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Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburger Festspiele«

Salzburger Festspiele verlängern Vertrag mit Hinterhäuser bis 2026

22.05.19 (dpa) -
Salzburg - Markus Hinterhäuser bleibt auch nach dem Sommer 2021 Intendant der Salzburger Festspiele. Das Kuratorium des Festivals hat in seiner Sitzung am Dienstag den Vertrag mit dem 61-Jährigen um weitere fünf Jahre bis 2026 verlängert. Die Wiederbestellung hatte sich bereits abgezeichnet, weil das Kuratorium schon Hinterhäusers Ankündigung, sich wieder zu bewerben, «mit großer Freude» aufgenommen hatte.

Festspielhaus in Salzburg soll generalsaniert werden

29.08.18 (dpa) -
Nach den Wassereinbrüchen infolge starker Regenfälle wollen die Salzburger Festspiele eine Generalsanierung des Großen Festspielhauses in Angriff nehmen. Das gute Ergebnis der am Donnerstag zu Ende gehenden Saison könne nicht davon ablenken, dass die Festspiele vor großen finanziellen Problemen stünden, sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler am Dienstag in Salzburg. „Wir bereiten aktuell einen Masterplan für die Generalsanierung vor, vom Keller bis zum Dach.“

Salzburger Festspiele 2018 – Ein Flop und viele Sternstunden

26.08.18 (dpa, Georg Etscheit) -
Mit einem Auftritt von Superstar Anna Netrebko gehen die Salzburger Festspiele in wenigen Tagen zu Ende. Intendant Markus Hinterhäuser gelang erneut ein spannendes Programm mit wenigen Ausrutschern. Eine Bilanz.

Kühne-Stiftung wird neuer Hauptsponsor der Salzburger Festspiele

25.08.18 (dpa) -
Die Kühne-Stiftung wird neuer Hauptsponsor der Salzburger Festspiele. Wie die Festspiele am Freitag mitteilten, einigten sich beide Seiten auf eine Kooperation bis Ende des Jahres 2021. „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Partnerschaft für beide Seiten neue Impulse bringen wird“, sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Ausgeliefert … – Gottfried von Einems „Der Prozeß“ bei den Salzburger Festspielen

17.08.18 (Joachim Lange) -
Zu dieser konzertanten Aufführung von Gottfried von Einems Kafka Oper „Der Prozeß“ muss man sich die beiden exzellenten Produktionen hinzudenken, die die Staatsoper Wien mit „Dantons Tod“ und das Theater an der Wien mit dem „Besuch der alten Dame“ aus Anlass des einhundertsten Geburtstags des Österreichers in der zu gerade zu Ende gegangenen Spielzeit herausgebracht haben.

Vom Blumenmeer ins Blutbad – Aribert Reimanns „Lear“ wird zum triumphalen Schlusspunkt der aktuellen Salzburger Festspiele

22.08.17 (Joachim Lange) -
Zum guten Schluss ist die Rechnung des neuen Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser aufgegangen: Aribert Reimanns längst zum Klassiker der Moderne avancierter „Lear“ aus dem Jahre 1978 setzte ein Ausrufezeichen hinter das sommerliche Opern-Programm an der Salzach. Dabei glänzen die Wiener Philharmoniker als „Hausorchester“ der Festspiele mit Franz Welser-Möst am Pult mit dieser ambitionierten und höchst erfolgreichen zeitgenössischen Oper. Was aufs Schönste belegt, dass diesen Musikern auch nichts Modernes fremd ist. Zumal sich die Felsenreitschule in den letzten Jahren noch jedes Mal bei den Großwerken der Moderne akustisch bewährt hat. Auch die aus der Not geborene Platzierung des Schlagwerks an der Seite der Bühne erweist sich als Glücksfall für die dadurch entstehende Pointierung der Musik.

Muti und die Musik, die Macht und andere Metaphern – Aida in Salzburg

13.08.17 (Frieder Reininghaus) -
Giuseppe Verdis „Aida“ gehört zum kernigsten Kern-Repertoire des Opernbetriebs. Manches Sommerspektakel in vormals antiken Arenen oder anderen touristisch erschlossenen Steinbrüchen täte sich weit schwerer, wenn es dieses Werk von 1870/71 nicht gäbe. Auch die Salzburger Festspiele wollen an der großen musikalischen und ökonomischen Zugkraft der „Aida“ teilhaben. Sie machen daher der Arena di Verona und künstlerisch vergleichbar wertvollen Institutionen Konkurrenz. Intendant Hinterhäuser sorgte für maximale Attraktion im Großen Vorderhaus, indem er mit Riccardo Muti einen der renommiertesten Verdi-Dirigenten verpflichtete, dazu top-teures Sänger-Personal und mit Shirin Nashat eine in der interkulturellen FotografInnen- und -FilmerInnen-Szene absolut angesagte Regisseurin. Der Erfolg gibt ihm recht.

Salzburger Festspiele: Die göttliche Anna brilliert in altbackener „Aida“

09.08.17 (dpa) -
Ein bisschen kam man sich vor wie in der Arena von Verona. Die Trompeten schmetterten beim allbekannten Triumphmarsch, dass es eine Freude war, die Menschenmassen wallten hin und her, und die Sänger verausgabten sich an der Rampe. Fehlten nur noch die Elefanten.

Gediegener Sozialrealismus mit einer guten Dosis Theaterhumor – „Lady Macbeth“ bei den Salzburger Festspielen

03.08.17 (Frieder Reininghaus) -
Lange sah man im 20. Jahrhundert Katerina Ismailowa, die tragische Heldin Dmitri Schostakowitschs, eingesargt in das ländlich-rückständige Russland. Dem entstammt die Figur – einer Novelle von Nikolai Leskow aus dem Jahr 1864. Die Bühnenbilder, wenn sie nicht weitgehend abstrahierten, griffen in der Regel optische Elemente der Landarmut auf, illustrierende Motive einer patriarchalischen Kaufmannsgesellschaft am Rande der Zivilisation, der Folklore und Usancen des Zaristischen Polizeivollzugs bzw. Deportationssystems, die mit satirischer Lust überzeichnet wurden. Das funktioniert allemal, da die Sicherheits- und Ordnungskräfte fast überall nicht nur beliebt sind.

Salzburger Festspiele: Schirach warnt vor Tyrannei der Stärkeren

27.07.17 (dpa) -
Salzburg - Der deutsche Jurist und Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach hat sich als Festredner bei den Salzburger Festspielen mit großem Nachdruck gegen Volksentscheide ausgesprochen. «Der Volkszorn ist unberechenbar. Er kann jederzeit aufgestachelt werden», sagte er vor illustren Gästen aus Kunst, Politik und Wirtschaft am Donnerstag in der Felsenreitschule.
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