Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Philip Rubner«

Dresdner Entglitzerungsarbeit: „Cinderella“ an der Staatsoperette

28.12.20 (Roland H. Dippel) -
Aus der abgesagten physischen Premiere vom 28. November wurde ein Drehtermin am 12. und eine Online-Premiere am 25./26. Dezember. Eine TV-Produktion war 1957 die Urversion des Musicals mit Julie Andrews als mit feeischer Unterstützung vom Housekeeping an die Regierungsspitze katapultierte „Cinderella“. Nach mehreren Adaptionen (Bühnenproduktion in London 1958, Filme 1964 und 1997) kam es 2013 am Broadway zur preisgekrönten Märchen-Renovierung mit politischem Lifting durch Douglas Carter Beane und einer Neu-Orchestration von Danny Troob. Beide puderten „Rodgers und Hammersteins Cinderella“ liebenswert und (fast) zeitgemäß auf. Nach einer Produktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Münchner Prinzregententheater 2018 folgt jetzt an der Staatsoperette Dresden die deutsche Fassung von Jens Luckwaldt.

Grand Opéra zwischen Beton und Blumen – Berlioz‘ „Trojaner“ in Kiel

20.03.20 (Arndt Voß) -
Das Theater Kiel hat Erfahrung mit der Grand Opéra, scheut den Aufwand für dieses Genre nicht. In den letzten vier Jahren wurden erfolgreich, wenn auch verstörend Meyerbeers „Hugenotten“ gezeigt, dann 2017 opulent Rossinis „Tell“. Zwei Jahre später folgte mit biederem Anstrich Aubers „Stumme von Portici“, und nun galt die Anstrengung Hector Berlioz mit seinem grandiosen Zweiteiler „Die Trojaner“ (Premiere: 7. März 2020). Es ist ein Werk, das allen Respekt fordert. Das Theater zollte ihn – ehrbar.

Der Punkt auf dem i – DNT Weimar mit einer semiszenischen „Così fan tutte“

13.01.19 (Joachim Lange) -
Ein Opernhaus steht mit einem kompletten DaPonte-Zyklus im Spielplan allemal besser da, als ohne. „Figaros Hochzeit“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ sind und bleiben bestens funktionierende Stücke mit genialer Musik. Alle drei. Mozart eben. Das Deutsche Nationaltheater Weimar begann mit einem knallig bunten Figaro von Michael Tolke, ließ darauf Demis Volpis betont nachdenklichen Don Giovanni folgen und komplettiert diese Erfolgstrias der Operngeschichte jetzt mit Nina Gühlstorffs „Così fan tutte“-Version.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: