Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Aribert Reimann«

Clara Schumann

29.05.19 (Rainer Nonnenmann) -
Am 13. September jährt sich ihr Geburtstag zum zweihundertsten Mal. Doch schon jetzt wird sie vielerorts gefeiert und von zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten mit Hommagen bedacht. Schon als junges Mädchen war sie von ihrem Vater umfassend musikalisch unterwiesen worden, in Klavier, Improvisation, Repertoirekenntnissen, sowie mit Hilfe weiterer Privatlehrer in Analyse und Komposition. Als Sechzehnjährige spielte sie im Leipziger Gewandhaus die Uraufführung ihres eigenen Klavierkonzerts op. 7 unter Mendelssohns Leitung.

Heftig gefeiert – Aribert Reimanns „Medea“ am Aalto-Theater Essen

Unser Autor Christoph Schulte im Walde kommt begeistert vom Besuch von Aribert Reimanns Oper „Medea“ am Aalto-Theater Essen zurück. Da schien alles gut ineinander gegriffen zu haben. Herausragend: Claudia Barainsky in der Rolle der Medea. Kay Links Essener Inszenierung werde bleibende Aufmerksamkeit auf sich ziehen, meint unser Autor.

Aribert Reimann erhält Theaterpreis «Faust» für Lebenswerk [update, 5.11.]

03.11.18 (dpa) -
Regensburg - Der Pianist und Komponist Aribert Reimann (82) wird für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Samstag (20.00 Uhr) in Regensburg statt. Der Berliner gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Mehr als 70 Musikwerke hat er geschrieben - Liederzyklen, Instrumentalstücke, Orchesterwerke und mehrere Opern.

Personalia 2018/10

26.09.18 (nmz-red) -
Anna Skryleva wird Generalmusikdirektorin in Magdeburg +++ Ariane Matiakh wird Generalmusikdirektorin in Halle +++ Marek Janowski – Neuer Chefdirigent in Dresden +++ Peter Eötvös +++ Aribert Reimann +++ Jörg Widmann +++ H.-C. Rademann +++ Den Dirigenten Gustav Kuhn und Pieter Jan Leusink werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen

„Es ist schade um die Menschen“: Aribert Reimanns Oper „Ein Traumspiel“ am Theater Hof

22.03.18 (Juan Martin Koch) -
Am Abend der „Soldaten“-Premiere in Nürnberg ging am Theater Hof die Produktion einer weiteren 1965 uraufgeführten Oper zum ersten Mal über die Bühne: „Ein Traumspiel“, jenes Werk, mit dem der damals 29-jährige Aribert Reimann als Opernkomponist debütierte. Juan Martin Koch hat die dritte Vorstellung besucht.

Im schmerzlichen Bewusstsein der eigenen Endlichkeit

31.10.17 (Corina Kolbe) -
Eine kahle Häuserfront, an deren linker Seite sich ein Innenraum öffnet. Eine Familie sitzt am Tisch und bangt um das Leben einer der Töchter, die nebenan schwerkrank im Kindbett liegt. Nur der blinde Großvater spürt den Tod, der als unsichtbarer Eindringling bereits im Haus ist. Mit Maurice Maeterlincks Drama „L’Intruse“ beginnt Aribert Reimanns neunte Oper „L’Invisible“, die Anfang Oktober in der Regie von Vasily Barkhatov an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführt würde. Ebenso verstörend wie das karge Bühnenbild von Zinovy Margolin ist auch die Musik in Reimanns neuem Werk, das auf drei Theaterstücken des belgischen Symbolisten basiert.

Der allgegenwärtige Tod – Aribert Reimanns „L’ Invisible“ an der Deutschen Oper Berlin

09.10.17 (Peter P. Pachl) -
Die Dramen des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck, angefangen von „Pelléas et Mélisande“ über „Ariane et Barbe-Bleu“ bis zu „Mona Vanna“, halten sich als Opern auf internationalen Bühnen kontinuierlicher als die originalen Dramen. Aus fünf frühen, ursprünglich fürs Marionettentheater bestimmten Stücken Maurice Maeterlincks hat Aribert Reimann drei ausgewählt um ein pausenloses, neunzigminütiges Musiktheater über den allgegenwärtigen Tod zu komponieren, und das in der Originalsprache des Dichters, einem flämisch akzentuierten Französisch.

Vom Blumenmeer ins Blutbad – Aribert Reimanns „Lear“ wird zum triumphalen Schlusspunkt der aktuellen Salzburger Festspiele

22.08.17 (Joachim Lange) -
Zum guten Schluss ist die Rechnung des neuen Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser aufgegangen: Aribert Reimanns längst zum Klassiker der Moderne avancierter „Lear“ aus dem Jahre 1978 setzte ein Ausrufezeichen hinter das sommerliche Opern-Programm an der Salzach. Dabei glänzen die Wiener Philharmoniker als „Hausorchester“ der Festspiele mit Franz Welser-Möst am Pult mit dieser ambitionierten und höchst erfolgreichen zeitgenössischen Oper. Was aufs Schönste belegt, dass diesen Musikern auch nichts Modernes fremd ist. Zumal sich die Felsenreitschule in den letzten Jahren noch jedes Mal bei den Großwerken der Moderne akustisch bewährt hat. Auch die aus der Not geborene Platzierung des Schlagwerks an der Seite der Bühne erweist sich als Glücksfall für die dadurch entstehende Pointierung der Musik.

Aribert Reimanns Kammeroper „Gespenstersonate“ in der Werkstatt der Staatsoper Berlin

26.06.17 (Peter P. Pachl) -
Reimanns Oper, nach seiner Opernadaption von Shakespeares „Lear“ entstanden, basiert auf Johan August Strindberg, der sein Drama als „literarische Sonate“ bezeichnete, womit der Bewunderer Beethovens auf dessen „Gespenstersonate“ und „Gespenstertrio“ Bezug nahm.

Im Torf: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper Berlin

23.05.17 (Peter P. Pachl) -
Den Auftakt eines Reimann-Triptychons der drei Berliner Opernbühnen bildet „Medea“: die im Jahre 2010 als Auftragswerk der Wiener Staatsoper aufgeführte Oper von Aribert Reimann wurde bei ihrer Berliner Erstaufführung an der Komischen Oper zu einem Triumph für den Komponisten und für Nicole Chevalier in der Titelrolle.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: