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Alle Artikel kategorisiert unter »Luca Lombardi«

„Ein Programm, wie es ihm selbst gefallen würde“ – Im Freien – Musikfest in memoriam Wilhelm Killmayer

12.12.17 (Anna Schürmer) -
Die radikale Nachkriegsavantgarde begründete eine goldene, aber auch dogmatische Ära der Neuen Musik: Auf Basis der von Adorno befeuerten Innovationsdynamik, begründete der paneuropäische Klub der seriellen Musik um Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono einen ‚Absolutismus der Moderne‘, der Abweichlern des Fortschrittsimperativs gnadenlos die Mitgliedschaft entzog: das galt für den harmonieverliebten Hans Werner Henze genauso wie für den freigeistigen Wilhelm Killmayer, der am 20. August diesen Jahres in München verstarb – nur einen Tag vor seinem 90. Geburtstag. Schon die Musica Viva des Bayerischen Rundfunks funktionierte im September ein lang geplantes Ehrenkonzert kurzerhand in eine „in memoriam“-Veranstaltung um; nun haben Schüler und Weggefährten des Komponisten vom aDevantgarde-Verein ein sehr persönliches Musikfest zu Ehren Wilhelm Killmayers veranstaltet.

Mikrotonaler Glanz, düstere Farbenpracht

12.02.17 (Max Nyffeler) -
Musik von Violeta Dinescu, Enjott Schneider, Klaus Huber, Hans Zender und Luca Lombardi.

„Krieg und Frieden“ – Das KlangZeit-Festival für Neue Musik Münster glückt

Irgendwie hängt dem westfälischen Münster immer noch das Klischee einer verschlafenen ehemaligen preußischen Provinzialhauptstadt an. Was gibt es dort schon außer Kirchen und Regen? Es gibt dort viel Musik! Und vor allem für Kenner der Neuen Musik-Szene alle zwei Jahre die „KlangZeit“, ein ausgedehntes Festival der Gesellschaft für Neue Musik Münster, diesmal überschrieben mit dem Motto „Krieg und Frieden“.

Contrapunkt #32: Italien - Seifenopern statt engagierter Kultur?

Italien werde im Vergleich zu anderen Ländern kulturell abstürzen, warnte der Dirigent Riccardo Muti schon 2005, als die damalige Regierung Berlusconi die Zuschüsse im Opernbereich um 20 Prozent kürzte. “Musik ist Nahrung für die Seele, ohne Kultur hat das Land keine Zukunft“, sagte der 64-Jährige. Im Juli 2009 protestierten hunderte Schauspieler, Musiker und Regisseure in Rom erneut gegen Kürzungen der Regierung Berlusconi im Kulturbereich.

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