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Alle Artikel kategorisiert unter »Sarah Nemtsov«

Mit Sarah Nemtsov an den eigenen Traum glauben

02.12.22 () -
Die vielfach ausgezeichnete Komponistin Sarah Nemtsov zählt zu den gefragtesten musikalischen Stimmen ihrer Generation. Seit Oktober 2022 ist sie Professorin für Komposition an der Universität Mozarteum.

Miniopern über Liebe, Triebe und Schmerz: Shakespeare-Abend der Hochschule für Musik Nürnberg

23.11.22 (Roland H. Dippel) -
Toller Shakespeare-Abend der Hochschule für Musik Nürnberg mit fünf neuen Mini-Kammeropern in der 3. Etage des Schauspielhauses Nürnberg: „Ich will lächeln“ von Gordon Kampe, „Verflucht“ von Sarah Nemtsov, „Tongs and Bones“ von Stephan Winkler, „Sonett 18“ von Geunu Ryu und „Pray, Chuck, Come Hither“ von Sara Glojnarić. In der Regie von Sebastian Häupler wurde „Mid{Summer}Nightdreams“ ein schmerzlich schönes Musiktheater vom Feinsten mit engagierten jungen Stimmen und kompetentem Orchester.

Junges Festival im zweiten Jahr

27.10.22 (Patrick Erb) -
„Musikalische Schichtungen als Annäherung an die Wirklichkeit“ – Philosophisch wie musikalisch anspruchsvoll zeigt sich das Festival „weit! neue musik weingarten!“, das, nach seiner Neuauflage im Jahr 2021, vom 18. bis zum 20. November 2022 zum zweiten Mal stattfindet und sich dem Werk von   Sarah Nemtsov widmet.

Vom Grundrauschen der Welt – Sarah Nemtsovs „Haus“ auf der RuhrTriennale

01.09.22 (Joachim Lange) -
Es ist fünf Jahre her, als Komponistin Sarah Nemtsov (*1980) an der Oper in Halle mit ihrer kompositorischen Vorlage für den Opernvierakter „Sacrifice“ Furore machte. Der Text stammte von Dirk Laucke und verhandelte das Abgleiten von zwei jungen Mädchen aus Sachsen-Anhalt in die Fänge des sogenannten IS. Ein Stück packenden Musiktheaters, das alle Register einer eigenwilligen Novität zog, keinerlei platter Agitation bedurfte und dennoch bei der Kritik und beim Publikum gleichermaßen zündete. Florian Lutz hatte dieses exemplarisch aktuelle wie hochpolitische Stück in einer spektakulären Raumbühne inszeniert. Auch damit war es ihm gelungen, das von ihm geleitete Haus (zumindest für ein paar Jahre) zu einem der innovativsten Opernhäusern des Landes zu machen. Tempi passati.

Wie man Sperren aufhebt

29.10.21 (Gerhard R. Koch) -
„Lost in Translation“, Sofia Coppolas Film von 2003 zeigt einen Amerikaner in der midlife crisis und eine Jüngere in einer ebenfalls sterilen Beziehung in einem Tokyoter Hotel. Wirklich zueinander finden können sie nicht. Aber auch Japan bleibt ihnen so fremd wie sie den Japanern: Kommunikation findet nicht statt, was nicht nur Frage der Übersetzung ist. Das englische Gegenstück zu dieser lautet „Transitions“, Übergänge. Ebendies hat Reinhard Kager zum Motto der diesjährigen „Klangspuren“ im tirolerischen Schwaz gemacht.

In Klanggewittern – Die Oper Halle streamt die Sarah Nemtsovs Oper „Sacrifice"

26.04.20 (Joachim Lange) -
Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist die Oper Halle auch dabei und bereichert den virtuellen Notspielplan, mit dem sich die Theater und Opernhäuser in Erinnerung halten. Für eine andere, eher bizarre lokale Schlagzeile jenseits jeder Kunstanstrengung sorgte kürzlich der Geschäftsführer der Theater, Oper und Orchester GmbH (TOOH) Stefan Rosinski.

Kunst! Freiheit! Eröffnungskonzert zum „Monat der zeitgenössischen Musik“ in Berlin

03.09.19 (Martin Hufner) -
Drei Ensembles mit acht Kompositionen, aufgeführt im Radialsystem Berlin. Damit wurde der Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin, der in diesem Jahr sein dreijähriges Jubiläum feiert, eingeläutet. Es wird 146 Konzerte geben, verteilt auf 65 Spielstätten. Ein Mammutunternehmen, das bündelt, was zudem teilweise ohnehin in Berlin läuft. Der Eröffnungskonzert bot nun selbst ein Panorama des Ganzen, fokussiert auf zwei Stunden. Eine gelungene Veranstaltung, findet Martin Hufner.

Sarah Nemtsov erhält Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik der Stadt Oldenburg

22.03.18 (PM - Stadt Oldenburg) -
Die gebürtige Oldenburgerin Sarah Nemtsov (37) erhält in diesem Jahr den Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik der Stadt Oldenburg.

Über-Performativ und reichlich weiblich

07.03.17 (Andreas Kolb) -
Stuttgarts größtes Festival für Neue Musik nennt sich Eclat, hätte aber dieses Jahr auch den Titel „Plädoyer für selbstbewusste Komponistinnen“ tragen können: Als ein solches hatten die künstlerischen Leiterinnen Christine Fischer und Lydia Jeschke das Programm der beiden ersten Tage konzipiert. Jung, weiblich, und visuell – das waren drei Gemeinsamkeiten, dennoch hätten die acht ersten Konzerte aus weiblicher Feder unterschiedlicher nicht sein können. Einzig der Hang zum Über-Performativen, zum Konzept, kurz zu einer Gehaltsästhetik ganz im Sinne eines Harry Lehmann, war ihnen gemeinsam.

Zuschauer unter Beschuss: Uraufführung der Oper „Sacrifice“ von Sarah Nemtsov und Dirk Laucke an der Oper Halle

06.03.17 (Roland H. Dippel) -
Für jedes Jahr eine Musiktheater-Uraufführung ist der Wunsch von Halles Opernintendant Florian Lutz und er verdichtet die Achse von zeitgenössischer Dramatik zur Gegenwartsmusik. Jetzt, im zweiten Zyklus auf der Raumbühne Heterotopia Sebastian Hannaks, geht es los: Die in Berlin lebende Komponistin Sarah Nemtsov (geb. 1980) nennt ihr viertes Musiktheater-Werk „Sacrifice“ eine „Oper in vier Akten“, das Textbuch schrieb der aus Halle stammende Dramatiker Dirk Laucke (geb. 1982). Beide thematisieren auf mindestens fünf Ebenen heutige Migrantenbewegungen und Erschütterungen von Lebensentwürfen auf für Hörer und Zuschauer extrem fordernde Weise.
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