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Alle Artikel kategorisiert unter »Kompositionspädagogik«

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Aufräumen im Notenwald

27.11.19 (Moritz Eggert) -
Mal eine Frage an die Eltern unter den Lesern: was geht schneller, a) Unordnung in ein Kinderzimmer zu bringen, oder b) ein Kinderzimmer aufzuräumen? 

Der kreative Muskel

15.10.19 (Moritz Eggert) -
In der letzten Zeit beschäftige ich mich mit Sport, vor allem mit Laufen und Fitnesstraining. Schon lange war mir klar, dass zum Beispiel das Schreiben einer Oper und ein Marathonlauf viel gemeinsam haben: Man muss ein absurd weit entferntes Ziel fest im Blick haben und sich stetig darauf zu bewegen. Hierbei ist es einfacher, von Schritt zu Schritt zu denken und sich auf die aktuelle Laufgeschwindigkeit zu konzentrieren, als sich ständig Gedanken über die Größe des Unterfangens zu machen. Jeder Schritt auf das Ziel zu ist ein Erfolg, selbst wenn das Ziel noch fern ist.

Willkommen im Institut für Institutionenkritik

03.10.19 (Johannes Kreidler) -
Im September hat der Komponist Johannes Kreidler seine Tätigkeit als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik FHNW/Musik-Akademie Basel angetreten. Diesen Ruf hat er zum Anlass genommen, sich grundsätzliche Gedanken zur Rolle und zu den Möglichkeiten einer Kompositionsklasse im gegenwärtigen Musikbetrieb zu machen:

Absicht und Wirkung

12.09.19 (Moritz Eggert) -
Über den Abgrund zwischen „Absicht und Wirkung“ könnte man lange musikhistorische Traktate schreiben. Schubert wollte Beethoven imitieren, und scheiterte auf geniale Weise. Ravel wollte eine einfache Instrumentationsetüde schreiben, heraus kam sein berühmtestes Werk („Bolero“). Schönberg wollte, dass „der einfache Mann“ seine 12-Ton-Melodien auf der Straße pfeift, tatsächlich bildeten sie die Grundlage für eine rein akademische Musikrevolution, die nie die Massen ansprach und nur als Klischee größere Bekanntheit erlangte („atonale Musik“, was inzwischen alles bezeichnet, was man musikalisch nicht versteht).

Absolute Beginners 2019/07

27.08.19 (Moritz Eggert) -
In dieser Ausgabe widmet sich Moritz Eggert der Frage: Gibt es Gründe, die denkbar schlecht sind, ein Kompositionsstudium zu beginnen? Ja, meint er und zählt fünf schlechte Gründe auf.

Kleines, facettenreiches Feld beackert

18.06.19 (Wolfgang Lessing) -
Ein Gespräch gleicht einer Improvisation. Es entsteht im Moment, lässt sich weder vorausplanen noch nachträglich korrigieren. Wenn man mit Matthias Schlothfeldt unter Komposition eine „planbare Folge revidierbarer Einzelentscheidungen“ versteht (S. 102), dann ist damit ziemlich genau umrissen, was die „Weikersheimer Gespräche zur Kompositionspädagogik“ nicht sind – und vermutlich auch nicht sein wollen.

„Das macht man heute nicht mehr“

23.05.19 (Moritz Eggert) -
Brave Studenten hören auf das, was ihre Lehrer sagen. Gute Studenten hören NICHT IMMER auf das, was ihre Lehrer sagen. Es ist schon seltsam – einerseits ist es jedem klar, dass Kunst keineswegs eine abgezirkelte Sache ist, die nach klaren und immer gleichen Regeln funktioniert.

Tiefes Komponieren

25.04.19 (Moritz Eggert) -
Jede Komponistin, jeder Komponist weiß, dass manchmal Tage dahingehen können, in denen man rumwerkelt und Dinge ausprobiert, ohne dass etwas Konkretes dabei herauskommt. Es gibt angefangene Stücke, die ewig Fragment bleiben, man probiert Kompositionstechniken aus, aber vor allem lauscht man in sich hinein, um die Musik zu finden, die in einem steckt. Das braucht Zeit und Hingabe. Und vor allem darf man von diesen fürs kreative Arbeiten essentiellen „Schaffenskrisen” nicht abgelenkt werden, man muss sie erleben und sich selber dabei kennenlernen.

Akademisch!

25.04.19 (Gordon Kampe) -
Ich habe keine Statistik angelegt und bestimmt spielt mir durch Eitelkeit erzeugte selektive Wahrnehmung einen Streich. Aber, wenn das Wort „akademisch“ der Berufsbezeichnung „Komponist/-in“ vorangestellt wird, ist das nicht immer nett gemeint – oder? Mir hat’s entweder noch niemand vorgeworfen oder ich hab’s verdrängt. Aber es ist dennoch wahr: Ich bin ein akademischer Komponist. Mit Begeisterung!
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