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Alle Artikel kategorisiert unter »Stefan Prins«

Multiple Identitäten

18.06.19 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und mit: Giorgio Netti, dem Finnish Baroque Orchestra und Stefan Prins.

Darmstädter Ferienkurse 2018: Ensemble Nadar – „OurEars”

Nach seiner großen Multimedia-Performance DEAD SERIOUS im Jahr 2014 war das belgische Ensemble Nadar auch in diesem Jahr wieder bei den Darmstädter Ferienkursen zu Gast – dieses mal mit sehr viel intimeren Klangerlebnissen in ihrem Projekt „OurEars”. Vier Komponistinnen und Komponisten (Natasha Diels, Vladimir Gorlinsky, Cathy van Eck, Martin Schüttler) kuratierten und komponierten Werke für private Orte wie beispielsweise das Studio eines Künstlers, das Wohnhaus eines Arztes oder ein alternatives Kulturzentrum.

Privatführungen auf der Musiktheaterbaustelle

20.07.18 (Anna Schürmer) -
„Do we have some fucking music?“ Diesen frustrierten Ausruf hatte man vor zwei Jahren beinahe auf den Lippen, nach der ersten Ausgabe der Münchener Biennale für neues Musiktheater unter der Leitung von Manos Tsangaris und Daniel Ott. All zu wenig Musik war da zu hören gewesen – schlimmer noch: Man hatte den Eindruck gewinnen können, dass die geladenen Künstlerkollektive sich kaum für Musiktheater interessierten.

Festivalerlebnis als musiktheatrales Happening – Das Erste Biennale-Wochenende in München

05.06.18 (Anna Schürmer) -
Im Vorfeld der Münchener Biennale für neues Musiktheater ist das Publikum dazu angehalten, sich einen Stundenplan zu bauen: einen persönlichen Wegweiser durch das Programm zum Thema „Privatsache / Private Matters“ mit seinen insgesamt fünfzehn Neuproduktionen, deren Premieren sich teils überschneiden. Das heißt, man muss Entscheidungen treffen; und es bedeutet, dass niemand in diesem ersten Biennale-Drittel genau dieselben Dinge erlebt hat. Eher gleicht das Festivalerleben einem interaktiven Computerspiel, in dem eigene Entscheidungen den Spiel- und Rezeptionsfluss bestimmen.

Zeigefinger und Messer – „Autonome Musik“ mit dem Ensemble Mosaik in Berlin

29.05.18 (Hans-Peter Graf) -
Die in Berlin beheimatete Formation begeht ihren Zwanzigsten mit einer vierteiligen Reihe Autonome Musik. Mit Selbstbewusstsein und dem eigenen Ensemble-Schwerpunkt, der Arbeit an „neuen Ansätzen der Aufführungspraxis“, verpflichtet, ging’s in die dritte Runde.

Mit Herz und E-Gitarre

30.06.17 (Anna Schürmer) -
In der Philharmonie im Münchner Gasteig gibt der Schmusesänger der 80er, Chris de Burgh, ein Konzert. Auf der sonnigen Piazza herrscht dagegen Remmidemmi: mit Blechsound, hämmernder Percussion und kreischender E-Gitarre besetzt das Verworner-Krause­Kammerorchester (VKKO) das Celibidache-Forum. Der Dirigenten-Derwisch irritiert Passanten, verwundert Philharmonie-Besucher und begeistert Freunde schräger Klang- und Performancekunst. Das ist frech, erfordert aber auch Mut – und entspricht somit ganz dem aDevantgarde-Festival, das sich in seiner 14. Ausgabe der Parole „coraggio“ gewidmet hat.

Mensch-Maschine: Das Neue Kollektiv München (NKM) spielt Werke von Bang, Prins, Reiserer und Winkler

08.07.16 (Michael E. Bauer) -
Das 2015 gegründete Ensemble Neues Kollektiv München (NKM) war in der Black Box des Münchner Gasteig zu Gast. Seinen Auftritt mit Werken von Gerhard E. Winkler, Malin Bang, Stefan Prins und Christoph Reiserer hat Michael E. Bauer besucht:

Donaueschinger Musiktage 2015 – Videoblog: Samstag

Der Samstagmorgen begann bei den Donaueschinger Musiktagen 2015 mit einer Provokation: Mario de Vegas Performance „Auto” war für die Besucher nicht sofort als solche zu erkennen.

Gibt es ein Leben außerhalb der Neuen Musik?

01.03.15 (Andreas Kolb) -
Anstatt zu sagen, er macht gute Musik, muss man bei dem Komponisten Johannes Kreidler eher sagen, er denkt gute Musik. Der Compositeur provocant wurde seiner Rolle als Konzeptkünstler auch beim jüngsten Festival für Neue Musik Eclat Anfang Februar in Stuttgart gerecht. Er hatte sich Ravels „Bolero“ vorgeknöpft und einfach die beiden eingängigen Melodien weggelassen. Übrig blieb ein Bolero-Skelett mit dem bekannt-markanten Rhythmus sowie dem unnachahmlichen Crescendo, im Unhörbaren begonnen und ins Brachiale gesteigert vom SWR Sinfonieorchester Stuttgart unter Rupert Huber. Die gewaltige Wirkung beruhte auch darauf, dass Kreidler den Rhythmus für die sonst arbeitslos gebliebenen Bläser neu arrangiert hatte. Kreidler hatte Ravels Konzept sozusagen auf die Spitze getrieben – ob sein „Bolero“ durch dieses Raffinement zu Neuer Musik geworden war, darüber war sich das (Fach-)Publikum nicht einig. Kreidler gelang nicht nur ein interessanter Blick auf Vorbilder aus der Musikgeschichte, sondern auch ein Affront gegenüber der Neuen Musik: Kann ein Arrangement eines Klassik-Hits Neue Musik sein?

Das Foto

29.08.14 (nmz-red) -
Mittenwald, Markneukirchen: Zur Schaffung neuer Absatzmärkte haben sich der Verband deutscher Geigenbauer und Bogenmacher sowie der Deutsche Komponistenverband (DKV) in eine neue Allianz begeben. Die Manufakturen wollen zukünftig bei den großen Festivals der Neuen Musik in Darmstadt, Donaueschingen und Stuttgart Kompositionsaufträge vor allem an Konzeptualisten wie Johannes Kreidler und Stefan Prins vergeben, deren Schaffen explizit durch das performative Zerstören hochwertiger Streichinstrumenten geprägt ist.
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