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Alle Artikel kategorisiert unter »Fidelio«

Falsche Fassung für die richtige Idee – „Fidelio“ am Theater Chemnitz

31.05.19 (Roland H. Dippel) -
Im Vorfeld der Feierlichkeiten zu Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 häufen sich schon diese Spielzeit die „Fidelio“-Produktionen. An den Theatern in Görlitz, Radebeul, Osnabrück und seit letztem Wochenende Chemnitz fanden Premieren der einzigen Oper Beethovens statt. In der „Stadt der Moderne“ offenbarten sich einmal mehr deren heikle Anforderungen zwischen Form und menschlicher Botschaft. Noch schwerer als die Bestätigung des ihr in der Wirkungsgeschichte zugewiesenen Nimbus einer Apotheose der Freiheit ist die kritische Auseinandersetzung. Diese Erfahrung machten auch der Regisseur Robert Lehmeier und das Ensemble der Oper Chemnitz mit einer zwiespältigen Gesamtleistung, analysiert Roland H. Dippel.

Urfassung von «Fidelio» in Wien - Staatsoper mit glänzenden Zahlen

03.04.19 (dpa) -
Wien - Die Wiener Staatsoper feiert das Beethoven-Jahr 2020 mit der Präsentation der Urfassung der Oper «Fidelio». Das 1805 uraufgeführte Stück sei damals zu Unrecht durchgefallen, meinte Staatsoperndirektor Dominique Meyer am Mittwoch bei der Präsentation des Spielplans 2019/2020.

Kirill Petrenko nimmt sich des «Fidelio» an - Erstdirigat gefeiert

28.01.19 (dpa) -
München - Kaum zu glauben: Noch nie in seiner fast 25-jährigen Dirigentenkarriere hat sich Kirill Petrenko Ludwig van Beethovens einziger Oper «Fidelio» angenommen. Wie intensiv er sich mit dem Musikdrama um die Befreiung des zu Unrecht inhaftierten Florestan durch seine Frau Leonore auseinandersetzte, bewies Publikumsliebling Petrenko am Donnerstagabend im Münchner Nationaltheater.

Omnipräsenz der Befreierin – „Fidelio“ am Theater St. Gallen

21.03.18 (Christoph Schlüren) -
Ludwig van Beethovens Fidelio eine „uninszenierbare Oper“? Eine Ansicht, die angesichts unzähliger Regie-Misserfolge leicht zu begründen ist. Doch muss es so sein? Hat Beethoven, der überragende Symphoniker und Revolutionär der Musik, es in seinem einzigen Beitrag zum Genre nicht verstanden, den Anforderungen des Musiktheaters gerecht zu werden?

Ohne Utopie: der neue Hamburger «Fidelio»

29.01.18 (dpa, Julia Tann) -
Hamburg - Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg, hat dort bei der Neuproduktion von Beethovens «Fidelio» Regie geführt. Die Arbeit bleibt szenisch wie musikalisch im Diesseitigen verhaftet. Beim Premierenpublikum stieß sie auf gemischte Reaktionen.

Bruder Fidelio, Schwester Psyche und ewiger Eros – Opernpremieren in Wroclaw und Warschau

04.11.17 (Michael Ernst) -
Wroclaw legt Beethovens Freiheitsoper in Blei, Warschau entdeckt „Eros und Psyche“ von Ludomir Rózycki. Just während US-Panzer aus Bayern durch Polen gerollt sind, um die „Ost-Flanke“ der Nato zu stärken, wurde an der Oper Wroclaw Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ geprobt. Wer da nun einen schlesischen Aufschrei gegen die, vorsichtig formuliert: bizarre Nationalpolitik der Zentralregierung aus Warschau erwartet, sieht sich getäuscht. Dieser „Fidelio“ bleibt weitgehend unverständlich, was nun wirklich nicht nur an der Sängerbesetzung und deren Umgang mit deutschsprachiger Oper liegt.

Die Glatze des Don Pizarro – Die Oper Halle eröffnet die Spielzeit mit einem neuen „Fidelio“

17.09.17 (Joachim Lange) -
Seit Florian Lutz und seine Truppe 2016/17 die Oper in Halle übernommen haben, ist sie wieder ein Ort der Auseinandersetzung. Hier wird nichts mehr einfach so durchgewinkt. Alles, was gemacht wird, erzeugt Reibung. Mit den Erwartungen des Publikums. Im gesellschaftlichen Diskurs. Dazu kommt seit einiger Zeit auch (kommunal-)politischer Gegenwind. Halle wollte zwar mit dem Slogan „Halle, die vernetzte Stadt“ Kulturhauptstadt Europas werden, bekam aber dann nicht mal ein schon geplantes und von der Bundeskulturstiftung und dem Land unterstütztes Festival im geschichtsträchtigen Interhotel (bzw. kurzzeitigen Flüchtlingsheim) „Maritim“ gleich neben dem Bahnhof auf die Reihe.

Mix Dir was … Am DNT Weimar gibt Intendant Hasko Weber sein Opernregiedebüt mit Beethovens „Fidelio“

28.03.17 (Joachim Lange) -
Hasko Weber war von 1990 an regelmäßig am Staatsschauspiel in Dresden und bleibt hier als der bis 2001 die Ästhetik des Hauses prägende Schauspieldirektor in guter Erinnerung. Nach Jahren am Schauspiel Stuttgart ist er seit 2013/14 Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Dort hat er als gestandener Schauspielregisseur natürlich schon Goethes „Faust“ gestemmt. Das gehört bei seiner Biographie in dem Job einfach dazu. Aber Weimar ist auch das führende Opernhaus in Thüringen. Da lag für den Chef ein Operndebüt sozusagen auf der Hand: Beethovens „Fidelio“.

Wenig packend – Beethovens „Fidelio“ an der Berliner Staatsoper im Schillertheater

04.10.16 (Peter P. Pachl) -
Harry Kupfers Inszenierungen waren immer für eine Überraschung gut. Warteten sie doch mit ungewöhnlichen Konzepten auf, und boten, ob diese aufgingen oder scheiterten, allemal spannende Musiktheaterabende. Den „Ring des Nibelungen“ gestaltete Kupfer in Bayreuth gemeinsam mit Daniel Barenboim in einer optimalen Kooperation, die an der Staatsoper unter den Linden mit einem gemeinsamen kompletten Wagner-Zyklus fortgesetzt wurde (allerdings, dem Bayreuther Aufführungskanon gemäß, nur mit Wagners letzten zehn Bühnenwerken).

Regisseur Harry Kupfer: „Wer einen Kopf hat, der sucht!“

11.09.16 (Boris Gruhl) -
Harry Kupfers Inszenierungen haben die Opernwelt bewegt. Nicht nur in der DDR hat er Operngeschichte geschrieben. Sein Blick zurück lässt Erinnerungen an besondere Momente wieder aufleben.
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