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Alle Artikel kategorisiert unter »Evmorfia Metaxaki«

Theater Lübeck: Milhauds „Christophe Colomb“ im Assoziations- und Tongewitter

16.10.19 (Arndt Voß) -
Am Theater Lübeck wird gern ausgegraben. Man sucht das Rare, das Besondere, in dieser Saison allein dreimal in Süd- oder Mittelamerika. Man fand für einen effektvollen Spielzeitauftakt Astor Piazzollas „Maria de Buenos Aires“. Im Januar 2020 wird Carl Heinrich Grauns „Montezuma“ folgen, quasi eine Fortsetzung des Geschehens um Kolumbus. Der Entdecker selbst stand jetzt im Rampenlicht, bei dem Versuch, Darius Milhauds „Christophe Colomb“ aufführbar zu machen (Premiere: 12. Oktober 2019).

Lübeck sperrt „Don Giovanni“ ins Irrenhaus – Erste Regiearbeit von Martina Veh, umstritten

14.05.19 (Arndt Voß) -
Mozarts „Don Giovanni“ ist ein grandioses Werk, in sich geschlossen und konsequent im dramaturgischen Konzept. Wie herausfordernd dennoch (oder deswegen) jede Inszenierung ist, wird oftmals unterschätzt, wurde es auch bei dem jüngsten Versuch wieder, ihn im Theater Lübeck zu zeigen (10. Mai 2019).

Ein makabrer Spaß – Leonard Bernsteins „A Quiet Place“ in Lübeck

12.03.19 (Arndt Voß) -
Taugt sie auf der Bühne oder doch nicht, Leonard Bernsteins Oper „A Quiet Place“, seine letzte Bühnenarbeit? Bernstein selbst zweifelte 1983 nach der Uraufführung – auch andere. Das Theater Lübeck versuchte nun, mit einer kammermusikalischen Fassung (Premiere: 8. März 2019) eine Antwort zu finden.

Dann schrei‘n wir eben dort! – Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ am Theater Lübeck

06.02.19 (Arndt Voß) -
Ein kleines Opernhaus wie das in Lübeck kann manches nicht allein stemmen. Kooperation, nichts Ehrenrühriges, ist angesagt, will es seinem Publikum das Außergewöhnliche bieten, wie es zum Beispiel Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ ist, das stimmgewaltige und szenisch aufwändige Epos aus dem alten Russland und die Genietat eines Autodidakten. Diesmal halfen das Staatstheater Nürnberg und die GöteborgsOperan, um auch in Lübeck (Premiere: 25. Januar 2019) nach Jahrzehnten einmal wieder der Frage nachzugehen, hat Boris nun oder hat er nicht den Zarewitsch gemordet.

Händels „Ariodante“ als barockes Psychodrama am Theater Lübeck

03.05.17 (Arndt Voß) -
Dem Theater Lübeck ist mit Georg Friedrich Händels „Ariodante“ eine packende Inszenierung gelungen, beachtlich für ein Theater, das finanziell zu kämpfen hat und dennoch sein Publikum außergewöhnlich begeistert. Es ist ein Haus, das sich nicht leisten kann, nur die historische Aufführungspraxis zu bedienen. Es muss seine Zuschauer auf breiterer Basis locken.

Tragische Liebe im mafiosen Milieu - Bellinis „Romeo und Julia“ in Lübeck

12.04.16 (Arndt Voß) -
Arndt Voß besuchte die „Romeo und Julia“-Premiere am Theater Lübeck. Vincenzo Bellinis selten inszenierte Oper wurde wirksam auf die Bühne gebracht. Mit dabei: Die Portion Kitsch am Ende. Belcanto und Belvideo …, ein großer Opernabend.

Leise rieselt der Schnee – Das Theater Lübeck mit einer „Bohème“ hinter Gaze

19.10.14 (Arndt Voß) -
Weihnachten steht vor der Tür. Was passt da besser als Puccinis Ohr und Herz wärmende „La Bohème“? Aber das Theater Lübeck setzte noch eines drauf. Es hatte den italienischen Regisseur Paolo Miccichè eingeladen, das Geschehen um die Blumenstickerin und den armen Poeten zu inszenieren (Premiere: 17. Oktober). Denn Miccichè ist bekannt dafür, durch Lichteffekte und Projektionen auch aufs Auge zu wirken.
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