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Alle Artikel kategorisiert unter »Kay Kuntze«

„Die benutzte Braut“ – Smetana-Premiere als perfides Satyrspiel in Altenburg

28.05.18 (Roland H. Dippel) -
Einfach fällt die Würdigung dieser Premiere nicht. Da gibt es stellenweise ein Zuviel an Ausdrucksmitteln zwischen ambitionierter Ausstattung und (über-)griffigem Lustspiel. Auf alle Fälle hat es sich das Musiktheater Altenburg-Gera mit dem tschechischen Nationalheiligtum „Die verkaufte Braut“ in der deutschen Übersetzung von Kurt Honolka nach einer bewundernswerten Kette von Premieren mit dem triumphalen Höhepunkt von George Enescus „Oedipe“ nicht leicht gemacht. Hinter der bunt frisierten „Volksoper“ blitzt es geistesgewandt.

Zweifel und Gewissheit: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in Gera

12.02.18 (Roland H. Dippel) -
Einer von mehreren Themenzyklen, mit denen Generalintendant Kay Kuntze und sein Chefdramaturg Felix Eckerle den kräftig in die überregionale Beobachtung aufsteigenden Spielplan des Theaters Altenburg-Gera überziehen, lautet „Wider das Vergessen“. Am 6. Januar sendete der Deutschlandfunk die Aufzeichnung der hebräischen Kammeropern „Saul in Ein Door“ von Josef Tal und der Uraufführung „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Bundesweit war das eine der aufwändigsten und wichtigsten Studioproduktionen dieser Spielzeit, jetzt folgt mit Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in der durchkomponierten Fassung von 1985 ein weiteres ambitioniertes Projekt der kleineren Form „Zum 75. Gedenktag der Widerstandsbewegung“.

Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera

25.09.17 (dpa) -
Gera - Der Vertrag von Kay Kuntze als Generalintendant der Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist bis zum Jahr 2022 verlängert worden. Darauf hätten sich die Städte Gera und Altenburg sowie der Landkreis Altenburger Land als Gesellschafter geeinigt, teilte die Gesellschaft mit. Zudem sei vereinbart worden, eine Option auf Verlängerung bis 2025 in den Vertrag aufzunehmen.

Unverständliche Liebe – Tschaikowskis „Masepa“ am Theater Gera

02.05.17 (Roland H. Dippel) -
Tschaikowskis neben „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ dritte Oper nach Puschkin gab es in Gera zuletzt 1948. Das in letzter Zeit wieder häufiger gespielte Werk hat es in sich: Die Verschwörung des alten ukrainischen Oberhauptmanns Masepa gegen Peter den Großen, seine Liebe zur blutjungen, aber nicht blutsverwandten Patentochter Maria und verheerende Auseinandersetzungen vertonte Tschaikowski in einer bei ihm ungewohnt harten, groben Tonsprache. Nur selten strömen bewegende Melodien, etwa der Schlussgesang Marias. Wie Verdi in „Macbeth“ mischte Tschaikowski in „Mazeppa“ seine Ausdrucksmittel neu und forderte deshalb vom Theater Altenburg-Gera alle Ressourcen.

Schlag’ nach bei Wagner!

20.03.16 (Peter P. Pachl) -
Hans Sommers „Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße“ in Gera. Peter P. Pachl berichtet und beleuchtet das Verhältnis von Hans Sommer zu Richard Strauss.

Phänomenale Küsterin – „Jenufa“-Premiere in Altenburg

08.02.16 (Roland H. Dippel) -
Manchmal gewinnen Produktionen mit der Zeit Dichte und Format. Theater und Philharmonie Thüringen bringen Erstvorstellungen in den beiden Theaterstädten Gera und Altenburg abwechselnd heraus. Bei „Jenufa“ zog Altenburg nach und hatte den Qualitätsjoker. GMD Laurent Wagner war im Graben bei Janacek weitaus agiler als kürzlich bei „Rigoletto“, das Ensemble erreicht geschlossen Höchstform in der Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze. Anerkennung und Chapeau für das Fünfspartentheater mit seinen (noch?) 77 Orchestermusikern. Langer, herzlicher Beifall mit Nachdruck.

Theaterreform Thüringen: Herausforderung zwischen Flächentarifvertrag und Strukturbrüchen

09.12.15 (Roland H. Dippel) -
Staatsminister Hoff und Teilnehmer der Podiumsdiskussion wurden im Konzertsaal Gera deutlicher als in Altenburg. Roland H. Dippel verfolgt für uns die aktuelle Entwicklung in Thüringen.

Kay Kuntze verlängert Vertrag in Altenburg/Gera bis 2018

02.04.15 (PM) -
Kay Kuntze, seit 2011 Generalintendant von Theater und Philharmonie Thüringen (TPT), und die Vertreter der Gesellschafter – neben der Stadt Altenburg sind das der Landkreis Altenburger Land und die Stadt Gera – haben sich einvernehmlich auf die Verlängerung des Vertrages des Generalintendanten bis zum Juli 2018 verständigt.

Kay Kuntze wird Intendant in Altenburg-Gera

11.07.11 (kiz-lieberwirth) -
Das Theater Altenburg-Gera hat einen neuen Intendanten. Nach Informationen von MDR1 RADIO THÜRINGEN wird ab August 2011 Kay Kuntze die Leitung des Theaters und Philharmonie Thüringen übernehmen.

Die Abwahl der Götter: Mozarts „Idomeneo“ in einer Inszenierung von Kay Kuntze am Theater Bremen

30.03.11 (Ute Schalz-Laurenze) -
Was für eine Exposition! In wenigen Strichen legt Wolfgang Amadeus Mozart in seinem 1781 in München uraufgeführten „Idomeneo“ eine Welt der menschlichen Emotionen bloß, die von vornherein eine vordergründige Haupt- und Staatsaktion der in mythologischer Antike spielenden Geschichte vollkommen verlässt. Die von den Griechen gefangene trojanische Prinzesson Ilia liebt Idamante, den Sohn des Besetzerkönigs Idomeneo. Und der Regisseur Kay Kuntze interessiert sich nicht für die Aktualisierung der Geschichte selbst als vielmehr für die psychische Absolutheit der Gefühle – und wird damit natürlich extrem aktuell.
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