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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Thalheimer«

Einen Schritt weiter – Atemberaubender „Macbeth“ an der Flämischen Oper Antwerpen

24.06.19 (Joachim Lange) -
Die Flämische Oper beschließt in Antwerpen die Dekade unter Leitung von Aviel Cahn mit einem von Michael Thalheimer atemberaubend inszenierten „Macbeth“. Nein, sie stehen nicht nur am Abgrund und schauen hinein. Sie sind längst einen Schritt weiter. Ganz tief unten. Von Anfang an. Joachim Lange spricht Klartext.

Der Nahostkonflikt, in eine Nussschale gegossen

27.09.15 (Verena Fischer-Zernin) -
Als Georges Delnon und Kent Nagano im April ihre Pläne für ihre erste Saison als Leitungsduo der Hamburgischen Staatsoper vorstellten, da kündigten sie an, das Haus künftig mehr in die Stadt hinein zu öffnen. Zum Eröffnungswochenende haben sie im Wortsinne ein Zeichen gesetzt: Bis Mitte Oktober leuchtet an der Stirnfassade das farbschillernde Traumgespinst „Light Flow | Light Stream“ der Lichtkünstlerin Rosalie. Und die Premiere von Berlioz’ „Les Troyens“ wurde zeitversetzt auf eine Großleinwand am Jungfernstieg übertragen.

Auf der Flucht – Nagano und Thalheimer starten mit „Les Troyens“ im Hamburg

20.09.15 (Joachim Lange) -
Man hätte ja gerne gejubelt. So wie der eine penetrante Claqueur es immer wieder mit seinen Bravo-Zwischenrufen tat. Wobei die immer mehr die Funktion des Wachhaltens übernahmen. Dabei sind gerade die „Trojaner“ das Stück der Stunde. Was Karthagos Königin Dido da über Flucht und Asyl verlauten lässt, klingt wie Kanzlerinnen O-Ton. Und wer über den Hauptbahnhof in Hamburg anreist, könnte meinen, dass hier gerade die flüchtenden Trojaner landen, wie im zweiten Teil jener Grand Opéra, die Berlioz selbst nie komplett auf der Bühne erlebt hat.

Alles in der Wolfsschlucht – Michael Thalheimers Inszenierung von Webers „Der Freischütz“ an der Berliner Staatsoper

19.01.15 (Peter P. Pachl) -
Carl Maria von Webers 1821 am Königlichen Schauspielhaus in Berlin uraufgeführte Oper um einen vor Prüfungsangst sich den höllischen Mächten verbündenden Jägerburschen, triumphierte seinerzeit mit „Schlagern“, wie dem Jungfernkranz- und dem Jägerchor, war aber auch richtungweisend, insbesondere durch die musikalische Zeichnung des Dämonischen und Grauenvollen. Die Neuinszenierung im Berliner Schillertheater hat die gesamte Handlung an den Ort des Schreckens, in die Wolfsschlucht, verlegt.

Bedingungsloser Grundgehalt: Michael Thalheimer inszeniert Verdis „La forza del destino“ in Antwerpen

10.02.12 (Frieder Reininghaus) -
Für die einen ist Giuseppe Verdis „Macht des Schicksals“ das musikalische Kraftwerk der Gefühle schlechthin, andere halten es für ein dramatisch missratenes Machwerk. Da diese 1862 in St. Petersburg uraufgeführte Oper sich aber so fortdauernd unverdrossener Beliebtheit erfreut, will sie nicht nur virtuos gesungen werden, sondern auch in Szene gesetzt sein. Der Braunschweiger GMD Alexander Joel ist nun für den musikalischen Part der neuen Produktion an de vlaamse opera verantwortlich (in Antwerpen wird die Petersburger Originalversion gespielt). Die Regie wurde in Flandern Michael Thalheimer anvertraut, der im Hamburger und Berliner Sprechtheater durch extremen Zugriff auf die Texte Aufsehen erregte.

Thalheimer zeigt dritte Opern-Inszenierung

05.06.09 (Agentur ddp) -
Berlin - Der renommierte Theater-Regisseur Michael Thalheimer stellt seine dritte Opern-Inszenierung vor. Am Sonntag (7. Juni, 19.00 Uhr) hat Wolfgang Amadeus Mozarts «Entführung aus dem Serail» in Thalheimers Regie Premiere an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. In der Rolle der Konstanze ist die weltweit gefragte Sopranistin Christine Schäfer zu erleben, die ihren großen Durchbruch vor einigen Jahren bei den Salzburger Festspielen erlebte. In weiteren Rollen sind Sven Lehmann und Anna Prohaska zu hören.

Nestroy-Preis für Peter Zadek - Beste deutschsprachige Aufführung ist Michael Thalheimers „Ratten“-Inszenierung

21.11.08 (kiz-lieberwirth) -
Im Wiener Ronacher wurden gestern Abend zum neunten Mal die Nestroy-Theaterpreise für herausragende Leistungen am deutschsprachigen Theater vergeben. Für sein Lebenswerk wurde Peter Zadek ausgezeichnet. Doch der große, alte Mann des deutschsprachigen Theaters glänzte durch Abwesenheit.
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