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Alle Artikel kategorisiert unter »Luigi Nono«

Wandern ohne Wege in Shakespeares „Globe“

05.10.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Beim Eintritt muss man seine Schuhe abgeben. Gegen Söckchen und eine Nummer. Im Zuschauerraum, von den üblichen Plüschsitzen leergeräumt, liegen Matratzen, Kissen, stehen winzige Dreieckshocker, normale Stühle und für die, die es doch noch brauchen, auch zwei Reihen normaler Theatersitze. Das Ganze um- und aufgebaut nach dem Vorbild des runden Shakespeare’schen „Globe“.

Wandern ohne Wege – Theater Luzern eröffnet unter Benedikt von Peter mit Luigi Nonos „Prometeo“

13.09.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Beim Eintritt muss man seine Schuhe abgeben. Gegen Söckchen und eine Nummer. Im Zuschauerraum, von den üblichen Plüschsitzen leergeräumt, liegen Matratzen, Kissen, stehen winzige Dreieckshocker, normale Stühle und für die, die es doch noch brauchen, auch zwei Reihen normaler Theatersitze. Das Ganze um- und aufgebaut nach dem Vorbild des runden Shakespearesschen „Globe“.

Innere Räume fürs Hören

09.09.15 (Hans-Jürgen Linke) -
Luigi Nonos Raum-Hörstück „Prometeo“ ist ein Hochamt der Musik des 20. Jahrhunderts. In den gut drei Jahrzehnten seit seiner Uraufführung waren seine Aufführungen stets umraunte Großereignisse im Rahmen bedeutender Kulturfestivals oder singuläre Großtaten ambitionierter Konzerthaus-Programme, und stets waren einige der durch Uraufführungs-Beteiligung geadelten Elektronik-Spezialisten dabei. Das Staatstheater Darmstadt war im Juli die erste öffentlich-rechtliche Bühne überhaupt, die das Werk seinem angestammten Publikum und den Abonnenten angeboten hat.

Entfaltung raumfüllender Subtilität und meditativer Konzentration: Luigi Nonos „Prometeo“ in Darmstadt

11.07.15 (Hans-Jürgen Linke) -
„Höre, schwingt hier nicht noch ein Hauch in der Luft, / die die Vergangenheit atmete?“ Wer nach mythischen Orten sucht, kann überall fündig werden, warum nicht auch in einer Halle, die dem Mannschafts-Ballsport gewidmet ist wie die Böllenfalltor-Halle in Darmstadt, die übrigens nur wenige Meter entfernt von dem etwas niedergewohnten Stadion liegt, in dem die so genannten Darmstädter Lilien bald Erstliga-Fußball spielen werden.

Klang aus Stimme, Bewegung und Elektronik

18.05.15 (Max Nyffeler) -
Neue Aufnahmen mit Musik von Morton Subotnick, John Cage, Luigi Nono und Wolfgang Rihm

Alles neu macht der Mai: Kölner Acht-Brücken-Festival kümmert sich um Politik

05.05.15 (Stefan Pieper) -
Musik und Politik ist das Motto des Kölner Acht-Brücken-Festivals, das noch bis zum 10. Mai überall in Köln musikalische Aufgeklärtheit verbreitet. Die fünfte Festivalausgabe konnte sich ab dem Maifeiertag mit bester Publikumsresonanz warmlaufen!

Über Nono zu Monteverdi – Von der Moderne zur Moderne: Ein Darmstädter Experiment

26.09.14 (Susanne Döring) -
Ungewöhnliche Wege hatten die Besucher der Premiere zu Monteverdis „Odysseus“ im Darmstädter Staatstheater zu gehen. Unter der neuen Intendanz von Karsten Wiegand forderte Regisseur Jay Scheib das Publikum auf, zu Entdeckern zu werden.

„RADAЯ ensemble“ würdigt Luigi Nono zu seinem 90. Geburtstag mit „La Fabbrica – Die verlassen Fabrik“

08.07.14 (Arndt Voß) -
In Lübeck kann sich der Konzertbesucher nicht beklagen. Vieles kann er hören, nahezu allabendlich, doch zumeist Klassisches. Andere Akzente setzt seit 2011 die Konzertreihe „Klangrauschen“. Unter dem plakativen Motto „musik für neugierige ohren“ will sie Aktuelles und Experimentelles sowohl junger als auch etablierter Komponisten bieten, so im letzten Programm (5. Juli) Werke von Luigi Nono (1924-1990), Georg Katzer (*1935) und Friedrich Goldmann (1941-2009).

Die Revolution frisst ihre Kinder

03.02.14 (Anna Schürmer) -
„Darmstadt hatte stets seine Opfer“ – dieser kurze Satz aus der Feder von Hermann Danuser beschreibt den bedingungslosen Fortschrittsimperativ, der die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik zur Bastion einer permanenten klingenden Revolution machte, die immer wieder dazu verdammt war, ihre Kinder zu fressen. Das Haltbarkeitsdatum neuer Regeln verkürzte sich, eine Entwicklung löste die andere ab und kein Sieger konnte sicher sein, nicht morgen als Verlierer vom Platz zu gehen und durch die nächste oder übernächste Woge im Progress der Avantgarde stigmatisiert zu werden. Insbesondere in den 1950er-Jahren ertönte in Darmstadt in regelmäßigen Abständen die französische Heroldsformel: Der König ist tot – es lebe der König.

Buch-Tipps 2013/10

05.10.13 (Michael Wackerbauer) -
Silke Egeler-Wittmann: Face to Face. Jugendliche erarbeiten und performen gemeinsam mit Profimusikern zeitgenössische Musik, Schott. +++ Matthias Stubenvoll: Mehrstimmigkeit im Kinderchor. Ein praktischer Leitfaden zur Einführung und Pflege, Helbling. +++ Rainer Nonnenmann: Der Gang durch die Klippen. Helmut Lachenmanns Begegnung mit Luigi Nono anhand ihres Briefwechsels und anderer Quellen 1957–1990, Breitkopf & Härtel.
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