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Alle Artikel kategorisiert unter »Stefan Blunier«

Eine Traumfrau von Heute – Die St. Gallener Festspiele mit Catalanis selten gespielter „Loreley“

25.06.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Nixe mit Goldhaar auf dem Rheinfelsen; verführte Adelige und scheiternde Schiffer auf dem Fluss; herrschaftliche Hochzeit und Volksfest; ein Flussfürst namens Alberich – und all das übergossen mit italienischer Musik? Eigentlich geht das doch nicht mehr… doch auf St.Gallens Festspieltribüne klatschten und trampelten die 1400 Premierenbesucher begeistert.

Ärger über Kürzungen: Generalmusikdirektor verlässt Bonn

19.06.14 (dpa) -
Der Generalmusikdirektor des Bonner Beethoven Orchesters, Stefan Blunier, will seinen Vertrag aus Ärger über Kürzungen nicht verlängern. Ab Sommer 2016 stehe er für das Amt nicht mehr zur Verfügung, teilte er schon letzten Freitag mit.

Kräftige Triebe im lädierten Treibhaus: Vera Nemirova inszeniert Wagners „Tristan und Isolde“ in Bonn

29.04.13 (Frieder Reininghaus) -
An Wagner-Aufführungen in den Opern- und Festspielhäusern ist heuer kein Mangel. Die Werke Richard Wagners werden landauf und landab „gedeutet“ und ausgebeutet – von den „Feen“ bis zum „Parsifal“. Also muss, wer immer im Überangebot Aufmerksamkeit erregen oder gar eine Spur hinterlassen möchte, markante marktgängige Ideen bieten.

Klar gegliedert und ohne Übertreibungen: Stefan Bluniers Beethoven-Debüt auf CD

15.03.13 (Hanspeter Krellmann) -
Der 49-jährige aus Bern gebürtige Stefan Blunier hat Kapellmeisterstationen in Mainz, Augsburg und Mannheim absolviert, bevor er sieben Jahre GMD in Darmstadt war und 2008 musikalischer Oberleiter des Theaters in Bonn und des dortigen Beethoven Orchesters wurde. Seine Tonträger-Karriere begann verheißungsvoll auf verschiedenen Labels mit ausgewählten Repertoirestücken, die er mit seinen Ensembles und Orchestern aus Darmstadt und Bonn vorlegte. Beethovens Sinfonien 1 und 5, neu hinzugekommen, überzeugen in seiner Wiedergabe so, dass sie als Serienbeginn vorstellbar wären.

nmz-TV-Bühne Musikmesse 2012 - Stadtkultur oder Leuchtturm (2/2)

Kulturfinanzierung- Auch ein Thema für die Stadt Bonn. Die Errichtung des neuen Festspielhauses ist Kulturfreunden mit Blick auf das Beethoven-Jahr 2020 eine Herzensangelegenheit. Seit Jahren ist das Thema Gesprächs- und Verhandlungsstoff zwischen Politik und Hochkultur. Zu Gast auf der Musikmesse präsentiert sich das Beethovenfest Bonn mit neuen Konzepten und stellt sein Programm für 2012 vor.

nmz-TV-Bühne Musikmesse 2012 - Stadtkultur oder Leuchtturm (1/2)

Kulturfinanzierung- Auch ein Thema für die Stadt Bonn. Die Errichtung des neuen Festspielhauses ist Kulturfreunden mit Blick auf das Beethoven-Jahr 2020 eine Herzensangelegenheit. Seit Jahren ist das Thema Gesprächs- und Verhandlungsstoff zwischen Politik und Hochkultur. Zu Gast auf der Musikmesse präsentiert sich das Beethovenfest Bonn mit neuen Konzepten und stellt sein Programm für 2012 vor.

Stefan Blunier bleibt bis mindestens 2016 in Bonn

30.12.11 (kiz - lieberwirth) -
Das Beethoven Orchester Bonn hat den Vertrag mit dem Schweizer Stefan Blunier in der Funktion eines Bonner Generalmusikdirektors bis Mitte 2016 verlängert. Das Orchester befindet sich noch bis zum 5.Januar auf Chinatournee. In der Xinghai Concert Hall in Guangzhou steht am Silvesterabend neben einem Cellokonzert von Haydn Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 auf dem Programm.

Fesselndes Ensemblespiel in Bieitos eher zahmer Inszenierung: Poulencs „Gespräche der Karmelitinnen“ an der Komischen Oper

27.06.11 (Peter P. Pachl) -
Mit nacktem Unterkörper schwenkt eine Novizin schon beim Einlass des Publikums ein Weihrauchfass und umkreist lachend die vier fünfstöckigen Aluminium-Betttürme auf der Drehscheibe. Ihr werden später, wenn die Nonnen, mit umgehängten Pappschildern als „Hure[n] Gottes“ gebrandmarkt, auf ihre Hinrichtung warten, an der Rampe die Haare geschoren. Die hinzuerfundene Schwester Anne bleibt eine der wenigen Provokationen der eher zahmen Inszenierung von Calixto Bieito. Dennoch ein ausnehmend dichter und musikalisch hervorragender Premierenabend unter der Leitung von Stefan Blunier.

Liebe im Talbot: Stefan Blunier leitet die Neuinterpretation von Schrekers „Irrelohe“ in Bonn

08.11.10 (Peter P. Pachl) -
Als durch einen musikologischen Kongress, Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts in Graz, die Renaissance der Bühnenwerke Franz Schrekers ausgelöst wurde, gab es auch eine partielle konzertante Aufführung der „Irrelohe“, der einige Jahre später dann in Wien eine komplette konzertante folgte. Nunmehr erlebte Schrekers sechste Oper ihre dritte szenische Realisierung: nach Bielefeld und der Wiener Volksoper steht „Irrelohe“ am Theater Bonn auf dem Programm, und damit unweit des Uraufführungsortes Köln, wo Otto Klemperer 1924 die Uraufführung geleitet hat.

Honorarkonsul des Abgründigen: Eugen d’Alberts „Golem“ am Theater Bonn

30.01.10 (Frieder Reininghaus) -
Es „wagnert“ kräftig in der Partitur für den „Golem“, der 1926 in Frankfurt/Main uraufgeführt wurde: Adaptiert wurden von Eugen d’Albert (1864–1932) verschiedene Motive aus dem „Ring“ und den „Meistersingern“. Doch immer wieder entgleitet der tonale Strom des Musikdramas den nicht mehr sonderlich frischen Bahnen des Wagnerismus und entwickelt, bereichert durch rhythmische Deklamation oder eine nur vom Schlagzeug unterlegte Soprankantilene, gestützt auf tritonusgeschärfte Harmonik oder flirrende Sechzehntelfiguren eigenständige Züge.
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