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Alle Artikel kategorisiert unter »Donaueschinger Musiktage«

Unübersehbar #23 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 16.10. bis zum 22.10.2020

15.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Es wird langsam wieder eng für Festivals und andere größere Veranstaltungen. Unsere 23. Ausgabe mit Streaming-Tipps blickt deshalb ein wenig melancholisch voraus auf das, was zum Beispiel von den Donaueschinger Musiktagen oder der Frankfurter Buchmesse noch übrig ist. Gleichzeitig weisen wir auf Konzerte in Russland, Italien und Frankreich hin, die dank Internet trotz Reisebeschränkungen erreichbar sind. Die Musik – unsere Herbergsmutter.

Donaueschinger Musiktage müssen abgesagt werden

12.10.20 (PM) -
Die Donaueschinger Musiktage 2020 finden nicht statt. Die Entscheidung trafen die Veranstalter des traditionsreichsten und ältesten Festivals für Neue Musik am Montagabend (12. Oktober) in Abstimmung mit der Leitung des Festivals.

Donaueschinger Musiktage 2019

Die Musiktage sind abgesagt – für uns kam diese Nachricht gestern auch bitter und überraschend: wir hatten gerade den Drehplan gemacht und uns wie immer im Herbst auf spannende Tage im Schwarzwald gefreut. Stattdessen hier also exklusiv ein Rückblick auf die Musiktage im vergangenen Jahr. Weitere Perlen aus unserem inzwischen umfangreichen Archiv aus 12 Jahren Donaueschinger Musiktage folgen hier in den nächsten Tagen.

Störung statt Bekenntnis

29.09.20 (Rainer Nonnenmann) -
Fanatische Hassprediger und prophetische Heilsbringer, drachenartige Reptilienmenschen, satanische Geheimzirkel und rituelle Kindsmorde, dazu unumschränkte Gewaltherrscher, Blutsauger und Sklavenhändler, geknebelte Völker, Armut, Elend, Hunger, Feuersbrünste, Naturkatastrophen… und eine todbringende Seuche! Nimmt unsere Zeitmaschine gerade Kurs auf das finstere Mittelalter oder geradewegs in die Apokalypse?

Pop-Diskurse an der Donauquelle

27.08.20 (Andreas Kolb) -
Die Donaueschinger Musiktage gelten als das älteste und traditionsreichste Festival für Neue Musik weltweit: 1921 gegründet, stehen sie bis heute für alle neuen und experimentellen Formen auf dem Gebiet aktueller Musik und der Klangkunst. Bis zu 10.000 Besucherinnen und Besucher strömen Jahr für Jahr auf das Festival. Andreas Kolb unterhielt sich mit dem künstlerischen Leiter der Donaueschinger Musiktage, Björn Gottstein, über das 99. Jahr der Musiktage und auch über seine Pläne für die kommende einhundertste Ausgabe 2021. Es wird die letzte unter der Leitung von Gottstein sein, der zum 1. Januar 2022 Sekretär des Kuratoriums der Ernst von Siemens Musikstiftung wird. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus dem Gespräch, das auf www.nmzmedia.de in voller Länge anzusehen ist.

Die Donaueschinger Musiktage 2020 – Björn Gottstein im Gespräch

Die „Donaueschinger Musiktage 2020“ stehen vor der Tür. Trotz Corona-Auflagen – die Musiktage sollen mit Publikum stattfinden. Unter welchen Bedingungen und Einschränkungen dies geschehen kann, welche musikalischen Konzepte verfolgt werden können und welche Auswirkungen die Krise auf die Zukunft der zeitgenösssischen Musik haben könnte – darüber unterhielt sich in München der künstlerische Leiter Björn Gottstein mit Andreas Kolb, Chefredakteur der neuen musikzeitung.

Corona-Talk mit Björn Gottstein

Der 21. Juni ist traditionsgemäß der „Tag der Musik“, initiiert durch den Deutschen Musikrat. In den vergangenen Jahren haben Amateur- wie Profimusikerinnen und -musiker in ganz Deutschland rund um diesen Tag die Vielfalt der Musik gefeiert. In diesem Jahr ist fast alles anders. Wir fragen Musikerinnen und Musiker nach dem Stellenwert der Musik in Zeiten von Corona – und wie sich die Musikwelt verändern wird. Sehen Sie in Folge 8 den künstlerischen Leiter der Donaueschinger Musiktage Björn Gottstein

Semantische Untersuchungen

23.11.19 (Dirk Wieschollek) -
Musik von aus und mit: Donaueschinger Musiktage 2018, Clemens Gadenstätter, Ivan Fedele, Malin Bång, Marco Stroppa, Agata Zubel, Mirela Ivicevic, Francesco Filidei, Hermann Meier, Brian Ferneyhough, Stephan Winkler, Martin Rane Bauck, Heather Roche (Klarinette) und dem Ensemble neoN.

Vor- und rückwärts im Nicht-Gleichschritt

29.10.19 (Gerhard R. Koch) -
Kommt man zurück aus Donaueschingen, so erwarten einen oft die obligaten Fragen: Was gab es Neues, was war das herausragende Werk, wofür steht es, wie wird es weitergehen, wohin führt langfristig die Entwicklung? Und skeptisch wird man beäugt auf die Antwort hin: So einfach ließe sich das nicht sagen, Prognosen, gar Prophezeiungen blieben allemal riskant. Zudem: Noch in den Achtziger Jahren gab es Berichte über Donaueschingen, auch die Film-Festivals in Cannes oder Venedig, bei denen ein Werk als epochal herausgestellt wurde, die anderen mehr oder minder Beiwerk waren. Derlei hatte den Vorzug der Entschiedenheit – auf Kosten perspektivischer Verengung.

Der Stachel fehlt – Abtauchen bei den Donaueschinger Musiktagen 2019

22.10.19 (Georg Rudiger) -
So viele Terzen und Sexten, so viele Dur- und Mollakkorde wie in diesem Jahr waren vielleicht noch nie zu hören auf diesem Avantgarde-Festival. Jedenfalls geht es im Jahr 2019 mehr um Musik als um Konzepte, mehr um das Hören als um das Nachdenken, mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft. Unserem Kritiker Georg Rudiger fehlte da gleichwohl ein wenig der musikalisch-politische Stachel.
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