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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans Neuenfels«

Buch-Tipps 2022/06

03.06.22 (Michael Wackerbauer) -
Hans Neuenfels: Fast nackt. Letzte Texte. Mit einem Nachruf von Elke Heidenreich, Eisele Verlag +++ Musikjournalismus. Radio – Fernsehen – Print – Online, hrsg. von Peter Overbeck, Springer VS +++ Karl Betz: Was zusammenklingen soll und was nicht. Richtiges Pedalisieren & künstlerisches Klavierspiel, Emanomedia

Suggestive Eindringlichkeit

25.02.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Das war 1974 die Fahrt in die Nürnberger Oper wert: Dieser schon etwas berüchtigte Schauspiel-Regisseur Hans Neuenfels inszenierte erstmals Oper, Verdis „Troubadour“. Es wurde ein Abend, der die wiederholte Fahrt geradezu nötig machte: kein irgendwie historisierendes Spanien, vielmehr etliche Werkrätsel dramaturgisch gelöst, ja sichtbar entschlüsselt.

Suggestiv eindringlich – Zum Tod des Regisseurs Hans Neuenfels

08.02.22 (Wolf-Dieter Peter) -
Das war 1974 die Fahrt in die Nürnberger Oper wert: dieser schon etwas berüchtigte Schauspiel-Regisseur Hans Neuenfels inszenierte erstmals Oper, Verdis „Troubadour“. Es wurde ein Abend, der die wiederholte Fahrt nicht nur lohnte, sondern geradezu nötig machte: kein irgendwie historisierendes Spanien, vielmehr etliche Werkrätsel dramaturgisch gelöst, ja sichtbar entschlüsselt.

Vom Bürgerschreck zum Altmeister - Regisseur Hans Neuenfels ist tot

07.02.22 (dpa, Stephan Maurer) -
Berlin - Der renommierte Theater- und Opernregisseur Hans Neuenfels ist tot. Er starb am Sonntagabend im Alter von 80 Jahren in Berlin, wie seine Familie am Montag über einen Anwalt mitteilte. Der in Krefeld geborene Regisseur hatte seine Schauspiel- und Regieausbildung in Wien begonnen und dort seit Mitte der 1960er-Jahre inszeniert.

„Salome“ – Ein zweiter Blick auf die Inszenierung an der Staatsoper Berlin

14.03.18 (Peter P. Pachl) -
Schon einmal hatte Christoph von Dohnányi durch seine Premierenabsage die Karriere eines jungen Dirigenten entscheidend gefördert: bei Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“, 1988 in Brüssel, war für ihn Ingo Metzmacher eingesprungen, in der Folge einer der gefragtesten Dirigenten für die Musik des 20. Jahrhunderts. Ob beabsichtigt oder nicht, auch diesmal hat von Dohnányi – mit seiner kurzfristigen Absage aufgrund „künstlerische[r] Differenzen mit dem Regisseur Hans Neuenfels“ – einem jungen Dirigenten die Pforten zur großen Karriere eröffnet.

„Salome“ mit 24: An der Staatsoper Berlin rettet Thomas Guggeis Richard Strauss

06.03.18 (Michael Ernst) -
Jochanaan hat keine Chance. Als fanatischer Wanderprediger an einem verrückten Königshaus, das kann nicht gutgehen. Dirigent Christoph von Dohnányi hingegen hat seine Chance abgegeben und nach öffentlichkeitswirksamen Differenzen („unüberbrückbar“) mit Regisseur Hans Neuenfels die musikalische Leitung der Neuproduktion von „Salome“ an der Deutschen Staatsoper Berlin Thomas Guggeis überlassen. Der allerdings, ab kommender Saison als Kapellmeister ans Staatstheater Stuttgart verpflichtet, hat alle Chancen bestens genutzt.

Von Dohnányi kündigt Premiere - Differenzen mit Regisseur Neuenfels

02.03.18 (dpa) -
Berlin/Hamburg - Kurz vor der Premiere ist der Dirigent Christoph von Dohnányi von der musikalischen Leitung der Oper «Salome» an der Berliner Staatsoper zurückgetreten. Als Grund gab das Opernhaus am Freitag «künstlerische Differenzen» zwischen von Dohnányi und Regisseur Hans Neuenfels an, ohne Einzelheiten zu nennen.

Regisseur Neuenfels: Die Oper wird noch lange leben

27.02.18 (dpa) -
Berlin - Der Theater- und Opernregisseur Hans Neuenfels glaubt an die Zukunft der Oper. «Ich glaube, die Oper wird noch sehr lange leben. Vielleicht nicht gerade in der musiktheatermäßigen, kritischen Auseinandersetzung, wie es viele meiner Generation versucht haben, aber schon als lukullisch-museales Unterhaltungsformat», sagte Neuenfels der «Berliner Zeitung (Dienstag).

Alleine ins Dunkle, Ungewisse – Manfred Trojahns Oper „Orest“ wird bei ihrer Schweizer Erstaufführung in Zürich gefeiert

28.02.17 (Georg Rudiger) -
Die Oper beginnt mit einem Schrei. Vom ersten Takt an ist Manfred Trojahns Oper „Orest“ unter Spannung gesetzt, die bis zum letzten Takt des 80-minütigen, ohne Pause gespielten Dramas anhält. Am Ende gibt es am Opernhaus Zürich stürmischen Applaus für diese Schweizer Erstaufführung der 2011 in Amsterdam uraufgeführten Oper.

Deutsche Theaterpreise für Neuenfels, Selge und Castorf

07.11.16 (dpa) -
Freiburg - Der Regisseur, Schriftsteller und Filmemacher Hans Neuenfels hat den Deutschen Theaterpreis «Der Faust» für sein Lebenswerk erhalten. Der 75-Jährige nahm die undotierte Auszeichnung am Samstagabend in Freiburg entgegen. Neuenfels gehöre zu den großen und prägenden Künstlern des deutschen Theaters, teilten die Stifter mit. Mit seinem Wirken inspiriere er ganze Generationen von Schauspielern, Sängern und Regisseuren.
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