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Alle Artikel kategorisiert unter »Bregenzer Festspiele«

Von Einsamkeit in der Liebe – Uraufführung von Thomas Larchers „Das Jagdgewehr“ in Bregenz

16.08.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Um den Anspruch eines „kompletten Festivals“ zu runden, bietet Bregenz neben den hochklassigen Seebühnenaufführungen und der „Opern-Orchidee“ im Festspielhaus auch seit Jahren die musiktheatralische Entdeckungsreise zu unbekannten oder vergessenen KomponistINNen – gipfelnd immer wieder auch in einer Uraufführung. Schon 2013 fragte Intendantin Sobotka den Österreicher Thomas Larcher, ob er nicht seine erste Oper für Bregenz schreiben wolle. Jetzt folgte die Uraufführung – gleichzeitig die erste Opernregie für den als Schauspieler bekannteren Karl Markovics.

Herausforderung „lockere Heiterkeit“ – Rossinis „Barbiere“ bei den Bregenzer Festspielen

15.08.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Unterhaltsame, gar geistreiche Komik gehört zum Schwersten auf der Bühne. Oft trifft Fritz Kortners knarzige Antwort zu, als ihm nach einer mittelmäßigen Aufführung vorgehalten wurde, er habe doch auch gelacht: „Ja, aber unter meinem Niveau!“ Im Bregenzer Kornmarkttheater gab es viel zu lachen – ohne Schenkelklatscher-Humor und ohne „Zucker für den Affen“…

Treffsichere Puppen-Distanz – In Hochgatterer-Habjans „Böhm“ entlarven Holzpuppen Allzumenschliches

27.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Am Ende einhelliger, langer Jubel mit Standing Ovations im Bregenzer Kornmarkttheater – und Brecht hätte seine Freude über den perfekten Verfremdungseffekt gehabt: Nikolaus Habjan hat bei den Bregenzer Festspielen in hundert Minuten ein nie moralinsaures, dennoch entlarvendes Psychogramm des Dirigenten Karl Böhm vorgeführt – durch meist lebensgroße Puppen.

Diva und Tango – Astor Piazzollas „Maria de Buenos Aires“ auf der Bregenzer Werkstattbühne

23.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Die musiktheatralische „Orchideen-Pflege“ der Bregenzer Festspieldramaturgie bietet nach der ganz besonderen „Blüte“ im Festspielhaus in der durchweg schwarzen Werkstattbühne nun ein ganz exquisites, argentinisches Nachtschattengewächs: eine „Tango-Operita“… zu der nur leider nicht getanzt werden durfte…

Alpträume hin zum Tod – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen

20.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Heiner Müller stellte für unsere Zeit fest, dass die „Geschichte ein Schlachthaus“ sei. Thomas Hobbes urteilte im 17.Jahrhundert, dass „der Mensch des Menschen Wolf“ sei. Berthold Goldschmidt (1903-1996) musste vor dem Terror des Nationalsozialismus nach England fliehen. Dort komponierte er das Schicksal der Beatrice Cenci, die 1599 zusammen mit ihrer Mutter wegen Vatermord hingerichtet wurde.

Fern der Realität vergegenwärtigt – Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“ in Bregenz

20.07.18 (Peter P. Pachl) -
Ein ungewöhnlicher Festspielauftakt bei den Bregenzer Festspielen: die erst spät, im Jahre 1988 uraufgeführte Oper „Beatrice Cenci“ des verfemten Komponisten Berthold Goldschmidt erklang erstmals in deutscher Sprache und wurde vom Premierenpublikum einhellig gefeiert.

Bregenzer Festspiele eröffnet - Auseinandersetzung mit Dirigent Karl Böhm

19.07.18 (dpa) -
Bregenz - Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch die 73. Bregenzer Festspiele eröffnet. Vor rund 2000 Gästen erinnerte das Staatsoberhaupt an die unbedingte Freiheit der Kunst und die Rolle der Bürger. «Die Gesellschaft schlechthin muss es aushalten, dass Kunst frei ist.»

Bregenzer Festspiele bringen 2021 «Madama Butterfly» auf die Seebühne

08.06.18 (dpa) -
Wien - Bei den Bregenzer Festspielen soll 2021 erstmals Giacomo Puccinis Oper «Madama Butterfly» auf der Seebühne die Besucher verzaubern. Das gab Intendantin Elisabeth Sobotka am Donnerstag in Wien bekannt. Regie werde der Zürcher Opernintendant Andreas Homoki führen, das Bühnenbild verantworte der Kanadier Michael Levine. Sobotka zeigte sich optimistisch über den Erfolg der Inszenierung.

Oper «Beatrice Cenci» eröffnet im Sommer die Bregenzer Festspiele

20.04.18 (dpa) -
Bregenz - Mit der Oper «Beatrice Cenci» von Berthold Goldschmidt starten die Bregenzer Festspiele im Sommer in die neue Saison. Die Geschichte um eine Patrizierin aus dem Rom des 16. Jahrhunderts, die wegen Anstiftung zum Mord an ihrem Vater verurteilt wurde, wird ab dem 18. Juli im Festspielhaus gezeigt, wie es am Mittwoch bei den Veranstaltern hieß.

Bregenz blüht und boomt – Ein Rückblick auf die Bregenzer Festspiele

19.08.17 (Peter P. Pachl) -
Eine Festspiel-Pressekonferenz, kurz vor Ende der Bregenzer Festspiele 2017, wusste von neuen Rekorden zu berichten, von einer Saison mit voraussichtlich 262.000 Besuchern, einer sich anschließenden Präsentation des „Carmen“-Bühnenbildes im Victoria und Albert Museum in London und von Plänen für das nächste Jahr.
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