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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans Neuenfels«

„Salome“ – Ein zweiter Blick auf die Inszenierung an der Staatsoper Berlin

14.03.18 (Peter P. Pachl) -
Schon einmal hatte Christoph von Dohnányi durch seine Premierenabsage die Karriere eines jungen Dirigenten entscheidend gefördert: bei Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“, 1988 in Brüssel, war für ihn Ingo Metzmacher eingesprungen, in der Folge einer der gefragtesten Dirigenten für die Musik des 20. Jahrhunderts. Ob beabsichtigt oder nicht, auch diesmal hat von Dohnányi – mit seiner kurzfristigen Absage aufgrund „künstlerische[r] Differenzen mit dem Regisseur Hans Neuenfels“ – einem jungen Dirigenten die Pforten zur großen Karriere eröffnet.

„Salome“ mit 24: An der Staatsoper Berlin rettet Thomas Guggeis Richard Strauss

06.03.18 (Michael Ernst) -
Jochanaan hat keine Chance. Als fanatischer Wanderprediger an einem verrückten Königshaus, das kann nicht gutgehen. Dirigent Christoph von Dohnányi hingegen hat seine Chance abgegeben und nach öffentlichkeitswirksamen Differenzen („unüberbrückbar“) mit Regisseur Hans Neuenfels die musikalische Leitung der Neuproduktion von „Salome“ an der Deutschen Staatsoper Berlin Thomas Guggeis überlassen. Der allerdings, ab kommender Saison als Kapellmeister ans Staatstheater Stuttgart verpflichtet, hat alle Chancen bestens genutzt.

Von Dohnányi kündigt Premiere - Differenzen mit Regisseur Neuenfels

02.03.18 (dpa) -
Berlin/Hamburg - Kurz vor der Premiere ist der Dirigent Christoph von Dohnányi von der musikalischen Leitung der Oper «Salome» an der Berliner Staatsoper zurückgetreten. Als Grund gab das Opernhaus am Freitag «künstlerische Differenzen» zwischen von Dohnányi und Regisseur Hans Neuenfels an, ohne Einzelheiten zu nennen.

Regisseur Neuenfels: Die Oper wird noch lange leben

27.02.18 (dpa) -
Berlin - Der Theater- und Opernregisseur Hans Neuenfels glaubt an die Zukunft der Oper. «Ich glaube, die Oper wird noch sehr lange leben. Vielleicht nicht gerade in der musiktheatermäßigen, kritischen Auseinandersetzung, wie es viele meiner Generation versucht haben, aber schon als lukullisch-museales Unterhaltungsformat», sagte Neuenfels der «Berliner Zeitung (Dienstag).

Alleine ins Dunkle, Ungewisse – Manfred Trojahns Oper „Orest“ wird bei ihrer Schweizer Erstaufführung in Zürich gefeiert

28.02.17 (Georg Rudiger) -
Die Oper beginnt mit einem Schrei. Vom ersten Takt an ist Manfred Trojahns Oper „Orest“ unter Spannung gesetzt, die bis zum letzten Takt des 80-minütigen, ohne Pause gespielten Dramas anhält. Am Ende gibt es am Opernhaus Zürich stürmischen Applaus für diese Schweizer Erstaufführung der 2011 in Amsterdam uraufgeführten Oper.

Deutsche Theaterpreise für Neuenfels, Selge und Castorf

07.11.16 (dpa) -
Freiburg - Der Regisseur, Schriftsteller und Filmemacher Hans Neuenfels hat den Deutschen Theaterpreis «Der Faust» für sein Lebenswerk erhalten. Der 75-Jährige nahm die undotierte Auszeichnung am Samstagabend in Freiburg entgegen. Neuenfels gehöre zu den großen und prägenden Künstlern des deutschen Theaters, teilten die Stifter mit. Mit seinem Wirken inspiriere er ganze Generationen von Schauspielern, Sängern und Regisseuren.

Hans Neuenfels erhält Deutschen Theaterpreis für sein Lebenswerk

07.09.16 (dpa) -
Der Regisseur, Schriftsteller und Filmemacher Hans Neuenfels bekommt den Deutschen Theaterpreis „Der Faust 2016“ für sein Lebenswerk. Der 75-Jährige gehöre zu den großen und prägenden Künstlern des deutschen Theaters, teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Er erhält die Auszeichnung bei einer Gala am 5. November in Freiburg.

Expedition ins ewige Eis der Breitwandoper

01.03.16 (Juan Martin Koch) -
Im ewigen Eis erwartet uns vor allem eines: unser eigenes Ich. Zu diesem wenig überraschenden Schluss kommen Miroslav Srnka und sein Librettist Tom Holloway bei ihrem Blick auf die konkurrierenden Antarktis-Expeditionen Robert Scotts und Roald Amundsens. Ihre Oper „South Pole“, die in München uraufgeführt wurde, hat dort ihre überzeugenden Momente, wo sie sich auf die Innenschau konzentriert und klar zu machen versucht, was eine solche Extrembelastung mit einem anstellt.

Antarktisches Kammerspiel im Breitwandformat: „South Pole“ von Miroslav Srnka an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt

01.02.16 (Juan Martin Koch) -
Hampson, Villazón, Neuenfels, Petrenko: Große Namen warf die Bayerische Staatsoper für ihr jüngstes Auftragswerk „South Pole“ in die Waagschale. Wie Miroslav Srnkas und Tom Holloways antarktische „Doppeloper“ rund um das Südpol-Rennen Scott-Amundsen gelungen ist, hat Juan Martin Koch erkundet.

Abschied von Neuenfels’ Rattenmärchen – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.15 (Peter P. Pachl) -
Das gehört zur „Werkstatt Bayreuth“: nicht nur das jeweilige Regieteam arbeitet an den Ergebnissen des Vorjahres weiter, quasi auch eine Weiterarbeit des Publikums findet statt, deutlich festzustellen an der sich verändernden Rezeption. So blieb Hans Neuenfels’ ursprünglich sehr kontrovers aufgenommene Sicht auf Wagners „Lohengrin“ als ein deutsches Rattenmärchen beim Premierenabend bei der Premiere im sechsten Festspielsommer ohne Widerspruch und wurde mit Standing Ovations gefeiert.
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