht weit über die offensichtlichen Unterschiede wie Klangfarbe und Stimmumfang hinaus. Reimann hinterfragt Geschlechtsidentität und Psychologie seiner Figuren, was sich bis in die musikalische Dramaturgie seiner Werke mitverfolgen lässt. „Die Erfahrung habe ich selbst in meinen 25 Jahren Unterricht gemacht. Ich hatte immer viel mehr Frauen in der Klasse als Männer. Die haben wahnsinnig schnell gelernt, waren sehr bereitwillig, konnten mit der Stimme anders umgehen. Die Männer hatten bis auf wenige Ausnahmen immer keine Lust, waren zu starr oder musikalisch schwächer. Meine Erfahrung war immer für Frauen.“

Der ‚böse Blick‘ auf das Leben – Aribert Reimanns „Die Gespenstersonate“ in Lübeck

25.05.21 (Arndt Voß) -
Man kann nicht umhin: Corona, dieses fiese kleine Ding, spielt mit, auf der Bühne, im Orchestergraben, auch bei der peniblen Prozedur für die, die ein personalisiertes Einlasszertifikat besitzen. Wenn dann alle Punkte der Checkliste für den „Theaterbesuch im Rahmen des Modellprojekts“ abgehakt sind und wenn sich herausstellt, dass der ehrwürdig alte Schmuckvorhang in Lübecks Jugendstilhaus delikat zum Stück passt, ist alles vergessen. Es zählt nur eins: man darf wieder Theaterluft schnuppern!

Museum ohne Abgrund – Aribert Reimanns „Lear“ kehrt ins Nationaltheater München zurück

24.05.21 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Geschichte ist ein Schlachthaus“ hat Heiner Müller lapidar festgestellt. Damit knüpfte er an Thomas Hobbes an, der rund vierhundert Jahre zuvor schon den „Menschen als des Menschen Wolf“ charakterisierte, als Engländer, dessen Königsgeschichte einem Schlachthaus gleicht. Shakespeares „König Lear“ greift da auf den mythisch nebeligen Anfang zurück. Die Vertonung des blutigen Dramas bildete im Juli 1978 den Höhepunkt der Münchner Opernfestspiele.

Komponieren als Lebenselixier - Aribert Reimann wird 85

04.03.21 (dpa, Esteban Engel) -
Berlin - Er gilt als einer der wichtigsten Komponisten der Gegenwart: Aribert Reimann blickt auf ein riesiges Werk zurück. Jetzt wird der Berliner 85. Komponieren sei nun mal eine einsame Angelegenheit, sagt er, Corona habe seinen Alltag deswegen nicht all zu stark gestört. Man sei eben als Ton-Künstler «der Welt abhanden gekommen», zitiert Reimann aus einem Lied Gustav Mahlers. Doch auch bei Reimann hat die Pandemie Spuren hinterlassen.

Clara Schumann

29.05.19 (Rainer Nonnenmann) -
Am 13. September jährt sich ihr Geburtstag zum zweihundertsten Mal. Doch schon jetzt wird sie vielerorts gefeiert und von zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten mit Hommagen bedacht. Schon als junges Mädchen war sie von ihrem Vater umfassend musikalisch unterwiesen worden, in Klavier, Improvisation, Repertoirekenntnissen, sowie mit Hilfe weiterer Privatlehrer in Analyse und Komposition. Als Sechzehnjährige spielte sie im Leipziger Gewandhaus die Uraufführung ihres eigenen Klavierkonzerts op. 7 unter Mendelssohns Leitung.

Heftig gefeiert – Aribert Reimanns „Medea“ am Aalto-Theater Essen

Unser Autor Christoph Schulte im Walde kommt begeistert vom Besuch von Aribert Reimanns Oper „Medea“ am Aalto-Theater Essen zurück. Da schien alles gut ineinander gegriffen zu haben. Herausragend: Claudia Barainsky in der Rolle der Medea. Kay Links Essener Inszenierung werde bleibende Aufmerksamkeit auf sich ziehen, meint unser Autor.

Aribert Reimann erhält Theaterpreis «Faust» für Lebenswerk [update, 5.11.]

03.11.18 (dpa) -
Regensburg - Der Pianist und Komponist Aribert Reimann (82) wird für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Samstag (20.00 Uhr) in Regensburg statt. Der Berliner gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Mehr als 70 Musikwerke hat er geschrieben - Liederzyklen, Instrumentalstücke, Orchesterwerke und mehrere Opern.

Personalia 2018/10

26.09.18 (nmz-red) -
Anna Skryleva wird Generalmusikdirektorin in Magdeburg +++ Ariane Matiakh wird Generalmusikdirektorin in Halle +++ Marek Janowski – Neuer Chefdirigent in Dresden +++ Peter Eötvös +++ Aribert Reimann +++ Jörg Widmann +++ H.-C. Rademann +++ Den Dirigenten Gustav Kuhn und Pieter Jan Leusink werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen

„Es ist schade um die Menschen“: Aribert Reimanns Oper „Ein Traumspiel“ am Theater Hof

22.03.18 (Juan Martin Koch) -
Am Abend der „Soldaten“-Premiere in Nürnberg ging am Theater Hof die Produktion einer weiteren 1965 uraufgeführten Oper zum ersten Mal über die Bühne: „Ein Traumspiel“, jenes Werk, mit dem der damals 29-jährige Aribert Reimann als Opernkomponist debütierte. Juan Martin Koch hat die dritte Vorstellung besucht.
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