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Alle Artikel kategorisiert unter »Manfred Trojahn«

Der Mythos in Zeiten von Corona – Manfred Trojahns jüngste Oper in Amsterdam uraufgeführt

18.03.22 (Christian Kröber) -
Wie sich die europäische Pandemie auf unser kulturelles Leben auswirkt, ist vielfach in den Feuilletons beschrieben worden. Es ist jedoch das Eine, Lebensumstände intellektuell zu verarbeiten und ein Anderes, sich ihnen auszusetzen. Der Besucher aus Deutschland, der Manfred Trojahns jüngste Oper „Euridice. Die Liebenden, blind“ an der Amsterdamer Oper erleben durfte, spürt unmittelbar Veränderungen, die die Andersartigkeit der Nach-Corona-Zeit mit sich bringen werden.

Buch-Tipps 2022/03

09.03.22 (Michael Wackerbauer) -
Robert Maschka: Manfred Trojahns Musik +++ Deutsch-Russische Musikbegegnungen 1917–1933 +++ Richard Wagner: Briefe des Jahres 1875

Ein Mann des Musiktheaters

22.10.19 (Joachim Lange) -
Manfred Trojahn ist ein Komponist, der sich jeder Gattung stellt: Lied, Kammermusik, Chorwerk, Sinfonie. Alles da. Und jede Abteilung des Werkverzeichnisses imponierend gut gefüllt. Nach Hans Werner Henze und zwischen Aribert Reimann und Wolfgang Rihm ist er zudem der renommierteste für Opernnovitäten zuständige Deutsche. Da seine fünfte und bislang letzte Oper „Orest“ die Nagelprobe der Nachinszenierungen nach der Amsterdamer Uraufführung von 2011 schon mehrfach bestanden hat, ist sie auf gutem Weg zu einem Stammplatz im Repertoire.     

Peter P. Pachl: Kuriose Kostbarkeiten

03.01.19 (Peter P. Pachl) -
Nachdem der Echo Klassik Preis im Vorjahr schmählich abgestürzt war, ist er – wie Phönix aus der Asche – als Opus Klassik Preis neu emporgeschwebt. Einen der Preise erlangte dabei die an dieser Stelle im Vorjahr bereits prämierte DVD-Ersteinspielung von Walter Braunfels’ „Ulenspiegel“ (Capriccio), und mit einer der hier als bemerkenswert hervorzuheben geplanten, dann aber aufgrund der gebotenen Kürze dem Strich zum Opfer gefallenen Produktionen erlangte ebenfalls den Opus die Doppel-CD mit der Kammermusik und den Liedern von Rudi Stephan unter ihrem Spiritus Rector Hinrich Alpers (Sony). Nach dem Echo in der Musik als deren entschlüsseltem Geheimnis, dem Wieder-Hören, gilt nun auch in dieser individuellen Bilanz die Hervorhebung dem Plural von Opus – die Pluralität der Opera auf dem (Bild-)Tonträger-Markt.

„Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist...“ – Trojahns „Was Ihr wollt“ in Hannover

10.12.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Wenige Minuten nach Beginn der Premiere von Manfred Trojahns zweiter Oper „Was ihr wollt“ an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover rauschte eine Dame aus den vorderen Reihen hinaus und knallte lautstark die Tür: was vermuten ließ, dass es ihr nicht schlecht oder sonst was war, sondern dass sie protestierte. Nanu? Trojahns wuchtvolle Eingangsklänge waren für alles Mögliche geeignet, aber nicht fürs Abschrecken.

Einzigartig: Weimarer Meisterkurse mit Proben bei Profiorchester

15.07.18 (dpa) -
Die Geigerin Eszter Haffner, der Klarinettist Martin Spangenberg oder die Akkordeon-Legende Hugo Noth: Mehr als 130 junge Musiker und Sänger aus aller Welt wollen sich bei ihnen oder zehn weiteren Gastprofessoren bei den 59. Weimarer Meisterkursen den „letzten Schliff“ holen. Bis zum 28. Juli können sie von intensiven Unterrichtsstunden, eigenen Auftritten oder Konzerten der Gastprofessoren profitieren. Den Auftakt der „Meister im Konzert“ wollte am Samstagabend der Pianist Konstantin Scherbakov machen.

Was ist schon normal – oder die Methode Wahnsinn: Manfred Trojahns „Enrico“ in Frankfurt

24.01.18 (Joachim Lange) -
Wer würde sich heutzutage nicht wünschen, dass der eine oder andere aktuelle Herrscher den Wahnsinn nur spielt, den die anderen bei ihm wahrnehmen. Ihn aber nicht zu benennen wagen. Es fällt schwer, beim Rundsaal der Bibliothek, in der jener Enrico sich selbst und seiner Umgebung vormacht, Heinrich IV zu sein, nicht an ein Oval Office von heute zu denken. Wobei natürlich auch hier die Anderen den König machen. Der weiß zwar, dass er es eigentlich nicht ist, hat aber Spaß daran, so zu tun. Macht vermittelt sich halt immer schon zu einem Gutteil über die Konvention der Kommunikation…..

Alleine ins Dunkle, Ungewisse – Manfred Trojahns Oper „Orest“ wird bei ihrer Schweizer Erstaufführung in Zürich gefeiert

28.02.17 (Georg Rudiger) -
Die Oper beginnt mit einem Schrei. Vom ersten Takt an ist Manfred Trojahns Oper „Orest“ unter Spannung gesetzt, die bis zum letzten Takt des 80-minütigen, ohne Pause gespielten Dramas anhält. Am Ende gibt es am Opernhaus Zürich stürmischen Applaus für diese Schweizer Erstaufführung der 2011 in Amsterdam uraufgeführten Oper.

Die „LiederWerkstatt“ des Kissinger Sommers ist immer für Überraschungen gut

08.07.15 (Thomas Ahnert) -
„Wenn man einmal Liederbücher des 20. und 21. Jahrhunderts herausgibt, wird die Hälfte davon in Bad Kissingen entstanden sein, so viel ist sicher.“ Der Satz, den Moritz Eggert in einem seiner Blogs schrieb, ist vielleicht etwas optimistisch, aber nicht ganz falsch. Denn der Kissinger Sommer, der in diesem Jahr zum 30. Mal in dem bayerischen Staatsbad veranstaltet wird, ist im Augenblick der einzige Ort in Deutschland, an dem noch Lieder und Zyklen systematisch produziert werden.

Sein Credo bleibt die Hoffnung – Manfred Trojahn vertont Pasolini

19.12.13 (Christian Kröber) -
Es war eine lange, nicht ganz leichte Geburt, bis Manfred Trojahn seine „Le ceneri di gramsci“, Sechs Gesänge für Bariton auf Texte von Pier Paolo Pasolini, dem Wiener Publikum im hundertjährigen Konzerthaus präsentieren konnte. Bereits vor 13 Jahren hatten die Ernst von Siemens Musikstiftung und das Goethe Institut Rom die Idee geboren, ein Stück in Auftrag zu geben, das sich mit der zeitgenössischen Liturgie auseinandersetzen sollte.
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