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Alle Artikel kategorisiert unter »BR-Klassik«

Generationenabriss?

17.02.17 (Jonathan Boese) -
Man sagt, das Radio sei tot, besonders für junge Menschen und erst Recht das Klassik-Radio. Das stimmt – zumindest fast. Ich bin 18 Jahre alt und höre und mag klassische Musik. Und mit mir 15 Prozent aller 20- bis 29-Jährigen, sagt die Hamburger Media School. Ich höre in meinem Alltag regelmäßig klassische Musik, aber nie im Radio. Diese linear vorgeschriebene Musikauswahl engt mich ein. Ich möchte selbst bestimmen können, wann ich welches Stück höre.

Linktipps 2016/11

15.11.16 (Martin Hufner) -
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stellt sich langsam neu auf. Es tut sich viel, mal zum Besseren, mal zum Schlechteren. Dass aber etwas getan werden muss, ist evident. Der Süden fängt damit an, mal besser, mal schwächer.

Münchener Gericht weist Klage von Privatradios gegen Wellenwechsel der BR-Jugendwelle ab

07.06.16 (dpa) -
Der Bayerische Rundfunk darf seine Jugendwelle Puls nach Auffassung des Landgerichts München künftig auf UKW senden. Das Gericht wies am Dienstag eine Klage von privaten Radiosendern gegen den Wechsel des digitalen Jugendradios Puls auf die UKW-Frequenz von BR-Klassik ab. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin.

Zwischen Wettbewerb und Rundfunkrat

08.09.15 (Anabel Schaffer) -
Axel Linstädt, bis 2012 Leiter des Programmbereichs „BR-Klassik“ und bis Juli Künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, wurde in den Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) gewählt. Die Leitung des BR jedoch erklärte die pa­rallele Ausübung beider Ehrenämter für nicht möglich. Nun trat Linstädt als Leiter des ARD-Wettbewerbs zurück.

Kolumne

Wir alle, die klassische Musik lieben, sind zutiefst enttäuscht, dass der Rundfunkrat am 10. Juli mit Zweidrittelmehrheit den Wellentausch zwischen BR-Klassik und dem Jugendsender „Puls“ zustimmte. Haben wir mit einer Wutfront eine Aussicht, diese Entscheidung rückgängig zu machen?

Kolumne

Der Bayerische Rundfunk plant, BRKlassik mit Online-Angeboten zu erweitern. Das ist zunächst eine gute Nachricht. Auch ein Klassik-Sender kann nicht auf die neuen Möglichkeiten des Internets verzichten.

öffentlich-rechtlich

29.08.14 (Andreas Kolb) -
BR-Klassik (Kolb) +++ SWR-Orchesterfusion (Koch)

Deutschland regt sich auf – Briefe an … und ein Musikjournalistenkurs im mu:v-camp in Weikersheim

30.07.14 (Martin Hufner) -
Der Komponist Moritz Eggert hat sich in einem Eintrag im „Bad Blog Of Musick“ in einem Offenen Brief an den Intendanten des WDR, Tom Buhrow, gewandt. Darin bejammert er keinesfalls das Wehklagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern macht Vorschläge zur Erfüllung seiner genuinen Aufgaben. In einem anderen Text sagt der Komponist Alexander Strauch „Not in my Name“ (Nicht in meinem Namen) zu den Stellungnahmen des Deutschen Tonkünstlerverbandes und des Bayerischen Musikrats wegen des geplanten Frequenztausches von BR-KLASSIK und BR Puls.

(Neu: 21. 7.) Rücktrittsforderung an den Präsidenten des Bayerischen Musikrats, Thomas Goppel (mit einem Statement des Rundfunkrats-Kollegen Robert M. Helmschrott, Goppels Antwort an die nmz und Anmerkungen von Enjott Schneider)

21.07.14 (Theo Geißler) -
Der Herausgeber der neuen musikzeitung, Theo Geißler, fordert in einem offenen Brief den Präsidenten des Bayerischen Musikrats dazu auf, von seinem Amt zurückzutreten und wertet das Verhalten Goppels als „weitgehenden Betrug an über 60.000 getäuschten Petitenten“. Nachfolgend der Offene Brief im Wortlaut:

Wenn dem Musikrat nicht mehr zu helfen ist, hilft er auch keinem mehr - Es goppelt mal wieder

18.07.14 (Martin Hufner) -
Es ist ja keine Neuigkeit mehr, aber BR-Klassik muss 2018 die UKW-Frequenz räumen. Der Widerstand gegen diese Entsorgung war nicht gering. Petitionen sammelten fleißig Unterschriften gegen diese schlechte Idee, der Deutsche Tonkünstlerverband, der Deutsche Komponistenverband, zahlreiche Musiker, Tondichter und Hörer setzten sich inhaltlich und technisch mit dem Thema auseinander. Am Ende hat der Rundfunkrat dem Wollen des Intendanten mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. Was nun passiert, ist aber mindestens genauso unfassbar. Der Präsident des Bayerischen Musikrats und jetzt auch der Präsident des Deutschen Musikrates machen den willfährigen Kniefall und verabschieden sich von UKW.
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