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Alle Artikel kategorisiert unter »Sarah Nemtsov«

In Klanggewittern – Die Oper Halle streamt die Sarah Nemtsovs Oper „Sacrifice"

26.04.20 (Joachim Lange) -
Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist die Oper Halle auch dabei und bereichert den virtuellen Notspielplan, mit dem sich die Theater und Opernhäuser in Erinnerung halten. Für eine andere, eher bizarre lokale Schlagzeile jenseits jeder Kunstanstrengung sorgte kürzlich der Geschäftsführer der Theater, Oper und Orchester GmbH (TOOH) Stefan Rosinski.

Kunst! Freiheit! Eröffnungskonzert zum „Monat der zeitgenössischen Musik“ in Berlin

03.09.19 (Martin Hufner) -
Drei Ensembles mit acht Kompositionen, aufgeführt im Radialsystem Berlin. Damit wurde der Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin, der in diesem Jahr sein dreijähriges Jubiläum feiert, eingeläutet. Es wird 146 Konzerte geben, verteilt auf 65 Spielstätten. Ein Mammutunternehmen, das bündelt, was zudem teilweise ohnehin in Berlin läuft. Der Eröffnungskonzert bot nun selbst ein Panorama des Ganzen, fokussiert auf zwei Stunden. Eine gelungene Veranstaltung, findet Martin Hufner.

Sarah Nemtsov erhält Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik der Stadt Oldenburg

22.03.18 (PM - Stadt Oldenburg) -
Die gebürtige Oldenburgerin Sarah Nemtsov (37) erhält in diesem Jahr den Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik der Stadt Oldenburg.

Über-Performativ und reichlich weiblich

07.03.17 (Andreas Kolb) -
Stuttgarts größtes Festival für Neue Musik nennt sich Eclat, hätte aber dieses Jahr auch den Titel „Plädoyer für selbstbewusste Komponistinnen“ tragen können: Als ein solches hatten die künstlerischen Leiterinnen Christine Fischer und Lydia Jeschke das Programm der beiden ersten Tage konzipiert. Jung, weiblich, und visuell – das waren drei Gemeinsamkeiten, dennoch hätten die acht ersten Konzerte aus weiblicher Feder unterschiedlicher nicht sein können. Einzig der Hang zum Über-Performativen, zum Konzept, kurz zu einer Gehaltsästhetik ganz im Sinne eines Harry Lehmann, war ihnen gemeinsam.

Zuschauer unter Beschuss: Uraufführung der Oper „Sacrifice“ von Sarah Nemtsov und Dirk Laucke an der Oper Halle

06.03.17 (Roland H. Dippel) -
Für jedes Jahr eine Musiktheater-Uraufführung ist der Wunsch von Halles Opernintendant Florian Lutz und er verdichtet die Achse von zeitgenössischer Dramatik zur Gegenwartsmusik. Jetzt, im zweiten Zyklus auf der Raumbühne Heterotopia Sebastian Hannaks, geht es los: Die in Berlin lebende Komponistin Sarah Nemtsov (geb. 1980) nennt ihr viertes Musiktheater-Werk „Sacrifice“ eine „Oper in vier Akten“, das Textbuch schrieb der aus Halle stammende Dramatiker Dirk Laucke (geb. 1982). Beide thematisieren auf mindestens fünf Ebenen heutige Migrantenbewegungen und Erschütterungen von Lebensentwürfen auf für Hörer und Zuschauer extrem fordernde Weise.

Von Wurzeln, Zweigen und Blättern

26.02.17 (Juana Zimmermann) -
Die berühmte Akkordeonistin Elsbeth Moser, Professorin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien setzte ihrem Instrument mit dem „Akkordeonfest Hannover“ ein Denkmal und zeigte gleichzeitig Perspektive auf. Vom 23. bis 27. November 2016 wurde an der Hochschule und in den gro­ßen Kulturinstitutionen Hannovers die weite Spannbreite der Akkordeonmusik aufgetan. Es wurde von Tango über Orchester bis Jazz und Neue Musik geboten, inklusive dreizehn Uraufführungen.

Über-Performativ und reichlich weiblich – Das Festival Eclat in Stuttgart am ersten Februarwochenende

06.02.17 (Andreas Kolb) -
Stuttgarts größtes Festival für Neue Musik nennt sich Eclat, hätte aber dieses Jahr auch den Titel „Plädoyer für selbstbewusste Komponistinnen“ tragen können: Als ein solches hatten die künstlerischen Leiterinnen Christine Fischer und Lydia Jeschke das Programm der beiden ersten Tage formuliert. Jung, weiblich, und visuell – das war ein gemeinsamer Tenor, dennoch hätten die acht ersten Konzerte aus weiblicher Feder unterschiedlicher nicht sein können. Einzig der Hang zum Über-Performativen, zum Konzept, kurz zu einer Gehaltsästhetik ganz im Sinne eines Harry Lehmann, war ihnen gemeinsam.

Heimat als Summe von Orten und Kontakten

03.05.16 (Leonie Reineke) -
Konzert oder Gottesdienst? Als der Sänger auf der Bühne plötzlich begann, liturgische Verse des Mincha-Gebets vorzutragen und auch das Instrumentalensemble und einige Personen im Publikum mit einstimmten, stellte sich das ebenso befremdliche wie faszinierende Gefühl ein, einer synagogalen Andacht beizuwohnen. Die von dem Bariton und Kantor Assaf Levitin dargebotenen jüdischen Gesänge waren allerdings nur einer von mehreren Bausteinen des Projekts „Mekomot“, das in diesem Jahr das Kölner „Forum neuer Musik“ des Deutschlandfunk unter dem Motto „Jüdische Identitäten“ eröffnete.

Im Radio: ++ contrapunkt ++ 44 – Musikland Israel: Von patriotisch bis weltoffen

18.11.15 (PM - Goethe-Institut) -
Im Jahr 2015 begehen Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. In der Veranstaltungsreihe „contrapunkt – Dialog der Kulturen“ stellen BR-KLASSIK, das Goethe-Institut und die neue musikzeitung die aktuelle Musik- und Kulturszene in Israel vor. Kooperationspartner ist das Zentrum für Israel-Studien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Live ab 21:05 am 19. November auf BR-KLASSIK.

Die „LiederWerkstatt“ des Kissinger Sommers ist immer für Überraschungen gut

08.07.15 (Thomas Ahnert) -
„Wenn man einmal Liederbücher des 20. und 21. Jahrhunderts herausgibt, wird die Hälfte davon in Bad Kissingen entstanden sein, so viel ist sicher.“ Der Satz, den Moritz Eggert in einem seiner Blogs schrieb, ist vielleicht etwas optimistisch, aber nicht ganz falsch. Denn der Kissinger Sommer, der in diesem Jahr zum 30. Mal in dem bayerischen Staatsbad veranstaltet wird, ist im Augenblick der einzige Ort in Deutschland, an dem noch Lieder und Zyklen systematisch produziert werden.
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