Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Arno Waschk«

Beeindruckend: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ an der Musikhochschule Lübeck

26.06.19 (Arndt Voß) -
Der Zuschauer muss am Eingang warten. Wenn er schließlich eintreten darf, macht ihm Dämmerlicht und Nebel die Orientierung schwer. Die Luft fühlt sich feucht an, riecht fast etwas modrig. Wenn sich langsam der visuelle Eindruck ordnet, erkennt er schwache Lichtkegel, die von oben neun Figuren ertasten. Stumm stehen sie da, drei mal drei, ein Quadrat bildend, bis sie sich hinknien, dann sich wie zum Gebet nach vorn neigen. Ihr hechelndes Atemholen sind erste akustische Ereignisse. Ein Bericht von Arndt Voß.

Dramatische Populismus-Studie: „Weiße Rose“, ein Manifest der Theater Chemnitz

18.11.18 (Roland H. Dippel) -
Zwei Sänger, sechs Musiker, ein intelligentes Produktionsteam und eine Theaterleitung, die dieses Projekt ausdrücklich fördert, reagieren auf die Ereignisse um das Tötungsverbrechen Ende August 2018 bei den Feiern zum 875. Jubiläum der Stadt Chemnitz. Partner der Theater Chemnitz für dieses Projekt sind die Städtische Musikschule als Proben- und Aufführungsort, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie Leben!“, die Weiße Rose Stiftung e. V. und enviaM. Die Aufführungsserie der Kammeroper “Weiße Rose” von Udo Zimmermann ist Teil der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam stärker“ und in Kooperation mit dem Programm „neue unentdeckte narrative“ des ASA-FF e.V. ein Programmpunkt des Festivals „Aufstand der Geschichten“.

Ein hoch gestylter aufwändiger Flop – Uraufführung von „My Square Lady“ an der Komischen Oper Berlin

23.06.15 (Peter P. Pachl) -
Geplant war eine neue Version von Shaws „Pygmalion“, mit Reibung zum weltberühmten Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe: anstelle der durch Sprechausbildung vom Straßenkind zur Lady herangereiften Eliza Doolittle sollte der Roboter Myon stehen. Doch der im Forschungslabor für Neurorobotik an der Berliner Beuth-Hochschule als lernfähiges System entwickelte und der Komischen Oper als potenzieller künftiger Opernstar angepriesene Roboter versagte kläglich. Und so musste die Idee einer Opern-Neuschöpfung zu einer „Opernerkundung“ gerinnen, die Reibung mit dem „Kraftwerk der Gefühle“ zu einem armseligen Fake.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: