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Alle Artikel kategorisiert unter »Karl Alfred Schreiner«

Aufwändige Annäherung – „Amors Fest“, eine barocke Ballettoper am Gärtnerplatztheater

15.10.21 (Wolf-Dieter Peter) -
In den letzten Wochen mussten viele Städte spezielle „Feier-Plätze“ ausweisen, um der vielfach spontan losbrechenden Lust auf gemeinsames Trinken, Essen und Musikhören ein bisschen Rahmen zu geben. Ein ungeschriebenes neues „Grundrecht auf Spaß und Party“ schwebte umher. Vor rund 400 Jahren gab es Ähnliches, darauf bot jetzt Münchens anderes Opernhaus einen theatralischen Blick.

Münchens Gärtnerplatztheater landet mit „My fair Lady“ einen weiteren Spielplan-Hit

14.02.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Deutsch und Spanisch sind für Ausländer zugänglich: Englisch noch nicht einmal für einen Engländer!“ stellte George Bernard Shaw im Vorwort zu seinem Drama „Pygmalion“ ironisch fest. Aus dem Schauspiel machten Alan Jay Lerner und Frederick Loewe 1956 einen Musical-Welterfolg, dem erst 1984 eine Inszenierung am Gärtnerplatztheater folgte: Cornelia Froboess, Helmut Griem, Lambert Hamel und Regisseur August Everding zündeten einen Dauerbrenner – 234 Vorstellungen bis 2011. Die Messlatte für die Neuinszenierung lag also hoch.

Ferruccio Busonis „Doktor Faust“ an der Semperoper Dresden

21.03.17 (Roland H. Dippel) -
Nach Berlioz und Gounod sollte eigentlich Schnittkes „Historia“ die „Faust“-Trilogie des Regisseurs Keith Warner an der Semperoper Dresden vollenden. Doch dann entschied man sich für „Doktor Faust“ von Ferruccio Busoni, der mit einer Bearbeitung des Puppenspiels die Nähe zu Goethe entgehen wollte. Jetzt kam die Oper erstmals nach 1925 am Uraufführungsort heraus.

Gangster mit Seelenleben – „Chicago 1930“-Uraufführung des Münchner Gärtnerplatztheaters

22.07.16 (Wolf-Dieter Peter) -
„Böse Menschen haben keine Lieder“ gilt nur bedingt. Denn im Nachklang der „Roaring Twenties“ und der großen Depression nach der Weltwirtschaftskrise blühte speziell auch in der „Windy City“ Chicago um 1930 eine breit gefächerte Musikkultur, die vom „schwarzen“ Jazz über „weißen“ Big-Band-Sound, die wild wuchernden Formen des „Lindy Hop“ hin zu Gershwins „Summertime“-Arie oder Schostakowitschs „Jazz-Suite“ und Samuel Barbers „Adagio for Strings“ letztlich „alles“ umfasste … eben auch Prohibition, Prostitution, Bugsy „Malone“ Moran, Al Capone und Konsorten …

Tänzerischer Sahne-Seifenschaum – Ein Richard-Strauss-Ballett als Münchner Erstaufführung

12.12.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Doch, das gibt es: die Erstaufführung eines Werkes vom „Hausgott“ – denn neben Mozart und Wagner mit ihren Uraufführungen in München gilt „natürlich“ auch Richard Strauss als eine der Ikonen des Münchner Theater- und Musiklebens. Opern, Symphonisches und Lieder sind be- und anerkannt, weniger sein Ballett „Josephslegende“ – gar nicht seine 1924 in Wien uraufgeführte Tanzhandlung „Schlagobers“. Dementsprechend groß war das Interesse an der Münchner Erstaufführung durch das Ballett des Gärtnerplatztheaters in der Reithalle.

Rausch und Untergang – Goldene und schwarze 20er Jahre getanzt im Münchner Cuvilliéstheater

23.11.13 (Wolf-Dieter Peter) -
So viel Aufbruch war selten. So viel Scheitern auch – damals: „Berlin 1920“ heißt die multimediale Kreation von Ballettchef Karl Alfred Schreiner, die das unbehauste Staatstheater am Gärtnerplatz nun im kontrastreichen Rahmen des Cuvilliéstheater servierte.
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