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Alle Artikel kategorisiert unter »Billie Holiday«

Strong, beautiful and black

08.08.21 (Ursula Gaisa) -
Eigentlich ist es ein Wunder, dass es bis vor kurzem nur ein Biopic über eine der schillerndsten Figuren US-amerikanischer beziehungsweise afroamerikanischer Jazzgeschichte gab: Billie Holiday. Das erste mit Diana Ross in der Hauptrolle kam 1972 in die Kinos. Grundlage war die 1956 erschienene Autobiografie der Künstlerin „Lady Sings The Blues“ – so auch der Titel des Films, der momentan nur in einem US-amerikanischen DVD-Format und in englischer Sprache erhältlich ist. Und wie Andra Day im jetzt ebenfalls auf DVD (Capelight) erschienen Film „The United States vs. Billie Holiday“ erhielt Diana Ross damals eine Oscarnominierung und wurde mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Soundtrack 2021/07

11.07.21 (Viktor Rotthaler) -
Nach fast fünf Jahrzehnten entstand nun ein zweites großes Biopic über Billie Holiday, die Generationen von Jazzsängerinnen und Croonern wie Frank Sinatra beeinflusst hat. Im Herzen des Films pocht der Jahrhundertsong „Strange Fruit“. Ein Lied, das von den „seltsamen Früchten“ handelt, die in den Bäumen des Südens baumeln. (siehe Kritik).

Frischer Vokalcharme

30.09.15 (Marcus A. Woelfle) -
Zu gewichtigen Jahrestagen schießen Tribut-Alben wie Pilze aus dem Boden. Man nehme einige bewährte Songs eines Sympathieträgers und hat automatisch einen roten Faden im Repertoire, alle Aufmerksamkeit für sich und wohl auch mehr Absatz als sonst. Es scheint so leicht – und ist so schwer! Wer ein Genie lediglich imitiert, wird unerbittlich neben dem Original auf die Waage gelegt und für zu leicht befunden. Und wer unter der Flagge eines Größeren zu viel Eigengepräge zeigt, erntet oft auch Undank, denn schließlich wollen die meisten Hörer das Immergleiche, nur eben anders. Zwei rundum gelungene Hommagen stammen von Vokalisten, die nicht nur zwei Generationen jünger sind, sondern auch dem jeweils anderen Geschlecht angehören.

Dee Dee sings the Blues: Dee Dee Bridgewater im Gespräch über Billie Holiday

16.04.10 (Claus Lochbihler) -
Sie verkauft zwar nicht so viele Alben wie Diana Krall, aber live macht ihr niemand etwas vor: Dee Dee Bridgewater singt und scattet so virtuos, als würde sie am 27. Mai nicht ihren sechzigsten, sondern ihren zwanzigsten Geburstag feiern. Zur Zeit tourt die Jazzsängerin durch Deutschland, um „Eleanora Fagan (1915–1959): To Billie with Love from Dee Dee“ (Emarcy/Universal) vorzustellen. Im Interview mit Claus Lochbihler erklärt sie, was dieses Album von anderen Billie Holiday-Hommagen unterscheidet, wie sie von Thad Jones den Spitznamen „Big Ears“ bekam, und weshalb sie ihre Tochter, die Sängerin China Moses, nicht zum Jazz ermuntert hat.
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