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Alle Artikel kategorisiert unter »Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera«

Laurent Wagner verlässt Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera

13.06.18 (dpa) -
Altenburg/Gera - Nach sieben Jahren als Generalmusikdirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen hat Laurent Wagner seinen Rücktritt angekündigt. Der 58-Jährige wolle noch die Spielzeit 2019/20 beenden, sich dann aber von dem Posten zurückziehen, teilte Theater und Philharmonie Thüringen am Dienstag mit. Er wolle sich und dem Haus einen neuen Abschnitt ermöglichen.

„Die benutzte Braut“ – Smetana-Premiere als perfides Satyrspiel in Altenburg

28.05.18 (Roland H. Dippel) -
Einfach fällt die Würdigung dieser Premiere nicht. Da gibt es stellenweise ein Zuviel an Ausdrucksmitteln zwischen ambitionierter Ausstattung und (über-)griffigem Lustspiel. Auf alle Fälle hat es sich das Musiktheater Altenburg-Gera mit dem tschechischen Nationalheiligtum „Die verkaufte Braut“ in der deutschen Übersetzung von Kurt Honolka nach einer bewundernswerten Kette von Premieren mit dem triumphalen Höhepunkt von George Enescus „Oedipe“ nicht leicht gemacht. Hinter der bunt frisierten „Volksoper“ blitzt es geistesgewandt.

Zweifel und Gewissheit: Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in Gera

12.02.18 (Roland H. Dippel) -
Einer von mehreren Themenzyklen, mit denen Generalintendant Kay Kuntze und sein Chefdramaturg Felix Eckerle den kräftig in die überregionale Beobachtung aufsteigenden Spielplan des Theaters Altenburg-Gera überziehen, lautet „Wider das Vergessen“. Am 6. Januar sendete der Deutschlandfunk die Aufzeichnung der hebräischen Kammeropern „Saul in Ein Door“ von Josef Tal und der Uraufführung „Die Jugend Abrahams“ von Michail Gnesin. Bundesweit war das eine der aufwändigsten und wichtigsten Studioproduktionen dieser Spielzeit, jetzt folgt mit Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ in der durchkomponierten Fassung von 1985 ein weiteres ambitioniertes Projekt der kleineren Form „Zum 75. Gedenktag der Widerstandsbewegung“.

Angelika Milster „webbert“ wieder: „Sunset Boulevard“ am Theater Altenburg-Gera

26.09.17 (Roland H. Dippel) -
Am Ende waren alle glücklich im Landestheater Altenburg: Der gerade für seinen wirtschaftlichen und vor allem künstlerischen Erfolg bis 2022 verlängerte Generalintendant Kai Kuntze von Theater und Philharmonie Thüringen, das etwas weniger als erwartet mit reisenden Musical-Fans durchmischte Publikum, das starke Ensemble und der in idealer Gewichtung durch feine Nuancen noch stärkere Star Angelika Milster als traurige Stummfilmikone Norma Desmond. Die recht neue symphonische Orchestration macht den nicht einfachen „Sunset Boulevard“ Andrew Lloyd Webbers üppiger und auch seidenglatter. Ovationen.

Unverständliche Liebe – Tschaikowskis „Masepa“ am Theater Gera

02.05.17 (Roland H. Dippel) -
Tschaikowskis neben „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ dritte Oper nach Puschkin gab es in Gera zuletzt 1948. Das in letzter Zeit wieder häufiger gespielte Werk hat es in sich: Die Verschwörung des alten ukrainischen Oberhauptmanns Masepa gegen Peter den Großen, seine Liebe zur blutjungen, aber nicht blutsverwandten Patentochter Maria und verheerende Auseinandersetzungen vertonte Tschaikowski in einer bei ihm ungewohnt harten, groben Tonsprache. Nur selten strömen bewegende Melodien, etwa der Schlussgesang Marias. Wie Verdi in „Macbeth“ mischte Tschaikowski in „Mazeppa“ seine Ausdrucksmittel neu und forderte deshalb vom Theater Altenburg-Gera alle Ressourcen.

Märtyrer mit Kettensäge: Roland Schwab inszeniert Weills „Mahagonny“ in Gera

05.03.17 (Roland H. Dippel) -
Parallel zum Kurz-Weill-Fest 2017 in Sachsen-Anhalt bringt das Theater Altenburg-Gera im Jugendstil-Theater Gera „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Die Frage nach dem stimmigen Weill-Stil stellt sich hier: Der Autor plädiert – wie bei Ernst Krenek – für Pluralität von Romantizismen bis Bänkelton und Parodie. Denn ganz auf opernhafte Opulenz wollten ja weder Weill noch Brecht radikal verzichten („Tristan“ in „Street Scene“) - und bei den von letzterem so geliebten Zigarren kommen in Roland Schwabs Inszenierung möglicherweise noch andere Gedanken…

Phänomenale Küsterin – „Jenufa“-Premiere in Altenburg

08.02.16 (Roland H. Dippel) -
Manchmal gewinnen Produktionen mit der Zeit Dichte und Format. Theater und Philharmonie Thüringen bringen Erstvorstellungen in den beiden Theaterstädten Gera und Altenburg abwechselnd heraus. Bei „Jenufa“ zog Altenburg nach und hatte den Qualitätsjoker. GMD Laurent Wagner war im Graben bei Janacek weitaus agiler als kürzlich bei „Rigoletto“, das Ensemble erreicht geschlossen Höchstform in der Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze. Anerkennung und Chapeau für das Fünfspartentheater mit seinen (noch?) 77 Orchestermusikern. Langer, herzlicher Beifall mit Nachdruck.

Altenburg/Gera: Orchestervorstand schlägt wegen etwaigen Stellenabbaus Alarm

25.08.15 (dpa) -
Die Musiker des Theaters Altenburg-Gera haben vor gravierenden Folgen eines Stellenabbaus gewarnt. Dies würde „auf Jahrzehnte die Anstellung junger Musiker verbieten und dem Kulturleben Ostthüringens erneut 16 Musikerstellen rauben“, erklärte Hendrik Schnöke vom Vorstand des Philharmonischen Orchesters am Dienstag. Das Orchester bespiele als einziges in Thüringen ein Fünf-Sparten-Theater und sei musikalischer Partner des Thüringer Staatsballetts. Vieles von der bisherigen Arbeit sei in Gefahr, wenn es durch eine Stellenkürzung seinen B-Status verliere.

Theater Altenburg-Gera: Protest gegen weiteren Orchesterabbau

21.02.12 (PM) -
Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) protestiert gegen Pläne zur weiteren Verkleinerung des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera. Seit der Zusammenlegung der beiden Orchester im Jahr 2000 sind bis heute von ehemals 149 bereits 71 Stellen auf inzwischen 78 Planstellen abgebaut worden. Nunmehr stehen erneut 20 Orchesterstellen zur Disposition. Ein weiterer Rückbau ist nicht mehr hinzunehmen und würde die Leistungsfähigkeit von Theater und Orchester gravierend beeinträchtigen.

Dirigentenforum: Dirigierkurs mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera

30.08.11 (nmz/kiz) -
Vom 31. August bis 5. September findet an den Bühnen der Stadt Gera ein Dirigierkurs des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates unter der Leitung von Georg Fritzsch statt. Der heutige Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel und Chefdirigent des Tiroler Symphonie-Orchesters am Landestheater Innsbruck, gehörte 1991 selbst zu den ersten Preisträgern des Dirigentenforums.
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