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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikfest Berlin«

Erinnerungen an einen Visionär des Orchesters

27.09.19 (Albrecht Dümling) -
„Die Musik schwebt dort in der Luft“, schrieb Hector Berlioz 1865 über Berlin. Der vor 150 Jahren verstorbene Franzose, der seine wegweisende Orchestrationslehre dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. widmete, wurde mit dieser Schrift und visionären Werken zum Vater des modernen Orchesters.

Abel Gances Stummfilm „La Roue“: Meisterhafte Rekonstruktion eines Stummfilmklassikers

15.09.19 (Stefan Drees) -
Standing Ovations, Bravo-Rufe und nicht enden wollender Beifall, auf der Bühne zufrieden strahlende Orchestermitglieder, die einander gegenseitig umarmen, denen aber auch die Anstrengung der vergangenen Stunden ins Gesicht geschrieben steht: So endete die Uraufführung einer siebenstündigen Rekonstruktion von Abel Gances Stummfilm „La Roue“ (1923) beim diesjährigen Musikfest Berlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Unterbrochen von drei Pausen steuerte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Frank Strobel zu diesem Ereignis eine überzeugende Rekonstruktion der originalen Musikkompilation bei. Stefan Drees berichtet.

Gang durch ein Panorama französischer Musik

29.08.19 (Andreas Kolb) -
Das Musikfest Berlin 2019, das vom 30. August bis 19. September von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker veranstaltet wird, bringt zum Auftakt der Berliner Konzertsaison die großen Berliner Orchester und internationale Gastorchester in einem gemeinsamen Festivalprogramm zusammen. Dass sich das größte deutsche Orchesterfestival 2019 zum 15. Mal jährt, war für die nmz Anlass für ein Interview mit dem Künstlerischen Leiter, Winrich Hopp.

Musikfest Berlin 2019: Festival startet am 30. August mit Berlioz

Mit dem Musikfest Berlin der Berliner Festspiele, veranstaltet in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker, startet das Berliner Musikleben in die neue Spielzeit 2019/20. Internationale Gastorchester, die Berliner Klangkörper und renommierte Solist*innen präsentieren Werke von Hector Berlioz, Richard Strauss, Peter Tschaikowsky, Olivier Messiaen, Claude Debussy, Edgar Varèse, Iannis Xenakis, Arthur Honegger, Peter Eötvös, Olga Neuwirth, Helmut Lachenmann und Louis Andriessen. Zu Gast in der Philharmonie sind zum ersten Mal das Orchestre Révolutionnaire et Romantique aus London und das Orchester Les Siècles aus Paris. Außerdem kommen das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das London Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das Israel Philharmonic Orchestra und die Münchner Philharmoniker.

Imaginierte Rituale, orchestrale Klangschichten

26.09.18 (Albrecht Dümling) -
Kompositionen von Morton Feldman, John Cage, Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Mathias Spahlinger standen auf dem Programm des diesjährigen Musikfests Berlin. Solche Werke waren einmal Schwerpunkte der MaerzMusik und der ihr vorangehenden Musik-Biennale gewesen. Unter Berno Odo Polzer hat die MaerzMusik als „Festival für Zeitfragen“ allerdings eine prinzipielle Skepsis gegenüber traditionellen Konzertformaten entwickelt. Dies regte Winrich Hopp an, die entstandene Lücke auszufüllen. Noch nie setzte das von ihm betreute Musikfest einen so starken Akzent auf Neue Musik wie in diesem Jahr. Noch nie gab es allerdings auch so viele leere Plätze.

Dutzende Konzerte beim Musikfest Berlin – Start mit Barenboim

30.08.18 (dpa) -
Rund zwei Dutzend Ensembles und Orchester, 1700 Musiker, Solisten aus aller Welt – das Musikfest Berlin bietet in diesem Jahr wieder ein Panorama der klassischen Musik mit Werken von Anton Bruckner bis Alban Berg. Von diesem Samstag an bis zum 18. September werden in der Philharmonie das Boston Symphony Orchestra mit Chefdirigent Andris Nelsons, der designierte Musikdirektor der Metropolitan Opera New York, Yannick Nézet-Séguin, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra sowie das Concertgebouw Orchestra Amsterdam mit Manfred Honeck erwartet.

Versöhnung der Gegensätze im Klang – Das Musikfest Berlin ehrte Isang Yun

03.10.17 (Isabel Herzfeld) -
Er war eine zentrale Figur des Westberliner Musiklebens, in der europäischen Avantgarde geachtet und geschätzt. Dennoch sah sich Isang Yun stets den Traditionen seiner koreanischen Heimat verbunden – in unterschiedlichen Ausprägungen, die von seiner jeweiligen Lebenssituation beeinflusst waren. Dabei wurde Yun auf spektakuläre und tragische Weise in politische Konflikte hineingezogen, deren Tragweite er als „Unpolitischer“ – wie er sich selbst sah“ – vielleicht gar nicht einschätzen konnte, denen nicht auszuweichen er aber als seine Menschen- und Friedenspflicht verstand.

Zwischen alten und neuen Klang- und Denkwelten

28.09.17 (Albrecht Dümling) -
Ausgangs- und Startpunkt des diesjährigen Musikfests war der Monteverdi-Zyklus, mit dem John Eliot Gardiner, der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists in diesem Sommer anlässlich des 450. Geburtstags des großen Komponisten an mehreren europäischen Festspielorten gastierten. Auch in der Berliner Philharmonie kamen die halbszenischen Aufführungen von „Orfeo“, „Ulisse“ und „Poppea“ zu mitreißender Wirkung. In Monteverdis „Marienvesper“ mit dem RIAS Kammerchor und weiteren Italien-Bezügen strahlte dieser grandiose Auftakt auf das ganze Musikfest aus.

Betörender Sieg der Amoral – John Eliot Gardiner feiert Monteverdi beim Musikfest Berlin

07.09.17 (Roland H. Dippel) -
Sir John Eliot Gardiners Trias zum 450. Geburtstag Claudio Monteverdis ist nach einzelnen und kompletten Vorstellungen beim Bachfest, in Italien, Frankreich und den USA beim Musikfest Berlin in der Philharmonie angekommen. Vielleicht hätte der Applaus nach „L’incononazione di Poppea“ auf die in schlichten Kostümen durchinszenierte Aufführung noch eine Spur enthusiastischer ausfallen können. Aber ein Triumph war es nach den nur durch eine kurze Pause unterbrochenen 200 Minuten dennoch.

Weites Panorama, locker strukturiert

05.10.16 (Albrecht Dümling) -
So bunt und vielgestaltig wie in diesem Jahr war das Musikfest Berlin noch nie. Ausgangspunkte der Planung waren der 150. Geburtstag Ferruccio Busonis sowie das deutsch-mexikanische Jahr 2016, wofür in der Berliner Kunstbibliothek eine Busoni-Ausstellung sowie im Gropius-Bau eine bis August gezeigte große Maya-Schau entstanden. Diese Schwerpunkte setzte das Musikfest mit seinen Mitteln fort, wobei Winrich Hopp der kuratorischen Fantasie keine engen Grenzen setzte. Als weitere Themenfelder kamen Musik & Film hinzu sowie der vor zehn Jahren verstorbene Komponist György Ligeti. Der rote Faden, der die Programme verknüpfte, war locker gesponnen und oft noch kaum erkennbar. Aber dieses Geflecht ermöglichte Querverbindungen und mehrere Höhepunkte.
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