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Alle Artikel kategorisiert unter »Gina May Walter«

HerrINNENschaft – „Magna Mater“ im Berliner Zirkus Mond

12.08.21 (Konstantin Parnian) -
Das Musiktheaterkollektiv tutti d*amore betitelte seine neueste Produktion mit dem lateinischen Namen der Göttin Kybele. In antiken Kulturen bereits vor den Römern verehrt, beschreibt „Magna Mater“ auch das allgemeine Konzept einer über allem thronenden Muttergöttin: Einige Thesen führen die Verehrung einer Magna Mater sogar bis in die Zeit vor zehntausend Jahren zurück, als gerade Ackerbau begann sich durchzusetzen. In einer fernen Zukunft, in der ein paradiesisch genießendes Matriarchat rigoros herrscht, spielt nun die Stückentwicklung mit dem Untertitel „Oper*ette. Apokalypse“.

Stationentheater und Theaterfarce

28.02.20 (Stefan Drees) -
Seit nunmehr sechs Jahren stellt das Opera Lab Berlin, 2014 vom Komponisten Evan Gardner und dem Regisseur Michael Höppner gegründet, die Idee einer radikalen musikalischen Gleichberechtigung aller Mitwirkenden in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Wie bei allen seither präsentierten Projekten – darunter neben Gardners „Gunfighter Nation“ (2016) unter anderem eine Realisierung von Mauricio Kagels „Staatstheater“ (2017) und die Uraufführung von Brigitta Muntendorfs „Songs of Rebellion“ (2019) – profitierte auch das Ende Januar aus der Taufe gehobene Stück „Odyssey: Dead Men Die“ von der hierarchielosen Arbeitsweise des Ensembles, bei der sämtliche Aspekte der Aufführung in gemeinsamer Verantwortlichkeit entwickelt werden. Das Ergebnis machte deutlich, welche wichtigen Impulse zur Erneuerung des Musiktheaters derzeit aus der freien Szene kommen.

Pralle und anspielungsreiche Theaterfarce in Berlin: „Odyssey: Dead Men Die“ uraufgeführt

01.02.20 (Stefan Drees) -
Auf pfiffige und unterhaltsame Weise befragen Evan Gardner und das Opera Lab Berlin in „Odyssey: Dead Men Die“ (musik-)sprachliche Zusammenhänge auf ihre propagandistischen Argumentationsmuster und sparen dabei weder den antiken Dichter Homer noch die gegenwärtige Debattenkultur aus.

Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler

28.04.16 (Peter P. Pachl) -
Während im britischen Sprachraum die Opernversion von Shakespeares „The Merry Wives of Windsor“, William Waltons „Sir John in Love“, langsam aber beharrlich von Verdis Alterswerk verdrängt wird, rutschten auch die Aufführungszahlen der nur im deutschen Sprachraum bekannten, komisch-fantastischen Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ zugunsten von Verdis „Falstaff“ auf einen nachgeordneten Platz. Otto Nicolais 1849 in Berlin uraufgeführte Oper steht nun unweit des Uraufführungsorts, im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler, auf dem Programm.
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