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Alle Artikel kategorisiert unter »Fidelio«

Der Musik tanzend Raum geben

16.02.21 (Juan Martin Koch) -
Noch haben die diversen Lockdowns nicht auf den DVD/Blu-ray-Markt durchgeschlagen. So sind einige vorerst letzte Dokumente aus prall besetzten Opernhäusern mit voller Kapelle im Graben zu besichtigen.

Unübersehbar #21 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 2.10. bis zum 8.10.2020

02.10.20 (Joachim Lange) -
Ob Sie Ihre nächsten gepflegten Stream-Abende im Markgräflichen Opernhaus, in der Elbphilharmonie oder doch lieber im Gefängnis verbringen wollen, wissen wir nicht. Vorsichtshalber haben wir das wöchentliche Paket noch um einige Angebote aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen ergänzt. Gebührend würdigen, bitte! [jmk]

„Fidelio“ als Rettungsgeschichte 44 – Adam Fischer in Düsseldorf

10.09.20 (Georg Beck) -
Himmlisches und Irdisches war in dieser Fidelio-Produktion ganz nah beisammen. Alles mit klar perforierten Reißlinien, weswegen die Wertstofftrennung nicht allzu schwerfällt. Um mit der guten, der sehr guten Nachricht anzufangen: Es wurde hinreißend musiziert, fabelhaft gesungen. Immer wenn Adam Fischer am Pult steht, sitzen die Düsseldorfer Symphoniker auf der Stuhlkante. Wie jetzt, da es darum ging, einen „Herzenswunsch“ ihres „Principal Conductors“ zu erfüllen wie der von Tonhallen-Intendant Michael Becker eigens für Adam Fischer geschaffene Titel lautet.

Paërs anderer „Fidelio“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

13.08.20 (Roland H. Dippel) -
Nur halb so dick wie die von Plan A ist die wegen Corona verschlankte Fassung der Jahresbroschüre zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Trotzdem kommt das Festival bemerkenswert gut und glücklich in die Gänge. Alle drei Musiktheater-Produktionen finden statt: Paërs „Leonora“ als Tribut an das Beethoven-Jahr, Alessandro Melanis „L'empio punito“ und die sechs musikalischen Intermedien zu „La pellegrina“ – dazu auserlesene Konzerte wie Carissimis Oratorium „Jephte“ mit Voces Suaves und ein Arienabend mit Franco Fagioli. „Felix Austria!“, obwohl die Altstadt im Sommer 2020 durch eine Vielzahl von Baustellen zerstückelt ist und aufgrund der Pandemie Touristenströme nicht so üppig durch die Straßen treiben wie in den letzten Jahren. Roland H. Dippel erlebte zwei stark kontrastierende, großartige Abende.

Kein Applaus, aber viel Publikum: Waltz inszeniert «Fidelio» in Wien

22.03.20 (Albert Otti, dpa, Juliane Rodust) -
Wien - In denkbar ungewöhnlichen Zeiten erlebt Beethovens einzige Oper in Wien eine ungewöhnliche Neuaufführung. Das ist nicht die einzige Parallele zwischen «Fidelio» unter Christoph Waltz' Regie und der Welt im Faustgriff des Coronavirus.

Bedrückender Schatten statt Freiheitseuphorie

29.02.20 (Corina Kolbe) -
Eine hohe, schmutzig angelaufene Betonmauer säumt den Fußweg, über den Besucher zur JVA Tegel gelangen. Wer die Schleuse passieren will, muss erst persönliche Gegenstände wie Geldbörse, Schlüssel und Handy in einem Schließfach deponieren. Die Justizvollzugsanstalt im Norden Berlins, eine der größten in Deutschland, ist zurzeit mit mehr als 800 männlichen Häftlingen und Sicherungsverwahrten belegt. Hinter den vergitterten Fenstern von Gebäuden, die teils noch aus der Kaiserzeit stammen, bewegen sich undeutliche Schatten. Man hört einzelne Rufe hinausschallen. Schließlich erreicht die Besuchergruppe die unter Denkmalschutz stehende Teilanstalt III, die seit 2013 wegen der unzumutbaren Enge ihrer Zellen nicht mehr genutzt werden darf.

Buhs und Jubel für «Fidelio»-Urfassung an der Wiener Staatsoper

02.02.20 (dpa, Georg Etscheid) -
Wien - Beethovens einzige Oper «Fidelio» liegt gleich in drei Versionen vor. Die Wiener Staatsoper brachte jetzt die selten gespielte Urfassung auf die Bühne. Ein umstrittenes Experiment.

Liebesgrüße vom Bosporus … Spektakulärer politischer Startschuss für das Beethoven-Jahr in Bonn mit Volker Löschs „Fidelio“

04.01.20 (Joachim Lange) -
Es hat sich eingebürgert, dass Ludwig van Beethoven das letzte Konzertwort des Jahres hat. Seine 9. Sinfonie liefert gleich noch ein paar programmatische Verse von Friedrich Schiller mit. Was irgendwie einen trotzigen Optimismus ausstrahlt und in unseren Breiten auch noch an das sich mühsam einigende Europa erinnert. Dass ein runder Geburtstag wie jetzt der 250. des berühmtesten Sohnes der Stadt Bonn eine Angelegenheit ist, die weltweit zu Aktivitäten anregt, versteht sich. Die Oper der ehemaligen (provisorischen!) Bundeshauptstadt lässt es sich nicht nehmen, mit Beethovens einziger Oper „Fidelio“ ihr und unser aller Beethovenjahr zu eröffnen.

Falsche Fassung für die richtige Idee – „Fidelio“ am Theater Chemnitz

31.05.19 (Roland H. Dippel) -
Im Vorfeld der Feierlichkeiten zu Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 häufen sich schon diese Spielzeit die „Fidelio“-Produktionen. An den Theatern in Görlitz, Radebeul, Osnabrück und seit letztem Wochenende Chemnitz fanden Premieren der einzigen Oper Beethovens statt. In der „Stadt der Moderne“ offenbarten sich einmal mehr deren heikle Anforderungen zwischen Form und menschlicher Botschaft. Noch schwerer als die Bestätigung des ihr in der Wirkungsgeschichte zugewiesenen Nimbus einer Apotheose der Freiheit ist die kritische Auseinandersetzung. Diese Erfahrung machten auch der Regisseur Robert Lehmeier und das Ensemble der Oper Chemnitz mit einer zwiespältigen Gesamtleistung, analysiert Roland H. Dippel.

Urfassung von «Fidelio» in Wien - Staatsoper mit glänzenden Zahlen

03.04.19 (dpa) -
Wien - Die Wiener Staatsoper feiert das Beethoven-Jahr 2020 mit der Präsentation der Urfassung der Oper «Fidelio». Das 1805 uraufgeführte Stück sei damals zu Unrecht durchgefallen, meinte Staatsoperndirektor Dominique Meyer am Mittwoch bei der Präsentation des Spielplans 2019/2020.
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