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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturbegriff«

Karriereplanung

03.06.13 (Max Nyffeler) -
„Wo geht’s denn hier zur Kunst?“ fragt die schweizerische Kulturzeitschrift „Passagen“ in ihrer letzten Nummer. „Lesen Sie in diesem Dossier, wie man als Nachwuchskünstler im Kunstbetrieb Fuß fasst, wie ein Theaterstück seinen Weg auf die Bühne findet und warum das Künstlermetier allen Hindernissen zum Trotz noch immer ein Traumberuf ist.“ Die Zeiten, in denen der genialische, im Verborgenen schaffende Künstler vom renommierten Galeristen aufgespürt wurde, seien definitiv vorbei; heute müsse man sich vernetzen und aktiv auf sich aufmerksam machen.

Vox populi

04.02.13 (Max Nyffeler) -
Die Bayerische Staatsoper probt den Imagewechsel. Seit dem Herbst 2011 gibt sie ein neues, lifestyliges Opernmagazin mit Namen „Max Joseph“ heraus, das offenkundig die Möglichkeit sondiert, neue Publikumsschichten ins Theater zu holen, und dabei keinen Photoshop-Aufwand scheut. Der erste Artikel im ersten Heft zur Saison 2012/13 stammt vom Urgestein der Rockkritik, Greil Marcus. Er handelt von Smokey Robinson, Doo-Wop-Balladen, Fiery Furnaces, The Fates und dem Pop-Trickkünstler Jonathan King. Der Aha-Effekt ist unübersehbar: Leute, jetzt geht’s nicht mehr in erster Linie um „Empio, dirò, tu sei“ und das hohe C, sondern um die knallharte Gegenwart! Im Fokus ist die musikalische Alltagssprache, oder, wie das durch das ganze Heft gestreute Stichwort lautet, die vox populi.

Kultur? Abschaffen!

01.06.99 (Martin Hufner) -
Wer sich heutzutage durch die Feuilletons schleicht, wer des Kabels Fernsehen sieht, wer durch die virtuellen Welten virtueller Computerserver surft, der stößt allenthalben auf Kultur. Kultur, wo man hinschaut, Kultur, wo man hinhört. Studieren kann man das Management derselben, Unternehmen geben sich eine solche. Eine schlanke Taille ist „ästhetisch“ faseln uns die zum Interview gequälten Personen aus Fernsehkanal X zu. Ein dicker Bauch ist „unästhetisch“ wird danach eine amerikanische Studie von der Soundso-University zitiert. Die Begriffe sind allgemein heruntergekommen.
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