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Alle Artikel kategorisiert unter »Ernst Krenek«

CD-Tipps 2017/03

13.03.17 (Juan Martin Koch) -
Robert Schumann: Cellokonzert op. 129, 2. Symphonie op. 61. Jan Vogler, Dresden Festival Orchestra, Ivor Bolton +++ Robert Schumann, Ernst Krenek: Werke für Viola und Klavier. Tatjana Masurenko, Viola; Jens Elvekjaer, Gilad Katznelson, Klavier

Zornige Reflexionen, gut dosiert

03.05.16 (Andreas Hauff) -
Trotz des Gastspiels von Nina Hagen im Magdeburger Opernhaus kam der Rekord von 18.400 Besuchern beim 24. Kurt-Weill-Fest in Dessau-Roßlau überraschend, denn das Motto „Krenek, Weill und die Moderne“ sah zunächst nicht nach einem Publikumsmagneten aus. In Kooperation mit der Ernst-Krenek-Privatstiftung in Krems (Nieder­österreich) nahm das Festival neben seinem Namenspatron auch dessen gleichaltrigen Kollegen Krenek in den Blick. Artist-in-Residence war der Wiener Geiger, Hochschullehrer und Krenek-Experte Ernst Kovacic. Er spielte (unter anderem) die beiden schon 1925 in Dessau erst- beziehungsweise uraufgeführten Violinkonzerte beider Komponisten und führte damit in eine spannende Zeitepoche, in der junge Leute, Mitt- und Endzwanziger (!), markante Spuren im Musikleben hinterließen.

Gescheiterte Attentate – Zeitopern-Duell in Dessau

29.02.16 (Joachim Lange) -
„Der Diktator“ von Ernst Krenek und „Der Zar läßt sich photographieren“ von Kurt Weill am Anhaltischen Theater. Der Punktesieg im Duell der beiden Komponisten geht an Kurt Weill, meint Joachim Lange.

Ein großes Missverständnis – Ernst Kreneks „Tarquin“ in der Werkstatt der Staatsoper Berlin

22.04.15 (Peter P. Pachl) -
Die Staatsoper Berlin im Schillertheater, die in ihrer Werkstatt-Reihe mit Opern des 20. und 21. Jahrhunderts im Vorjahr Ernst Kreneks „Vertrauenssache“ herausgebracht hat, versuchte sich nun in der Revitalisierung von dessen Kammeroper „Tarquin“ aus dem Jahre 1940. Das als Pendant zu Chaplins „Großer Diktator“, Lubitschs „Sein oder Nichtsein“ und Brechts „Arturo Ui“ angekündigte Werk, mit „eine[r] grimmige[n] Karikatur Adolf Hitlers“ erweist sich als großes Missverständnis: ein verquastes, langatmiges Libretto mit wenig inspirierter Zwölftonmusik, szenisch langweilig umgesetzt.

Grüße aus der neuen Welt – Frank Hilbrich inszeniert in Weimar Ernst Kreneks „Jonny spielt auf“

30.05.14 (Joachim Lange) -
Von der sogenannten Zeitoper zur Beinahe-Ausgrabung. Das ist auch eine Karriere für ein Stück. Es ist kaum noch nachvollziehbar, was einen Teil des Publikums in Leipzig im Februar 1927 bei der Uraufführung von „Jonny spielt auf“ so in Rage versetzt hat. Das Werk avancierte alsbald zum Hassobjekt der Nazis. Das Werbeplakat mit dem farbigen Jazzmusiker missbrauchten sie für ihre denunzierende Ausstellung „Entartete Musik“ 1938 in Düsseldorf.

Casella und Ghedini, Krenek und d'Indy: Tripelkonzerte der klassischen Moderne neu auf CD

09.12.13 (Christoph Schlüren) -
Die bedeutendsten Tripelkonzerte der geläufigen Geschichte sind schnell aufgezählt: von Johann Sebastian Bach das 5. Brandenburgische Konzert und ein weiteres für dieselbe Besetzung: Flöte, Violine, Klavier und Streicher; und natürlich Ludwig van Beethovens Opus 56 für Violoncello, Violine, Klavier und Orchester. Selbstverständlich gibt es im Barock und auch in der Klassik noch viele weitere Werke für diese und ähnliche Besetzungen, doch – von Vivaldi absteigend – von ungleich unbedeutenderem Kaliber.

Rausch und Untergang – Goldene und schwarze 20er Jahre getanzt im Münchner Cuvilliéstheater

23.11.13 (Wolf-Dieter Peter) -
So viel Aufbruch war selten. So viel Scheitern auch – damals: „Berlin 1920“ heißt die multimediale Kreation von Ballettchef Karl Alfred Schreiner, die das unbehauste Staatstheater am Gärtnerplatz nun im kontrastreichen Rahmen des Cuvilliéstheater servierte.

Krenek-Erstaufführung bei den Kasseler Musiktagen

07.11.13 (PM) -
Die Kasseler Musiktage bringen das Oratorium «Symeon der Stylit» von Ernst Krenek zur späten deutschen Erstaufführung. Das Werk basiert auf Texten des expressionistischen Dichters Hugo Ball und der Bibel. Krenek komponierte es 1935/36 während der künstlerischen Unterdrückung und existenziellen Bedrohung durch die Nationalsozialisten für die Schublade. Es fristet bis heute ein Schattendasein.

CD-Tipps 2013/06

06.06.13 (Andreas Kolb) -
Ernst Krenek: Werke für Geige +++ Keith Jarrett, Gary Peacock, Jack DeJohnette: Somewhere

Rückblende 2010/10

29.09.10 (nmz-red) -
Mängel im Schulgesangsunterricht *** Krenek über die Rolle des Zufalls in der Neuen Musik
Inhalt abgleichen

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