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Alle Artikel kategorisiert unter »Benjamin Reiners«

Generalmusikdirektor Benjamin Reiners hört 2024 in Kiel auf

12.05.22 (dpa) -
Kiel - Benjamin Reiners hört als Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt und des Theaters Kiel auf. Der Dirigent habe den Verwaltungsrat informiert, dass er seinen bis Sommer 2024 laufenden Vertrag nicht verlängere, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und Generalintendant Daniel Karasek bedauerten diese Entscheidung.

Ansehnlich mit Fragenzeichen – Giuseppe Verdis „Otello“ an der Oper Kiel

03.05.22 (Arndt Voß) -
Gleich zweimal setzte sich das Theater Kiel mit Shakespeares Drama um den eifersüchtigen maurischen Feldherrn in Venedigs Diensten auseinander. Beides hatte im April Premiere, zu Monatsanfang als ein neues Ballett mit dem modischen Titel „Othello 2.0“, am 30., dem letzten Tag im April, dann Verdis „Otello“. Das Tanzstück fußt, wie aus der Schreibung ersichtlich, stärker auf Shakespeares Drama und muss sich erst beweisen. In der Oper dagegen hatten Arrigo Boito mit seinem geschickten Libretto und Giuseppe Verdi mit seinem dichten Klanggewand schon für überzeitliche Gültigkeit gesorgt.

Paminas Traumspuk – eine etwas andere, umgewürzte „Zauberflöte“ am Theater Kiel

15.12.21 (Arndt Voß) -
Darf die überhaupt noch gespielt werden, die „Zauberflöte“? Dies wird gefühlt zumindest jährlich einmal bei Spielplangestaltungen an-, vielleicht aufgeregt diskutiert, bis wieder jemand schwach wird und sich an ihr versucht. Denn landauf und landab, landin und landaus zeigt man sie, neu oder gebraucht, in Braunschweig oder in Nürnberg für Jung & Alt, in Basel und St. Gallen, in Berlin im Planetarium, in New York im Kino oder gar im fernen Kambodscha. Jüngst gab es sie coronakonform in Bremen und ganz neu nun in Kiel, genau am 11. Dezember 2021, wo man den arg diskutierten Sonderlichkeiten der „Zauberflöte“ anders beikommen wollte.

Giuseppe Verdis „Aida“ in urbaner Kulisse – Kiels „Sommertheater“

29.08.19 (Arndt Voß) -
In Landeshauptstädten regiert normalerweise die Politik, auch in dieser Jahreszeit. In Kiel, der nördlichsten Deutschlands, hat das Zepter für eineinhalb Wochen Verdi übernommen, nicht die Gewerkschaft, sondern Giuseppe mit seiner eindrucksvollen „Aida“. Verlässlich ist ihr Erfolg, und so ist der Rathausplatz, auf dem sie agiert, von einer gewaltigen Tribüne für mehr als 1.300 Besucher beherrscht, eine Anzahl, die auch bei sieben weiteren Aufführungen benötigt wird. Ein Bericht von Arndt Voß.

Benjamin Reiners wird neuer Generalmusikdirektor am Theater Kiel

29.03.18 (dpa) -
Kiel - Benjamin Reiners wird neuer Generalmusikdirektor des Theaters Kiel. Der derzeitige stellvertretende Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim übernehme die Position mit der Spielzeit 2019/2020, teilte das Kieler Theater am Mittwoch mit. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt wird Reiners Nachfolger von Georg Fritzsch, der seit der Spielzeit 2003/2004 Generalmusikdirektor ist.

„La Reine“ – eine Kreation mit Berlioz und Wagner, Rimbaud und Benn in Mannheim

15.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Trümmer stechen ins Auge. Der letzte Krieg scheint dem Land der Königin nicht gut bekommen zu sein. Die Signatur der Zerstörung bestimmt die Bühne des Nationaltheaters. Martin Kukulies ließ sie für die Solo-Performance von Angela Denoke bereitstellen: einen ausgeklinkten Pilotensitz, einen lädierten Flugzeugmotor, eine noch auf den Einsatz wartende Fünf-Zentner-Bombe, den Torso eines Pferde-Denkmals und das Fragment eines Krieger-Standbilds. Eine unwirtliche Landschaft für Musik, die sich exzessiv der Liebe und Schönheit hingibt.

Kammerspiel der Seelen – Benedikt von Peters Sicht auf „Don Giovanni“ am Staatstheater Hannover

20.05.14 (Ute Schalz-Laurenze) -
Leporello stellt am Rand der Bühne die Teelichter auf und beklagt sein Dasein. Dann merken wir, dass sein Herr Don Giovanni zwar singt, aber gar nicht da ist. Wir befinden uns am Staatstheater Hannover in der Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ in einer Inszenierung von Benedikt von Peter, dessen radikale Bilder meist das Publikum spalten.
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