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Alle Artikel kategorisiert unter »Mika Kares«

Konzept als fasriges Korsett – Verdis Schiller-Oper „I Masnadieri“ erstmals an der Bayerischen Staatsoper

09.03.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Der frühe Verdi“ ist ein besonderes Problemfeld des Opernrepertoires. Immer wieder werden Versuche unternommen, den Verdi-Klassikern auch einmal etwas selten oder nie Gespieltes an die Seite zu stellen. Zurecht wird dann auf eine exzellente Solistenbesetzung geachtet – und auch szenisch soll die Aufführung etwas Besonderes werden. Beim enormen Aufwand der „Räuber“-Neuinszenierung im Nationaltheater fragte sich unser Kritiker Wolf-Dieter Peter, welches Stück eigentlich gezeigt werden sollte.

Sünder zwischen mächtigen Türmen – Die Bayerische Staatsoper mit Donizettis „La Favorite“

25.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Scheiterndes privates Glück inmitten unmenschlicher Machtstrukturen; Liebende, die erst im Tod zueinander finden – beides ist klassischer Tragödienstoff, auch auf der Opernbühne. Dreizehn Jahre vor Verdis „Traviata“ haben Gaetano Donizetti und eine Autorentrias gezeigt, wie eine „sündig“ liebende Frau in Männersystemen zugrunde geht.

Eigenthum ist Diebstahl – „Rheingold“ in der Jahrhunderthalle Bochum

13.09.15 (Frieder Reininghaus) -
Das Orchester – ein Helden-Team! Es thront erhaben, als wäre hier die heldenheimische Endlagerstätte. Breit aufgefächert nimmt es die zentrale Stellung ein auf der Tribüne, die der der Zuschauer gegenübergesetzt wurde. Die Musiker lösen die akustische Vorzeit ab, die ein Vorspiel vor dem Vorabend exponiert: Mika Vaino komponierte am Mischpult eine graue akustischen Wolke (womöglich unter Verwendung von Material aus den „Rheingold“-Anfängen), die sich auch im Verlauf des Abends gelegentlich wieder in Erinnerung bringt.

Schülertheaternde Bedienung einer großen Bühne –Harnoncourt bringt Mozarts da-Ponte-Opern im Theater an der Wien

19.03.14 (Frieder Reininghaus) -
„Große Weichenstellungen in der Musikgeschichte“, so meinte Nikolaus Harnoncourt im Interview für das Programmheft des Projekts generell, würden „durch Zufälle hervorgebracht“. Zu diesen Zufällen mag gehören – der Gedanke blieb unausgesprochen – dass der aus dem Veneto stammende Lorenzo da Ponte 1781 auf Vermittlung des Dresdner Hofpoeten Caterino Mazzolà Kontakt zu Antonio Salieri bekam und dieser dem damals 32jährigen eine Stelle am Wiener Hof verschaffte.
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