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Alle Artikel kategorisiert unter »Iris ter Schiphorst«

Wie geht es weiter mit dem Lied?

16.09.16 (Juan Martin Koch) -
„Wenn der Text gut ist, braucht man ihn nicht zu singen, wenn er schlecht ist, braucht man auch keinen Text.“ Carola Bauckholts Statement klingt so, als habe sie damit den Auftrag der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie, ein Klavierlied zu komponieren, genauer: einen „autarken, literarischen deutschsprachigen Text nach 1945“ zu vertonen, abgelehnt. Hat sie aber nicht.

Herbstprojekt des Landesjugendorchesters Sachsen zum Thema "Erinnern"

15.10.15 (kiz-lieberwirth, PM) -
Das Landesjugendorchesters Sachsen hat für das Herbstprojekt und im Rahmen der Reihe zum 9. November die Lyrikerin und diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer sowie die Komponistin Iris ter Schiphorst eingeladen, zum Thema "Erinnern" mit den Orchestermusikern "sprachklanglich" zu improvisieren. Die Konzerte sind am kommenden Wochenende in Leipzig, Dresden und Chemnitz zu erleben.

Fragen und Antworten – Ein Festival der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart beleuchtet das Kunstlied seit 1945 in Ost und West

„Sind noch Lieder zu singen?“ Unter diese Frage stellte die Hugo-Wolf-Akademie ein viertägiges Festival an der Stuttgarter Musikhochschule. Bei Paul Celan heißt es: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“. Natürlich werden weiterhin Lieder gesungen, die Hitparade ist voll davon, der European Song Contest steht bevor. Hier war das Kunstlied zur Klavierbegleitung gemeint: eine deutsche Tradition, die auf Schubert zurückgeht. Wie hat sich dieses nach 1945 in beiden Hälften des Landes entwickelt? Zwei Pianisten aus Ost und West, Steffen Schleiermacher und Axel Bauni, konzipierten das Programm. Dazu kamen zwölf Uraufführungen: zehn Kompositionsaufträge und zwei Gewinner eines Wettbewerbs.

Erlebnisraum abseits gewohnter Konzertformate

07.10.13 (Silke Egeler-Wittmann) -
Zum 17. Mal nun veranstaltete Sigune von Osten die Parkmusik – ein kleines und erlesenes Festival, das immer am letzten Augustwochenende auf dem Trombacher Hof bei Bad Kreuznach zu erleben ist. An zwei Tagen gibt es neben den Konzerten einige feste Programmpunkte, auf die man sich auch als regelmäßiger Parkmusikbesucher jedes Jahr aufs Neue freut: Dazu gehören die Klangwanderung durch die atemberaubend schöne, scheinbar unberührte Trombach-Aue, die Begegnung mit Ensembles aus aller Welt, exotische Instrumente, die man nur äußerst selten live erleben kann, hervorragende Interpreten und Ensembles für zeitgenössische Musik, mit denen man beim inzwischen traditionellen Picknick im Grünen ins Gespräch kommen kann.

Wo bleibt die Transzendenz? Mark Andre komponiert sie

07.03.12 (Gerhard Rohde) -
Neue Musik in Deutschland: Wer Lust und Energie aufbringt, kann das ganze Jahr über erfahren, was in Komponierhäuschen, in Studios oder auch in schlichten Wohnungen alles so komponiert worden ist, was dann auf den diversen Festivals für Neue Musik vorgestellt wird: In Donaueschingen, in Witten, in Stuttgart bei „Éclat“, in Berlin beim „Ultraschall“ oder der „März-Musik“, bei den Kieler „chiffren“, bei den Münchner Musica-Viva-Konzerten, in Kölns traditionsreichen „Musik der Zeit“-Zyklen, in Weingarten bei den Internationalen Musiktagen, bei der „KlangZeit“ in Münster. Und nur wenig entfernt jenseits der nationalen Grenzen, beim Straßburger „Musica“-Festival oder in Salzburg bei der Biennale und, seit der Hinterhäuser-Zeit, sogar bei den eher rückwärts orientierten Salzburger Festspielen.
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