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Beschluss zur SWR-Orchesterfusion in der Kritik: Landesmusikräte rufen Politik zum Handeln auf - Oberbürgermeister wollen an Standortwahl beteiligt werden

01.10.12 (Agentur - dapd) -
Karlsruhe (dapd-bwb). Die Entscheidung des SWR-Rundfunkrats zur Fusion der beiden Orchester in Stuttgart und Freiburg stößt im Südwesten weiter auf Kritik. Die Landesmusikräte Rheinland Pfalz und Baden-Württemberg reagierten am Montag bestürzt auf den Beschluss. Sie riefen die Landesregierungen in Mainz und Stuttgart auf, alles zu tun, um den Erhalt der beiden Orchester zu gewährleisten.

Schwarzer Tag für die Kultur und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – Fusion der SWR-Orchester ist beschlossene Sache

28.09.12 (Juan Martin Koch) -
Ein selbstsicherer Intendant, ein leidenschaftsloses Aufsichtsgremium, ein wütender Chefdirigent, weinende Orchestermitglieder: Das waren die Hauptakteure einer SWR Rundfunkratssitzung, die als schwarzer Tag in die Historie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Kulturlandschaft Deutschlands eingehen wird.

Eilmeldung: SWR Rundfunkrat und erste Reaktionen

27.09.12 (jmk) -
Bei der Sitzung des SWR Rundfunkrates ist der Plan, die beiden Klangkörper des SWR zu fusionieren endgültig angenommen worden. Die in der kurzen Zeit entwickelten Alternativkonzepte wurden wie erwartet vom SWR Intendanten Peter Boudgoust als nicht belastbar dargestellt. Das Gremium folgte Boudgousts Auffassung und stimmte bei 11 Gegenstimmen für die Beschlussvorlage der Intendanz. Weitere Informationen demnächst hier auf nmz Online.
[Erste Reaktionen ... – Juan Martin Koch hat Statements von Entscheidern und Betroffenen eingesammelt: Vom Intendanten bis zur Orchesterleitern und -mitgliedern.]

Update: Ausreichende Signale für einen weiteren Aufschub? Der SWR Rundfunkrat entscheidet über die Orchesterfusion

27.09.12 (Juan Martin Koch) -
Update: Bei 11 Gegenstimmen hat der Rundfunkrat des SWR der Fusion der Orchester zugestimmt. "Ein schwarzer Tag für die Kulturlandschaft", schreibt aus der Sitzuing Juan Martin Koch.

Im Vorfeld der Sitzung des SWR Rundfunkrates am morgigen 28. September in Mainz scheint die drohende Orchesterfusion kaum mehr abwendbar. Zwar muss Intendant Peter Boudgoust laut Beschluss vom 29. Juni über Alternativen berichten, doch ist wenig wahrscheinlich, dass er diese als „belastbar“ präsentieren wird – was Voraussetzung für einen weiteren Aufschub der im Prinzip vom Gremium schon abgesegneten Fusion wäre. Immerhin konnte aber der Freundeskreis des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg gerade noch rechtzeitig das Ergebnis seiner dreimonatigen Bemühungen um Unterstützung aus der Region an Intendant und Rundfunkrat weitergeben. Auch aus Stuttgart kommt ein Konjunktiv.

Fusionssymphonie

22.09.12 (Rupert Hörbst) -
Hier steht, sie spielen Fragemente einer Fusionssymphonie ...

Orchester-Fusion: Rundfunkkommission der DOV fordert mehr Zeit für Prüfung – Boudgoust lehnt Moratorium ab

Die geplante Fusion der großen Orchester des Südwestrundfunks (SWR) soll sich nach dem Willen der Musiker-Gewerkschaft weiter verzögern. Die Rundfunkkommission der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) fordert bei der Zusammenlegung des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart und des Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg mehr Zeit, um mögliche Alternativen zu prüfen, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Unterdessen bekräftigte SWR-Intendant Peter Boudgoust gegenüber der Badischen Zeitung seine Position.

Schweigen, beredt – die nmz hört weiter genau hin

30.08.12 (Bojan Budisavljevic) -
„Das seltsam bedrückte Schweigen der Klangkörper“, so in ganz anderer Weise vielsagend titelte Gerhard Rohde in der nmz (02/12) seinen bitteren Kommentar zur Lage der deutschen Rundfunkorchester, noch bevor der Fusionsplan des SWR bekannt wurde, den der Sender seinen beiden Orchestern in Baden-Baden und Freiburg sowie in Stuttgart einsparbedingt „anzupassen“ drohte. Nun hat die nmz-Redaktion sich abermals diese Lage vorgenommen. Da die Absichten des SWR nun hinlänglich bekannt sind, hat sie die anderen ARD-Anstalten kurz und knapp nach der näheren Zukunft der übrigen elf Orchester gefragt, sieben Chöre und vier Big-Bands in ihrer Verantwortung: ob Einsparungen bzw. Stellenabbau bevorstehen, nach der Rolle der Neuen Musik sowie nach weiteren Programmschwerpunkten. Bojan Budisavljevic kommentiert die auf Seite 13 abgedruckten Antworten:

SWR: Endstation Gericht?

30.08.12 (Gerhard Rohde) -
Über die geplanten Veränderungen bei den Sinfonieorchestern des Südwestdeutschen Rundfunks in Stutt­gart und Baden-Baden/Freiburg ist hier schon mehrfach ausführlich und kritisch berichtet worden. Dass die Auflösung und Neuformierung der beiden Orchester zu einem einzigen Ensemble einen kulturpolitischen Skandal bedeutet, hat nicht nur die nmz festgestellt: Führende Musikinstitutionen, kompetente Fachleute, zahlreiche Zeitungen mit ihren Musikkritikern, die Berliner Philharmoniker, Musikhochschulen, betroffene Städte wie Freiburg im Breisgau, viele Komponisten, große Musikverlage und nicht zuletzt fast 30.000 Musikfreunde aus baden-württembergischen Landen und darüber hinaus aus aller Welt, haben sich gegen die Pläne der Intendanz des SWR ausgesprochen. Den Intendanten hat das alles nicht beeindruckt. Er hat sich von seinem von allen guten Geistern verlassenen Rundfunkrat sein Fusionsvorhaben absegnen lassen, mit der scheinheiligen Klausel: wenn bis Ende September ein alternativer Finanzierungsvorschlag von der Orchesterseite und deren „Freunden“ vorläge, könnte man über das Weitere noch einmal sprechen. Andernfalls gilt der Fusionsplan als durchgewunken.

Comic: Rent a Musician

23.08.12 (Rupert Hörbst) -
Wollen nicht mit den Sparplänen des SWR-Intendanten Peter Boudgoust in Verbindung gebracht werden: die Musiker des Ensembles Phace.

SWR sieht Don-Giovanni-Übertragung als Erfolg

28.07.12 (Agentur - dapd) -
Stuttgart - Die Übertragung der Stuttgarter Opern-Inszenierung von Don Giovanni ist aus Sicht des Südwestrundfunks (SWR) ein Erfolg gewesen. Es sei gelungen, Menschen für die Oper zu interessieren, die ansonsten nicht hingehen würden, sagte SWR-Intendant Peter Boudgoust am Donnerstag. Die "Schwellenangst" sei auf der grünen Wiese abgebaut worden.
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