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Alle Artikel kategorisiert unter »Manfred Weiß«

„Into the Woods“ – Märchenhafter Musical-Mix an der Studiobühne der Dresdner Semperoper

24.05.22 (Michael Ernst) -
Angesichts der momentanen Weltlage möchte sich vielleicht nicht wenige von uns einfach nur in den Wald flüchten. Am liebsten natürlich in den Märchenwald, wo die Wünsche noch in Erfüllung gehen. Aber ob wir das aushalten würden? Bei den Grimm-Brüdern hat es ja noch funktioniert, da gab es Rettung vorm bösen Wolf, vor fiesen Riesen und grausamen Hexen. Mitunter gar vor Märchenfiguren aus unseren Träumen. Nur gegen Präsidenten-Diktatoren, Rüstungsfetischisten und Waffennarren scheint noch kein Kraut gewachsen, gibt’s weder Zauberspruch noch Vernunftlösung.

Schönheits-OP auf der Opernbühne – Uraufführung von Thierry Thidrows „Der Hässliche“ an der Oper Dortmund

23.02.22 (Sophie Emilie Beha) -
„Der Hässliche“ trifft den Nerv der Zeit: Schließlich ging am Sonntag die diesjährige Berlinale zu Ende und in den Kinos läuft gerade der neue Film von Karoline Herfurth „Wunderschön“ an. Auch in der Uraufführung an der Oper Dortmund setzt man sich mit Schönheitsidealen und Optimierungswahn auseinander – ernst, absurd und kurzweilig. Die Oper „Der Hässliche“ von Thierry Thidrow basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Marius von Mayenburg aus dem Jahr 2000. Auch wenn der Stoff schon über 20 Jahre alt ist – die Oper, in der Inszenierung von Zuzana Masaryk, ist hochaktuell:

Mit dem rechten Stück am falschen Ort – Spoliansky-Revue in Dresden Open-Air

06.07.21 (Michael Ernst) -
Zur Uraufführung im Berlin von 1930 soll Mischa Spolianskys Kabarettrevue „Wie werde ich reich und glücklich“ ein immenser Erfolg gewesen sein. Damals tobte das quirlige Leben, herrschte (noch) Aufbruchstimmung – heute wirkt die Gesellschaft partiell wie gelähmt und traut sich aus den Quarantäne-Erfahrungen noch nicht wieder in den Trubel der Normalität. Das mag ein Grund dafür gewesen sein, dass zur jüngsten Premiere dieser Show durch die Semperoper Dresden der Funke nicht so recht übersprang.

Stimmen darf man nicht stehlen! – „Das Geheimnis der gestohlenen Stimmen“ in Dresden

15.05.18 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper – einst gab sie mit Opernuraufführungen in Deutschland den Ton an – hat eine kleine Bühne für Experimente. Semper Zwei heißt diese Stätte, auf der „Das Rätsel der gestohlenen Stimmen“ gestellt (und gelöst) worden ist.

„Der unglaubliche Spotz“ von Mike Svoboda als Vorweihnachtsmärchen an der Staatsoper

26.11.17 (Peter P. Pachl) -
In der Nachfolge der romantischen Künstleroper hat Mike Svoboda einen Musiktheaterbeitrag komponiert, mit einer Mesalliance, wie sie in den Opern von Ludwig Thuille vorgezeichnet ist: Komponist und Prinzessin lieben einander, aber der Vater König ist schwer geräuschempfindlich und mag keine Oper. Ein Erfinder am Hofe – er trägt bezeichnenderweise den Namen Einstein – sorgt für Abhilfe, zunächst mit einem Kopfhörer, der alle Schallwellen tötet, dann mit einem Gerät, das dem König im Schlaf die Klänge der neuen Oper in homöopathischen Dosen infiltriert, so dass er schließlich doch Musik mag – happy end.
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