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Alle Artikel kategorisiert unter »Pierre Derhet«

„Alle lieben Sie, Fortunio!“ – André Messagers Musikkomödie in Nancy

28.04.22 (Roland H. Dippel) -
Für dieses Remake einer Produktion der Pariser Opéra Comique an der Opéra National de Lorraine hatte Intendant Matthieu Dussouillez gewichtige Gründe. Zum einen wurde André Messagers „Fortunio“ (1907) zur glücklich bestandenen Feuer- und Wasserprobe für die Chefdirigentin Marta Gardolińska, von der man sich auf weitere ähnlich anspruchsvolle französische Kernaufgaben freuen darf. Außerdem gab es neben der bravourösen Anne-Catherine Gillet als Jacqueline einen Tenor mit subtilem Format: Pierre Derhet lieferte schüchterne bis schmelzende Töne in der Titelpartie der lyrischen Komödie nach Alfred de Mussets „Le chandelier“ (Der Leuchter, 1835). Laurent Delvert hielt die Inszenierung von Denis Podalydè frisch – auf Höhe der musikalischen Leistung.

Dunkel ist das Ende, ist der Tod – Uraufführung von „Le Silence des ombres“ von Benjamin Attahir in Brüssel

26.09.19 (Joachim Lange) -
Sage keiner, es gäbe nicht das speziell Französische in der Musik. Die neue Oper von Benjamin Attahir ist sehr französisch. Nicht nur, weil die dunklen Arkaden und Steintreppen der Uraufführungsinszenierung vor einer gewaltigen Mauer auch jener Ort sein könnte, in dem man „Pelléas et Mélisande“ aufführen könnte. Der 1989 in Toulouse geborene Franzose tut gar nicht so, als wollte er sich etwa von Debussy so weit entfernen, dass man dessen Einfluss, oder zumindest seine Rolle als Maß der Dinge, nicht mehr erkennen würde. Joachim Lange mit seinem Uraufführungsbericht.
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