Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Médée«

Endstation Tankstelle – Luigi Cherubinis „Médée“ bei den Salzburger Festspielen

05.08.19 (Joachim Lange) -
Im aktuellen Opernprogramm der Salzburger Festspiele haben antike Mythen gleich dreifach ihren Platz: Zur Eröffnung mit Mozarts „Idomeneo“ und jetzt mit Cherubinis „Médée“. Enescus „Oedipe“ wird noch folgen. In der „Médée“ des für seine Überschreibungen bekannt gewordenen Simon Stone ist das Ende ein Amoklauf an der Tankstelle. Obwohl die nicht – wie es wohl im Film wäre – in die Luft fliegt. Ein Lagebericht von Joachim Lange.

Lagerhalle Korinth – Luigi Cherubinis „Médée“ an der Staatsoper Unter den Linden Berlin

21.10.18 (Peter P. Pachl) -
Die Premiere, vor knapp drei Wochen, fand wohl nur geteilte Aufnahme; inzwischen hat sich „Médée“ zu einem Triumph gemausert, als ein dramatisches Fest großer Stimmen, des imposanten Staatsopernchores und der unter ihrem GMD Daniel Barenboim fulminant aufspielenden Staatskapelle – ein Erlebnis.

Eine Frau dreht durch – Guy Montavon inszeniert Luigi Cherubinis „Médée“ in Erfurt

17.11.17 (Joachim Lange) -
Ausgrabungen und der Griff ins französische Repertoire gehören zu den Markenzeichen der Oper in Erfurt. Wobei die ersten Töne von Luigi Cherubinis „Médée“ verblüffend nach „Freischütz“ klingen. Cherubini 1760-1842 hat sie aber 1797, also ein paar Jahre früher im Frankreich der blutigen Revolution komponiert. Eine damals höchst populäre Musik irgendwo zwischen Mozart, Gluck und Beethoven oder Berlioz. In ihrer gewissen Redseligkeit ist sie aber auch typisch französisch. Und heute in der Abteilung für Ausgrabungen abgelegt. Dabei hat es der Plot in sich. Eine Mutter, die ihre Kinder umbringt, hat auch in der Oper nicht allzu viel Vergleichbares neben sich.

Grandiose Musik und eine Inszenierung, die kaum zündet – Marc-Antoine Charpentiers „Medée“ in Basel

16.01.15 (Frieder Reininghaus) -
Das Theater Basel punktete Ende 2014 mit Verdis „Otello“ – dank einer Inszenierung des Intensivkatalanen Calixto Bieito. Nun hat das (noch) vom designierten Hamburger Staatsopernintendanten Georges Delnon geleitete Haus am Bankvereinsvorplatz einen doppelten Kontrapunkt geboten: Die „Medée“ von Thomas Corneille und Marc-Antoine Charpentier.

Mit Barockklang zurück in die Archaik der Menschheitsgeschichte – Charpentiers „Médée“ in Radebeul

19.05.14 (Michael Ernst) -
Entdeckungen im Elbland: Manchmal lohnt es sich doch, ganz und gar unvoreingenommen an kleinere Häuser zu gehen, um dort auch mal ein Wagnis zu sichten. In diesem Fall Wagnis und Rarität gleichermaßen: Die Landesbühnen Sachsen, das Radebeuler Theater vor den Toren von Dresden, zuständig für die Bespielung eines ganzen Flächenstaats, stemmt die Oper „Médée“ von Marc-Antoine Charpentier.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: