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Alle Artikel kategorisiert unter »Die Walküre«

Mit Nebel- und Laserkanone – „Aus dem Hinterhalt: Macht der Künste“ an der Deutschen Oper Berlin

11.10.20 (Peter P. Pachl) -
Zuvörderst Chapeau für das Charlottenburger Opernhaus, das damit innerhalb von fünf Wochen seine vierte Premiere herausgebracht und auch numerisch damit die anderen beiden Berliner Opernhäuser überrundet hat. Nur selten berichtete die nmz bislang über jene Reihe „Aus dem Hinterhalt“, welche mit unterschiedlichem Erfolg die Opernpremieren in der Intendanz von Dietmar Schwarz begleitet, indem sie der Premiere zeitnah als künstlerischen Kommentar eine „Late Night Performance zur großen Oper“ folgen lässt. Dass für Wagners „Die Walküre“, die diesmal den Ansatzpunkt bildete, das Attribut „große Oper“ völlig unzutreffend ist, zumal Richard Wagner gerade mit seiner Form des musikalischen Dramas der Kunstform der „Grand Opéra“ den Kampf angesagt hatte, sei nur am Rande erwähnt.

unüberhörbar 2020/06

19.06.20 (Hanspeter Krellmann) -
Richard Wagner: Die Walküre. Stuart Skelton, Eva-Maria Westbroek, Iréne Theorin, Eric Halfvarson u.a. SO des BR, Simon Rattle. BR-Klassik +++ Heino Eller: Symphonic Poems – Night Calls, White Night, Twilight, Dawn. Estnisches Nationales Symphonieorchester, Olari Elts. Ondine +++ Sergej Prokofieff: Sinfonien 3 und 6; Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen. SWR Music

„Die Walküre“ unter Placido Domingo bei den Bayreuther Festspielen und andere Veranstaltungen rund um den „Ring“

02.08.18 (Peter P. Pachl) -
Als König Ludwig II. nicht warten mochte, das ihm gewidmete Festspiel für drei Tage und einen Vorabend auf der Bühne zu erleben und jeweils nach Vollendung der Partituren Einzelaufführungen von „Das Reingold“ und „Die Walküre" ansetzte, kam es zum empfindlichsten Bruch in der engen Freundschaft zwischen Komponist und königlichem Mäzen. Denn für Wagner von größter Wichtigkeit war die zyklische Aufführung seines Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“, und die fand dann 1876 zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen statt, wo seit Ende des 19. Jahrhunderts der komplette „Ring“-Zyklus zum Kanon der dort gespielten Werke Richard Wagners gehört.

Im Zentrum Wotan und das Orchester: Eine neue „Walküre“ für Chemnitz

03.04.18 (Roland H. Dippel) -
Monique Wagemakers stellt in Frage, ob es einen spezifisch weiblichen Blick auf Wagners „Ring des Nibelungen“ geben kann. Ihre Inszenierung der „Walküre“ ist Teil des neuen Zyklus, den das Theater Chemnitz mit vier Regisseurinnen innerhalb des Kalenderjahres 2018 zum Stadtjubiläum 875 Jahre herausbringt. Die musikalische Leitung der vier Premieren teilen sich der neue Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo und der zur „Walküre“ antretende erste Kapellmeister Felix Bender. Musikalisch ist diese Produktion ein satter Wurf.

Die Götterwelt im schweizerischen Bergdorf – „Die Walküre“ am Staatstheater Oldenburg

12.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die „Hojotoho“-Rufe der acht stimmstarken Walküren im intimen Staatstheater Oldenburg zu ertragen, ist schon grenzwertig, Das allerdings würde in keiner Weise die Legitimität der Aufführung in Frage stellen. Seit vielen Jahren wird Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so erfolgreich an kleinen Theatern gespielt, dass der eher abwertende Begriff „Provinztheater“ nicht mehr verwendet werden sollte.

Umjubelte Premiere der überarbeiteten Bayreuther „Walküre“

31.07.17 (Peter P. Pachl) -
Eine immense Steigerung gegenüber dem „Rheingold“ offenbarte Dirigent Marek Janowski bereits beim Vorspiel. Die Intensität der szenischen Leistungen des Sängerensembles ist in diesem Jahr enorm gewachsen durch intensive Nacharbeit Frank Castorfs an seiner Inszenierung.

50 Jahre Osterfestspiele Salzburg: Zum Jubiläum eine „Walküre“ als Re-Kreation und eine „WalküRe“ als erklärende Draufgabe

09.04.17 (Michael Ernst) -
Was sonst noch passierte: Gundula Janowitz hat heuer ihre erste „Walküre“ erlebt - als Zuschauerin. Auf der Bühne stand sie in dieser Wagner-Oper natürlich schon häufig, nicht zuletzt in der Eröffnungspremiere der allerersten Osterfestspiele Salzburg am 19. März 1967. Damals gab’s Schneesturm.

Umstrittene Wiederauferstehung - Festspiele mit «Walküre» von 1967

03.04.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Rekonstruktionen alter Operninszenierungen haben Konjunktur - nach der Opéra de Lyon holen jetzt die Salzburger Osterfestspiele eine Karajan-«Walküre» von 1967 wieder hervor. Was sagt das über den Zustand des zeitgenössischen Regietheaters?

Barfuß im Schnee – In Karlsruhe wird Brünnhilde am Ende der „Walküre“ zur Abwechslung mal tiefgefroren

13.12.16 (Joachim Lange) -
Vielleicht ist es ja auch nur eine Erfindung der Chinesen, dass Eis schmilzt, wann man in unmittelbarer Nähe ein Langzeitfeuer entzündet? Der junge amerikanische Regisseur Yuval Sharon kann sich diese metaphorische Schlussbild-Absurdität in seiner „Walküre“-Inszenierung erlauben. Er muss im „Siegfried“ nicht die Antwort auf die Frage liefern, wie das auf die (circa 18 Jahre) Dauer funktionieren würde, die zwischen den beiden Ring-Teilen liegen.

Da reichen eine Handvoll Requisiten – Wagners „Walküre“ in Minden

Vor genau einem Jahr startete der Richard-Wagner-Verband im ostwestfälischen Minden das wohl ambitionierteste Projekt in seiner über hundertjährigen Geschichte: Wagners „Rheingold“ war der Auftakt zur Inszenierung des kompletten „Ring des Nibelungen“ im örtlichen Stadttheater. Eine Herausforderung, bietet das Haus doch eigentlich kaum die technischen Voraussetzungen zur Realisierung dieses Opern-Giganten. Wie sich aus einem Mangel an Möglichkeiten denn doch ein Vorteil ergeben kann, zeigt nach dem „Rheingold“ in diesem Jahr auch die „Walküre“.
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