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Alle Artikel kategorisiert unter »Bildungspolitik«

Spahn: «Leitkultur» muss sich in Bildungspolitik wiederfinden

14.02.18 (dpa) -
Berlin - CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn plädiert für die Vermittlung von Anstand und Tugenden als Teil einer Leitkultur an Deutschlands Schulen. Mindestens genau so wichtig wie Fakten über Geschichte und Gesellschaft sei die Frage, «ob wir jungen Menschen vermitteln, wie wir zusammenleben wollen», sagte Spahn der «Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft» (Märkische Oderzeitung und Südwest Presse, Dienstag).

Desaströse Weichenstellung für kulturelle Bildung

30.06.17 ((nmz-red)) -
Seit 2013 wird der „Musik-Gordi“ von den Redaktionen des Musikforums des Deutschen Musikrates und der neuen musikzeitung verliehen. In diesem Jahr erhält Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, den gordischen Knoten des Musiklebens. Sie ist maßgeblich für die seit Jahren bestehenden Missstände an den Berliner Musikschulen sowie für das Verschwinden der künstlerischen Schulfächer an den allgemeinbildenden Schulen verantwortlich.

Dresden zeigt Gesicht(er)

27.10.15 (Michael Ernst) -
Endlich überwindet Dresdens Semperoper den Denkmalschutz und mischt sich ins Tagesgeschehen ein. Sinkende Besucherzahlen von auswärts dürften nicht der einzige Grund dafür sein. Michael Ernst ist vor Ort und berichtet.

Leucht-Feuer – Theo Geißlers Plädoyer für musikpädagogische Beständigkeit

01.07.14 (Theo Geißler) -
Es folgt – an dieser Stelle vielleicht etwas ungewohnt – ein kleiner Konzertbericht. Zwei interpretatorisch unglaublich faszinierende, abwechslungsreiche, fantasievolle Abende im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie gestaltete das Heinz-Berggruen-Gymnasium vor vollem Haus und begeistertem Publikum. Presse, Funk und Fernsehen waren ebenso abwesend wie die eifrigen Sahnehäubchen-Darsteller bei einschlägigen kulturellen Highlights. [Vorabdruck aus der nmz 2014/07]

Wir brauchen eine Kultur-Revolution

31.03.14 (Agnes Krumwiede) -
„Wie schön, Sie haben Ihr Hobby zum Beruf gemacht!“ – diesen Satz hat jeder Musiker schon mal gehört. Vor die Wahl gestellt, spielen ausgebildete Musiker lieber ohne Gage, um überhaupt auftreten zu dürfen. Oder sie unterrichten einen begabten Schüler auch mal umsonst, wenn dieser aus einer sozial schwachen Familie kommt. Selbstausbeutung aus Liebe zur Musik.

Kopf-Noten - „Wie viele Musikhochschulen braucht das Land?“

03.03.14 (Juan Martin Koch) -
Rankings sind eine feine Sache. Sie sortieren Universitäten, Wellnesshotels, Spezialkrankenhäuser oder Automodelle nach objektiven Qualitätskriterien in Ranglisten ein. Oben stehen die guten, unten die schlechten. Das hilft bei der Auswahl, beugt Enttäuschungen vor und schafft Orientierung in einer unübersichtlichen Welt.

Pflichtlektüre: die Wahlprüfsteine des Kulturrates

05.09.13 (Barbara Haack) -
Auch wenn an dieser Stelle keine eindeutige Wahlempfehlung gegeben werden kann: Nach der Lektüre der Wahlprüfsteine des Deutschen Kulturrats sei demjenigen, dem an einer wie auch immer gestalteten vielfältigen und gedeihenden Kulturlandschaft gelegen ist, nicht unbedingt zu raten, sein Kreuzchen für die Piratenpartei abzugeben. „Thema verfehlt“ oder „zu eng auf digitale Themen fokussiert“ möchte man bei vielen Antworten der noch jungen Partei sagen, auch wenn sie sich selbst als Kulturpartei bezeichnet. Manche Antwort darf man durchaus als „kulturfern“ bezeichnen. So plädiert sie generell für die Abschaffung des ermä­ßigten Mehrwertsteuersatzes für Kulturgüter, kulturelle Bildung ist bei ihnen vor allem „Motor für den Wandel zur modernen Informationsgesellschaft“.

Nichts wird uns mehr Zeit stehlen

05.09.13 (Moritz Eggert) -
Wir bauen ab. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Finanzkrise. Die Jahrhundertflut. Die Jahrtausendflut. Die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus. Es ist eigentlich ziemlich egal, was passiert, ob Außerirdische landen oder Hitlers Tagebücher noch einmal gefunden werden, unsere Antwort darauf wäre immer: „Es muss gespart werden.“ Und um zu sparen, müssen wir anderswo abbauen, das ist schonmal klar.

Stoch rügt Bauer: War in Musikhochschulkonzept nicht eingebunden

04.09.13 (dpa) -
Nach der SPD-Fraktion kritisiert auch Kultusminister Andreas Stoch (SPD) das Konzept zur Reform bei den Musikhochschulen im Südwesten. Von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) habe er sich mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf die Ausbildung der Musiklehrer eine breitere Beteiligung an der Planung gewünscht, sagte Stoch am Mittwoch in Stuttgart. «In die bisherigen Überlegungen sind wir nicht einbezogen worden.»

Chronik einer angekündigten Spaltung

03.09.13 (Juan Martin Koch) -
Es läuft sicher alles prima? Wie auf der Titelseite der Ausgabe 7-8/2013 angedeutet, hatte die nmz beim baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) nachgefragt, welche Ergebnisse die schon vor längerer Zeit erfolgte Querschnittsprüfung der Musikhochschulen Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart und Trossingen gezeitigt habe, und keine Antwort erhalten. Am 15. Juli nun legte der Landesrechnungshof seine „Beratende Äußerung“ vor, Ministerin Theresia Bauer präsentierte die daraus – beziehungsweise entgegen dieser – gezogenen Schlüsse zwei Tage später. Sie lösten in der Musikszene nicht nur Baden-Württembergs ein mittleres Erdbeben aus. Versuch einer Sortierung:
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