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Alle Artikel kategorisiert unter »Bregenzer Festspiele«

Leuchtturm ohne Strahlkraft – Uraufführung der Kammeroper „To the Lighthouse“ in Bregenz

17.08.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Literaturkenner nennen Virginia Woolfs 1927 erschienenen Roman „Die Fahrt zum Leuchtturm“ in einem Atemzug mit „Ulysses“ von James Joyce und Prousts „Recherche“: in der Technik des nur teilweise ordnend gefilterten Bewusstseinsstroms wird das Innenleben einer Sommergesellschaft auf der Isle of Skye vor und nach dem Ersten Weltkrieg dargestellt. Auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses wurde nun der Versuch einer „Bewusstseinsstrom-Oper“ des griechischen Komponisten Zesses Seglias (* 1984) uraufgeführt.

„Making of“ Rossinis „Mosé“ – Die Bregenzer Festspiele scheitern mit der Rettung von Rossinis „tragisch-sakraler Handlung“ um Israels Auszug aus Ägypten

21.07.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Seit Jahren ist die Bregenzer Dramaturgie – „Auf der Seebühne das populäre Werk, im Festspielhaus die Opern-Orchidee“ – immer wieder erfolgreich. Nach „Carmen“ auf der Seebühne folgte nun ein Werk, mit dem 1818/19 Neapels Intendanz das Opern-Verbot während der Fastenzeit zu umgehen versuchte: mit der seriös angelegten Vertonung der alttestamentarischen Erzählung von Israels Befreiung aus ägyptischer Gefangenschaft, von Moses Verhängung der sieben Plagen, von Israels Gang durch das Rote Meer und dem Untergang der pharaonischen Verfolger.

Verzweifelte Liebe, zorniger Gott: Bregenz zeigt «Moses in Ägypten»

20.07.17 (dpa, Kathrin Drinkuth) -
Bregenz - Wie bringt man die Teilung des Roten Meeres auf eine Opernbühne? Regisseurin Lotte de Beer hat es gewagt - und auf faszinierende Weise «Moses in Ägypten» bei den Bregenzer Festspielen inszeniert.

Bregenzer Festspiele mit mahnenden Worten zur Migration eröffnet

20.07.17 (dpa) -
Bregenz (dpa) - Mit mahnenden Worten zur Flüchtlingskrise sind am Mittwoch die 72. Bregenzer Festspiele eröffnet worden. Österreichs Kulturminister Thomas Drozda sprach von einer weiterhin großen Herausforderung und warb für Achtsamkeit und Augenmaß. «Die Art und Weise, wie wir mit diesen ankommenden Menschen umgehen, wie wir über sie reden, was wir schreiben und berichten, sagt gleichermaßen viel über uns aus», meinte der SPÖ-Politiker vor 2000 Festgästen.

Unaufhaltsamer Tanz zum Tod - Die 72. Bregenzer Festspiele eröffnen mit Bizets „Carmen“

20.07.17 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Karten lügen nicht“ singt die schicksalsgläubige Carmen und auf den scheinbar durch die Luft fliegenden, großen Spielkarten der Bühnenarchitektur verschwammen Pik und Kreuz. Das war zwar Video-Inszenierung, doch total passend: denn trotz strömenden Regen hatten sämtliche Solisten gesagt „Wir wollen spielen“, die 7000 Seebühnen-Besucher saßen unter Regencapes - und blieben beeindruckt sitzen, so dass Regen, Wetterleuchten und Donnergrollen im 3. Akt aufgaben...

Bregenzer Festspiele mit den Opern «Carmen» und «Moses in Ägypten»

10.07.17 (dpa) -
Bregenz - Bei den rund vier Wochen dauernden Bregenzer Festspielen stehen in diesem Jahr 80 Veranstaltungen auf dem Programm - darunter Opern, Schauspiel und Orchesterkonzerte. Vor allem aber der Klassiker «Carmen» soll die Menschen an den Bodensee locken. Am 20. Juli startet das Festival.

Bregenzer Festspiele mit «Carmen» und biblischen Plagen

01.06.17 (dpa) -
Wien - Meeresspaltung und biblische Plagen: Mit «Moses in Ägypten» zeigen die Bregenzer Festspiele diesen Sommer eine selten gespielte und schwierig umzusetzende Oper. Das Stück sei die «wichtigste und aussagekräftigste Partitur» von Gioachino Rossini, sagte die Intendantin Elisabeth Sobotka am Donnerstag in Wien. «Wir sind aufgefordert, Einzigartiges zu zeigen.»

«Carmen» und «Moses» im kommenden Jahr bei den Bregenzer Festspielen

25.11.16 (dpa) -
Bregenz - Leidenschaftliche Liebe und spektakulären Stierkampf wollen die Bregenzer Festspiele im kommenden Jahr an den Bodensee bringen. Auf der Seebühne steht im Sommer 2017 die Oper «Carmen» von Georges Bizet auf dem Programm. Inszeniert werde das Werk von dem aus Dänemark stammenden Regisseur Kasper Holten, teilte die Festspielleitung am Donnerstag mit.

Totentanz-Groteske – Novotny-Zykans komplettierte „Staatsoperette“ bei den Bregenzer Festspielen

03.08.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Österreichs selbst gewählter Weg in den Faschismus und der Anschluss an Nazi-Deutschland – das war 1977 als „Staatsoperette“ in einer nur 65 Minuten langen Stümmelfassung der größte Skandal in der Geschichte des ORF: wochenlange hochemotionale und politisierte Medienschlacht; Verfluchung der Urheber durch einen Erzbischof; Entlassung des verantwortlichen Redakteurs; Totschweigen des Werkes bis gestern… denn die Bregenzer Festspiele unter Intendantin Elisabeth Sobotka wagten sich an die Aufführung einer komplettierten Fassung auf ihrer Werkstattbühne.

Wie Balsam ins Ohr geträufelt – Franco Faccios „Hamlet“ bei den Bregenzer Festspielen

21.07.16 (Peter P. Pachl) -
Eine Wiederaufführung, die beinahe einer Uraufführung gleichkommt, erwartet die Besucher der Bregenzer Festspiele in diesem Jahr im Festspielhaus: Seit 1871 wurde diese Oper des Verdi- und Wagner-Dirigenten Franco Faccio in Europa nicht mehr gespielt; damals fiel sie an der Scala durch, da der Sänger der Titelpartie erkrankt und die Zeit für einen „Hamlet ohne Hamlet“ offenbar noch nicht reif war. Nach diesem Fiasko soll der frustrierte Komponist keine Note mehr geschrieben haben. Aber seine zweite Oper, der 1865 in Genua uraufgeführte „Amleto“, geisterte als Kuriosum weiter durch die Musikliteratur.
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