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Alle Artikel kategorisiert unter »Ingo Kerkhof«

„Comeback“ im doppelten Sinne: Uraufführung des Musiktheaters von Oscar Strasnoy an der Staatsoper Berlin

02.10.16 (Peter P. Pachl) -
Man nehme zwei prominente Figuren der Zeitgeschichte, die womöglich als Künstler in Berlin gewirkt haben und kombiniere deren unterschiedliche Lebensläufe und politische Haltungen, umgeben von Partnern und anderen Familienangehörigen. Der in Berlin als junger Komponist besonders gepflegte und auch gefeierte Oscar Strasnoy geht davon aus, dass das Musiktheater von den Spannungen zwischen seinen Protagonisten lebt.

Wiesbadener Maifestspiele. Nachdenkliches zu Pfingsten. „Vom Ende der Zeit“ mit dem Merlin-Ensemble Wien, und Helmut Oehrings „Agota?“

19.05.16 (Andreas Hauff) -
Unfreundlich, von der kalten Seite, zeigte sich „Pfingsten, das liebliche Fest,“ in diesem Jahr. Zu den Wiesbadener Maifestspielen brachte das Merlin Ensemble Wien auch gleich ein Programm mit, das in die dunkelste Zeit des Jahres gepasst hätte. Das Gastspiel „Vom Ende der Zeit“ im Foyer des Staatstheaters hinterließ einen markanten Eindruck. Auch Helmut Oehrings Musiktheater „Agota?“ verstand zu fesseln.

Gezielte Grenzüberschreitungen und Faschingsschwank – Bruno Madernas „Satyricon“ in der UdK Berlin

07.02.16 (Peter P. Pachl) -
Der nur partiell erhaltene, satirische Roman „Satyricon“ von Titus Petronius Arbiter (um 14–66 n. Chr.) hat vielfältig szenische Bearbeitungen evoziert. Vier Jahre nach der Verfilmung durch Federico Fellini hat Bruno Maderna eine pluralistisch musiktheatrale Version komponiert, die im Theater der Universität der Künste Berlin den Bogen zum derzeitigen Fasching schlägt.

Vorhang auf, es darf geträumt werden – Hans Krásas Oper „Die Verlobung im Traum“ in Karlsruhe

21.10.14 (Joachim Lange) -
Das Badische Staatstheater Karlsruhe erwirbt sich mit der Neuproduktion von Hans Krásas Oper „Die Verlobung im Traum“ nicht nur Rehabilitierungslorbeeren, sondern unterhält zugleich sein Publikum aufs Beste.

Glucksen, Seufzen und Gurgeln der ungeliebten Elsa – Salvatore Sciarrinos „Lohengrin“ zur Eröffnung des Berliner Festivals „INFEKTION!“

15.06.14 (Peter P. Pachl) -
Ein Operntreppenwitz des 21. Jahrhunderts: wie vordem noch nicht erlebt, stehen vor dem Eingang zur Werkstatt des Schillertheaters ungewöhnlich viele Verkäufer, die Karten für die Premiere anbieten. Sie hatten gedacht, im Vorfeld ein besonderes Verkaufsschnäppchen zu machen, da nie zuvor „Lohengrin“-Karten so preisgünstig zu bekommen waren – und da auf Wagner doch so ein Run ist. Dasselbe könnte den Schwarzmarkthändlern in einer Woche bei „Macbeth“ passieren. Offenbar hatten sie den kleingedruckten Namen des Komponisten übersehen: Salvatore Sciarrino.
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