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Alle Artikel kategorisiert unter »Harry Partch«

Drunter, drüber und nach vorn – Festivalbericht zu aDevantgarde 2019

09.06.19 (Levin Handschuh) -
Levin Handschuh berichtet von der 15. Ausgabe des Festivals aDevantgarde, das vielerorts in den Untergrund ging, aber auch über den Dächern Münchens Raum, Klang, Ästhetik und Zeit miteinander verband. Ein großes Unternehmen als Abenteuer-Urlaub für den Kopf.

Im Bann verschiedener Stimmungen

03.11.15 (Reinhard Kager) -
Das Instrumentarium auf der Bühne des Schwazer Silbersaals ist imposant: Riesige Glasglocken hängen von einem mächtigen Gestänge; an einer meterhohen Astgabel baumeln deren halbkugelförmige Pendants aus Holz. Davor ist ein löchriges Holzgebilde zu sehen, in dem verschieden große Holzrohre stecken, und über allem thronen die vier holzstammdicken Lamellen eines überdimensionierten Marimbaphons.

Auf Wanderschaft – Münchner musica viva präsentiert sich auf Weltniveau

23.02.15 (Alexander Strauch) -
Alexander Strauch hat sich durch das verlängerte Februar-Wochenende der Münchner musica viva Saison 2014/2015 durchgehört. Seine Stationen: Harry Partch, Frank Zappa, Mate Bella, Rebecca Saunders und Vinko Globokar.

Zwanghafte Überfüllung des Klangraumes

06.04.14 (Ingo Dorfmüller) -
Die „kieler tage für neue musik“, das derzeit alle zwei Jahre stattfindende Festival des Kieler Vereins „chiffren“, boten schon immer ambitionierte Programme. In diesem Jahr aber ist Festivalleiter Friedrich Wedell ein besonderer Coup gelungen: Das Kölner Ensemble „musikFabrik“ gastierte mit der europäischen Erstaufführung eines Werks von Harry Partch.

Bochumer Eröffnung mit Partch

04.09.13 (Hans-Jürgen Linke) -
Heiner Goebbels inszeniert zur Eröffnung seiner zweiten Ruhr-Triennale-Saison Harry Partchs „Delusion of the Fury“ in der Bochumer Jahrhunderthalle. Platz für ein Orchester gibt es hier nicht, höchstens für ein paar Darsteller, denn die Bühne in der Jahrhunderthalle Bochum steht voller wunderlicher Gegenstände und Aufbauten: an Gestellen hängende Glasballons, verschiedene systematisch montierte Röhren, meterlange gepols­terte Bohlen auf hölzernen Resonanzkästen. Es handelt sich ausschließlich um Musikinstrumente, einige sehen aus, als hätte jemand an ihnen herum gebastelt, andere sind kleine Bühnen auf der Bühne. Sie tragen Namen wie Chromomelodeon, Cloud-Chamber Bowls, Marimba Eroica, Blue Rainbow, Castor & Pollux, Zymo-Xyl, und das Tonsystem ihrer Stimmung hat nichts mit Chromatik zu tun, sondern basiert auf Helmholtz’ „Lehre von den Tonempfindungen“ und einer daraus abgeleiteten 43-teiligen Skala, die Harry Partch seiner Musik zugrunde gelegt hat. Der Klang des vorwiegend perkussiven Instrumentariums entspricht in puncto Wunderlichkeit und Eigenart dem Anblick der Instrumente. Heiner Goebbels hat die europäische Erstaufführung von Harry Partchs Mitte der 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts entstandener letzter Musiktheater-Arbeit „Delusion of the Fury“ inszeniert und als Eröffnungs-Produktion an den Anfang der aktuellen Ruhr-Triennale-Saison gesetzt.

Ruhrtriennale mit Oper eines Außenseiters eröffnet

25.08.13 (dpa) -
Bochum/Essen - Die Ruhrtriennale gilt als unangepasst und experimentierfreudig. In diesem Jahr versprach das Fest der Künste einen richtig außergewöhnlichen Start. Mit dem Musiktheater eines Außenseiters ist in der Bochumer Jahrhunderthalle die Ruhrtriennale eröffnet worden. Auf dem Programm stand am Freitagabend die Oper «Delusion of the Fury» des unangepassten amerikanischen Komponisten Harry Partch.

Musiktheater-Schocker zur Eröffnung der Ruhrtriennale

13.08.13 (dpa) -
Bochum - Eine Oper ohne Sänger, ein Orchester ohne Dirigent - «The Delusion of the Fury» gilt dennoch oder gerade deswegen als Meisterwerk von Harry Partch (1901-1974). Der amerikanische Komponist war und ist ein Außenseiter, deshalb schätzt ihn Heiner Goebbels. Sein Wahlspruch lautet: «Für eine starke künstlerische Erfahrung brauchen wir die Begegnung mit etwas, das wir noch nicht kennen.»

Ruhrtriennale eröffnet mit Komposition von Harry Partch

24.01.13 (Agentur - dapd) -
Gelsenkirchen - Mit der europaweiten Erstaufführung von Harry Partchs bedeutender Komposition "Delusion of the Fury" beginnt die Ruhrtriennale 2013. Für die Inszenierung werde das von Partch erfundene Instrumentarium nachgebaut, wie die Veranstalter am Donnerstag in Gelsenkirchen mitteilten. Inszeniert wird das Werk vom Leiter der Ruhrtriennale, Heiner Goebbels. Partch (1901 - 1974) gelte als einer der originellsten Künstler und Musiker des 20. Jahrhunderts.
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