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Alle Artikel kategorisiert unter »Luigi Nono«

Luftschwirrende Klänge: „Himmel und Erde“ – ein Konzert in der Kunst-Station St. Peter Köln

16.04.11 (Ute Büchter-Römer) -
Kurze, fast kreischende helle spaltartige Klänge, abgehackt, plötzlich wieder kehrend, sich wiederholend, minimal erweitert, durch punktartige dunklere Cluster ergänzt, vor einem schwirrenden Orgel-Luft-Bass im Dunkel das Helle kontrastierend, dichtere Toncluster bilden harte Gegensätze, graben sich eindrucksvoll ins Ohr. Christina C. Messners Stück „erdwärts – himmelan. Vom Schweben und Sinken“ für Orgel wurde von Dominik Susteck eindrucksvoll uraufgeführt.

Peter Konwitschny erinnert mit Luigi Nono an die Liebe in den Zeiten der Revolutionen

11.10.09 (Michael Ernst) -
Italiensehnsucht? Von wegen! Der Große Immunisator erhebt allen Taten und Untaten zum Trotz ewigen Anspruch auf Roms Palazzo Chigi und hofft noch immer darauf, dieses Ziel mit seinem Medienimperium auch weiterhin frech durchzuboxen. Italiensehnsucht? Aber ja! Von wo wäre denn sonst die Liebe zur Liebe immer wieder erhitzt und angefeuert worden, glutvoll besungen durch die Jahrhunderte des unsterblichen Belcanto?

Festspiel in der Krise?

28.08.09 (Gerhard Rohde) -
Wenn sich Wirtschaft und Finanzwelt in der Krise befinden, warum darf dann nicht auch ein Festspiel sich eine Krise leisten? Das traditionsreiche sommerliche Festival in Salzburg bleibt von den weltweiten Erschütterungen verständlicherweise nicht verschont, dafür spielen die ökonomischen Grundpfeiler der Salzburger Festspiele für deren Existenz eine zu entscheidende Rolle. Wenn betuchte Besucher aus Fernost, Amerika, Arabien, Russland fortbleiben, sei es aus finanziellen Gründen oder weil sie Furcht vor der grassierenden Schweinegrippe haben, dann hat das Kartenbüro der Festspiele ein Problem und natürlich auch der Finanzchef. Den insgesamt sehr treuen Sponsoren liegt das neue Antikorruptionsgesetz schwer auf dem Gemüt: Kann man noch wie früher dutzendfach Geschäftsfreunde samt Gattinen einladen, ohne in den Ruf der Bestechlichkeit zu geraten – immerhin würden zwei mal zwei Karten in der oberen Kategorie rund eintausendzweihundert Euro kosten zuzüglich Bewirtung und Hotel. Da ist Vorsicht geboten auf beiden Seiten.

Nono zum Auftakt - Oper Leipzig startet mit ausverkaufter Probe in neue Spielzeit

21.08.09 (Agentur ddp) -
Leipzig - Die Oper Leipzig ist mit einer ausverkauften öffentlichen Probe zu Luigi Nonos Oper «Unter der großen Sonne von Liebe beladen» in die neue Spielzeit gestartet. Wie eine Sprecherin des Hauses am Freitag in Leipzig sagte, waren für den Saison-Auftakt am Mittwochabend innerhalb eines Tages alle Karten vergeben. Nonos Oper feiert am 8. Oktober in der Inszenierung von Chefregisseur Peter Konwitschny in Leipzig Premiere.

Luigi Nonos Politepos «Al gran sole carico d'amore» bei den Salzburger Festspielen

03.08.09 (Georg Etscheit - ddp) -
Ein Fanal für soziale Gerechtigkeit und eine Hommage an die Mütter der Revolution: Das ist Luigi Nonos Riesenopus «Al gran sole carico d'amore», eines der Schlüsselwerke der ernsten Musik des 20. Jahrhunderts. Keine Oper im klassischen Sinne, sondern eine von Nono «Azione scenica» genannte Collage revolutionärer Texte von Karl Marx bis Che Guevara. Das äußerst selten aufgeführte Werk kam am Sonntag bei den Salzburger Festspielen heraus und wurde in der nicht ganz ausverkauften Felsenreitschule frenetisch bejubelt.

Salzburg präsentiert Schlüsselwerk des modernen Musiktheaters

31.07.09 (Agentur ddp) -
Salzburg - Mit Luigi Nonos «Al gran sole carico d'amore» präsentieren die Salzburger Festspiele am Sonntag (2. August) eine der bedeutendsten Musiktheaterkompositionen des 20. Jahrhunderts. Das schwer zu realisierende Stück steht nur sehr selten auf den Spielplänen der Opernhäuser. In der Salzburger Felsenreitschule wird Ingo Metzmacher das Werk zusammen mit den Wiener Philharmonikern präsentieren. Metzmacher stand dem 1990 verstorbenen Komponisten auch persönlich nahe. Die Regie liegt in den Händen der Engländerin Katie Mitchell.

Hölderlin-Präsenz: Das Rosamunde Quartett mit Luigi Nonos Streichquartett in München

24.05.09 (Andreas Kolb) -
Streichquartette gibt es ohne Ende, doch zeitgenössisches Repertoire haben die wenigsten im Programm. Da wird die Zahl kompetenter Ensembles überschaubar. Das Münchner Rosamunde Quartett hat sich unter diesen wenigen schon lange einen renommierten Platz erspielt, obwohl es zunächst gar nicht aus der Neue-Musik-Ecke stammt, sondern sich diese Welt erst nach und nach und dabei sehr eigenwillig erschlossen hat.

CD-Tipps

07.11.08 (Reinhard Schulz) -
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