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Alle Artikel kategorisiert unter »Laura Aikin«

Warten, gähnen – Sciarrinos „Ti vedo, ti sento, mi perdo …“ an der Berliner Staatsoper

13.07.18 (Peter P. Pachl) -
Vor vier Jahren, als sich die Staatsoper noch im Umbau befand und in der noch unvollendeten Neuen Werkstatt Sciarrinos „Macbeth“ zu Recht gefeiert wurde, erfolgte die Ankündigung einer Uraufführung dieses Komponisten an der Staatsoper. Das Auftragswerk – in Koproduktion mit der Mailänder Scala – kam dann allerdings im November vergangenen Jahres in der Inszenierung von Jürgen Flimm und unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal in Milano heraus.

Keith Warner inszeniert Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ im Theater an der Wien

06.05.17 (Frieder Reininghaus) -
Ziemlich still ist es geworden um das Werk des 2012 in Dresden verstorbenen deutschen Tonsetzers Hans Werner Henze. Doch das ist ein fast ‚natürlicher‘ Vorgang: Seit den goldenen Wirtschaftswunderjahren Henzes kämpfen drei neue Komponisten-Generationen um mediale Aufmerksamkeit. Das Theater an der Wien hat sich jetzt an die „Elegie für junge Liebende“ erinnert.

Frankfurt: Uraufführung von Michael Langemanns Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“

15.07.16 (Andreas Hauff) -
Nicht „Saison-Ausklang“, sondern „Oper Finale“ nennt sich traditionsgemäß die letzte programmatische Etappe der Spielzeit an der Oper Frankfurt. Neben Alban Bergs „Wozzeck“ und einem Symposium zum Musiktheater der Zweiten Wiener Schule im Großen Haus am Willy-Brandt-Platz bildet eine Uraufführung den dritten Schwerpunkt: Der Komponist Michael Langemann (Jg. 1983) hat eine Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“ geschrieben. Im Bockenheimer Depot wird sie gekoppelt mit einer Bühnenfassung von Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“.

Staatsoper Wien: Der Zusammenbruch als Mumie

16.12.15 (Joachim Lange) -
An der Staatsoper Wien kommt das erste Mal überhaupt Leoš Janáčeks „Sache Makropulos“ zur Sprache. Die „Sache Makropulos“ ist eine Oper über das Ende. Über das physische eines einzelnen Menschen. Geht es doch in Karel Capeks Geschichte, aus der sich Janáček das Libretto destillierte, um den Tod und um die Frage, ob und wie man ihn künstlich hinausschieben kann oder soll.

Dampf abgelassen – Romeo Castellucci zelebriert Becketts und Feldmans „Neither“ bei der Ruhrtriennale

08.09.14 (Frieder Reininghaus) -
„Neither“ gehört zu den Schlüsselstücken der Moderne, die sich wegen ihres „Rätselcharakters“ fortdauernder Beliebtheit erfreuen. Der Text des in Frankreich lebenden irischen Schriftstellers Samuel Beckett (1906–1989) umfasst 87 Worte – keine Mitteilung oder gar Botschaft, keine Aufforderung zu szenischer oder sonstiger Aktion. Es handelt sich um einen prägnant-diffusen, raunenden Text, der die Aura des Hintergründigen erheischt.

Castellucci-Fantasien – Feldman/Becketts Avantgarde-Oper Neither bei der Ruhrtriennale

08.09.14 (Georg Beck) -
Es ist der Hit dieser Ruhrtriennale: Tiere auf der Bühne. Den Anfang gemacht hatte Festivalchef Heiner Goebbels. Im großen Misterioso um Andriessens De Materie durfte eine Schafherde auflaufen. Irgendwie wollte sich Romeo Castellucci da wohl nicht lumpen lassen. Für Morton Feldmans Experimental­oper Neither, ein auskomponierter Trance-Zustand auf ein hermetisches Textfragment von Samuel Beckett aus dem Jahr 1977, hatte er mit Hund und Katz und Pferd den Streichelzoo komplettiert.

Becketts Rückkehr ins Schillertheater – Die Staatsoper kombiniert Feldmans „Neither“ mit Becketts „Footfalls“

23.06.14 (Peter P. Pachl) -
Das Berliner Schillertheater war in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts die Stätte der deutschen Erstaufführungen der Stücke von Samuel Beckett.Hier traf bei den Proben zur Erstaufführung von „Footfalls – Tritte“ im Jahre 1976 der amerikanische Komponist Morton Feldmann den irischen Dramatiker, in der Absicht, gemeinsam eine Oper zu schreiben. Sechs Zeilen skizzierte der Dichter dem Musiker auf eine Papierserviette, der Rest der 16 Zeilen des Librettos zu „Neither“ folgte auf einer Postkarte.

Die Wüste als Beduinen-Video: Strauss’ „Ägyptische Helena“ an der Deutschen Oper Berlin

19.01.09 (Peter P. Pachl) -
Ungeteilter Jubel ist selten nach Opernpremieren, und an der Deutschen Oper Berlin allzumal. Im Rahmen der Richard-Strauss-Wochen 2008/2009 erfolgte die Premiere von einer eher selten gespielten Oper des Garmischer Meisters: „Die Ägyptische Helena“, op. 75 entstand nach der „Frau ohne Schatten“ (sowie dem ebenfalls wenig gespielten „Intermezzo“) und vor „Arabella“. Das Libretto von Hugo von Hofmannsthal ist nicht, wie etwa die „Elektra“, eine Bearbeitung einer berühmten Vorlage, wenn auch mythisch verbrämt.
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