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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Händel«

Die Händelfestspiele in Halle laufen auf vollen Touren – Ein Zwischenfazit

14.06.19 (Joachim Lange) -
Joachim Lange zieht ein Zwischenfazit bei den Händelfestspielen in Halle und Umgebung. Es gab bislang kaum etwas auszusetzen, aber sehr viel Herausragendes zu erleben. So sorgte beispielsweise „Händels konzertanter ‚Arbace‘ beim Publikum in der Ulrichskirche für leuchtende Augen und stehende Ovationen. Eine Sternstunde barocker Unterhaltung.“

Menschen im Hotel - Cecilia Bartoli in Salzburg gefeiert

10.06.19 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg (dpa) - Die Salzburger Pfingstfestspiele haben am Freitagabend im Haus für Mozart mit einer umjubelten Neuinszenierung von Georg Friedrich Händels barocker Zauberoper »Alcina» begonnen. Diesmal war Festspielintendantin Cecilia Bartoli in der Titelrolle der Alcina allerdings nicht der unumstrittene Star des Abends, sondern hatte mit dem Countertenor Philippe Jaroussky als Ruggiero und der Sopranistin Sandrine Piau als Morgana zwei absolut ebenbürtige Partner an ihrer Seite.

Offenbachiade eines Bad Boys: Peter Konwitschny inszeniert „Julius Caesar“ in Halle

02.06.19 (Roland H. Dippel) -
„Progressives Erbe“ pur! In der ehemaligen DDR bezeichnete man mit diesem Begriff Kunstwerke, welche die Durchschnittsproduktion ihrer Entstehungszeit überragten und gesellschaftliche Positionen so reflektierten, das sie in die Ideologie des eigenen (damals sozialistischen) Systems passten. Der neue „Julius Cäsar in Ägypten“ bei den Händel-Festspielen Halle ist auch „progressives Erbe“: Zum einen bringt es das fast einmütig umjubelte „Ritorna vincitor“ („Als Sieger kehre heim!“ – Aida) des früheren, auch an der Stätte seiner ersten Triumphe umstrittenen Oberspielleiters Peter Konwitschny. Zum anderen zeigt die frisch mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnete Oper Halle, wie man die Händel-Gemeinde zu begeistern vermag. Von Festspielschablone also keine Spur.. Ein Bericht von Roland H. Dippel.

Hund am Spieß … – Die 99. Internationalen Händelfestspiele Göttingen eröffnen mit „Rodrigo“

20.05.19 (Joachim Lange) -
Selten gespielt, jetzt zum Auftakt der Internationalen Händelfestspiele in Göttingen, Händels „Rodrigo“. Unser Kritiker Joachim Lange meint: Der szenische Rahmen spiele mit einem augenzwinkernden Zeitmix und überzeugt mit sinnlicher Opulenz, kostbar und im Ganzen tatsächlich von einer gewissen Magie durchzogen ist die Musik auch bei diesem Werk des 22jährigen Georg Friedrich Händel schon.

Göttinger Händel-Festspiele starten mit Oper «Rodrigo»

16.05.19 (dpa) -
Göttingen - Mit der Premiere der Oper «Rodrigo» beginnen am Freitag die diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen. Unter der musikalischen Leitung von Laurence Cummings werden das Festspielorchester Göttingen und ein Ensemble um die Sopranistin Erica Eloff das einst verschollen geglaubte frühe Stück Händels während des Festivals sechs Mal auf die Bühne bringen.

Kind im Geisterhaus – Psychologischer Tiefgang in Händels „Rodelinda“ an der Oper Frankfurt

14.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
„Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe“ stellte Elias Canetti in seinen Aufzeichnungen fest. Das zeigte die aus Madrids Teatro Real übernommene Inszenierung eines über 290 Jahre alten Meisterwerkes: Humane Gültigkeit über alle Zeit hinweg.

Musikalisch neu gedeutet im aseptischen indischen Urwald – Händels „Poros“ an der Komischen Oper Berlin

17.03.19 (Peter P. Pachl) -
Nach 15 Jahren ist Harry Kupfer, der frühere Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, als Gast erstmals an dieses Haus zurückgekehrt und hat sich einen alten Wunsch erfüllt: Händels Oper „Poros“, mit welcher er in jungen Jahren als Assistent in Halle zu tun hatte, erklingt nun erstmals in der Komischen Oper – und das mit deren früherem Alleinstellungsmerkmal, der Aufführung in Landessprache sowie mit einer gegenüber dem Original schwerpunktmäßig umgetopften Besetzung. Peter P. Pachl hat sich das angesehen und angehört.

„Ladies First“: Zur Jahresausstellung 2019 im Händel-Haus Halle

01.03.19 (Roland H. Dippel) -
Die unterhaltsame Rundschau für fast alle Altersgruppen punktet mit viel Basiswissen. Aber vielleicht will die Jahresausstellung „Ladies First!“ im Händel-Haus einfach zu viel: Frauenpersönlichkeiten aus der Biographie des sein ganzes Leben unverheiratet gebliebenen Georg Friedrich Händel werden vorgestellt, auch Frauenfiguren aus seinen Opern und Oratorien. Als Eskapade dazu noch ein Schwenk zu William Hogarths Zyklus aus sechs Gemälden und Kupferstichen „Lebenslauf einer Dirne“ (A Harlot's Progress, um 1732).

Händel-Festspiele in Göttingen 2019 mit dem Motto «Magische Saiten»

01.02.19 (dpa) -
Göttingen - Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen stehen in diesem Jahr unter dem Motto «Magische Saiten». Im Mittelpunkt steht die Oper «Rodrigo» von Georg Friedrich Händel, die lange Zeit nur in Fragmenten aus dem Jahr 1707 überliefert wurde. Das teilte der Veranstalter am Donnerstag mit.

Digital auf Händels Spuren im Händelhaus Halle

24.01.19 (dpa) -
Halle - Besucher von Händels Geburtshaus in Halle können den Barockmusiker künftig auch digital erleben. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch und Stiftungsdirektor Clemens Birnbaum starteten in dem Museum am Donnerstag das «Händel-WLan».
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