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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Lübeck«

Carl Heinrich Graun mit Heiner Müller verquirlt – Lübecks Rezept für den „Montezuma“

30.01.20 (Arndt Voß) -
Es ist nicht einfach, Altes lebendig zu machen. Das erwies sich einmal wieder am Theater Lübeck, das sich mit zweifelhaftem Mut einer spätbarocken Oper nähern wollte. Objekt war Carl Heinrich Grauns „Montezuma“, vor 265 Jahren in Berlins „Königlicher Oper“ uraufgeführt.

Wenn Nixen lieben – Antonín Dvořáks „Rusalka“ an Lübecks Theater

19.11.19 (Arndt Voß) -
„Rusalka“, Antonín Dvořáks geheimnisvolle Wasserfee, verfehlte ihre magische Wirkung nicht. Bezaubernd und beseelt agierte sie, entzückte den Prinzen, der ihr zu einer Menschenseele verhelfen sollte, und begeisterte das Publikum. Otto Katzameier hatte das Werk durch seine stringente Regie faszinierend, obendrein bedeutsam interpretiert. Zugleich wurde die Aufführung für Stefan Vladar, dem neuen Lübecker GMD, eine glanzvolle Bühnenpremiere. Arndt Voß berichtet.

Theater Lübeck: Milhauds „Christophe Colomb“ im Assoziations- und Tongewitter

16.10.19 (Arndt Voß) -
Am Theater Lübeck wird gern ausgegraben. Man sucht das Rare, das Besondere, in dieser Saison allein dreimal in Süd- oder Mittelamerika. Man fand für einen effektvollen Spielzeitauftakt Astor Piazzollas „Maria de Buenos Aires“. Im Januar 2020 wird Carl Heinrich Grauns „Montezuma“ folgen, quasi eine Fortsetzung des Geschehens um Kolumbus. Der Entdecker selbst stand jetzt im Rampenlicht, bei dem Versuch, Darius Milhauds „Christophe Colomb“ aufführbar zu machen (Premiere: 12. Oktober 2019).

Tangomanie im Norden – Lübeck spielt Astor Piazzollas „María de Buenos Aires“

30.08.19 (Arndt Voß) -
Weltläufig gibt sich das Theater Lübeck mit seinen neun Opernproduktionen in der neuen Saison. Nur einmal liegt das Ziel in Europa, in Venedig natürlich. Meist will man in die Ferne, nach Afrika oder Asien, dreimal sogar auf den südamerikanischen Kontinent. Den Anfang machte (Premiere: 25. August 2019) dort Argentinien, wo Astor Piazzollas „María de Buenos Aires“ zuhause ist. Ihr musikalisches Idiom ist durch den Tango geprägt, weshalb Piazzolla selbst sein Werk eine „Tango-Operita“ nannte. Idee und Libretto dafür lieferte ihm der im benachbarten Uruguay geborene Lyriker Horacio Ferrer. Arndt Voß berichtet.

Eine sexzessive „Traviata“-Premiere am Theater Lübeck

17.06.19 (Arndt Voß) -
Giuseppe Verdis „La Traviata“ gilt als eine der meist gespielten Opern, ein Merkmal ihrer Beliebtheit. Auch das Theater Lübeck wollte sein Publikum nicht lang darben lassen und offerierte ihm nach nur sieben Spielzeiten erneut die großen musikalischen Momente, das Vorspiel mit dem zauberhaften Beginn und dem schwelgenden Liebesmotiv, das immer zündende Trinklied und all das, was danach noch als Gemütsbalsam folgt. Eines sei noch hervorgehoben, weil es in der neuen Inszenierung gesanglich besonders imponierte, das „Pura siccome un angelo“, das engelhaft Reine, das Vater Giorgio Germont bei seiner Tochter bewahrt haben wollte. Arndt Voß mit Einblicken zur Premiere.

Lübeck sperrt „Don Giovanni“ ins Irrenhaus – Erste Regiearbeit von Martina Veh, umstritten

14.05.19 (Arndt Voß) -
Mozarts „Don Giovanni“ ist ein grandioses Werk, in sich geschlossen und konsequent im dramaturgischen Konzept. Wie herausfordernd dennoch (oder deswegen) jede Inszenierung ist, wird oftmals unterschätzt, wurde es auch bei dem jüngsten Versuch wieder, ihn im Theater Lübeck zu zeigen (10. Mai 2019).

Mehr Zuschauern und weniger Einnahmen im Theater Lübeck

29.04.19 (dpa) -
Lübeck - Das Theater Lübeck blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Jahr 2018 zurück. Mehr Zuschauer, aber weniger Geld in der Kasse, lautet die Bilanz. In die neue Spielzeit startet das Theater mit einer Tango-Oper und einem Mix aus Shakespeare-Dramen.

Ein makabrer Spaß – Leonard Bernsteins „A Quiet Place“ in Lübeck

12.03.19 (Arndt Voß) -
Taugt sie auf der Bühne oder doch nicht, Leonard Bernsteins Oper „A Quiet Place“, seine letzte Bühnenarbeit? Bernstein selbst zweifelte 1983 nach der Uraufführung – auch andere. Das Theater Lübeck versuchte nun, mit einer kammermusikalischen Fassung (Premiere: 8. März 2019) eine Antwort zu finden.

Dann schrei‘n wir eben dort! – Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ am Theater Lübeck

06.02.19 (Arndt Voß) -
Ein kleines Opernhaus wie das in Lübeck kann manches nicht allein stemmen. Kooperation, nichts Ehrenrühriges, ist angesagt, will es seinem Publikum das Außergewöhnliche bieten, wie es zum Beispiel Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ ist, das stimmgewaltige und szenisch aufwändige Epos aus dem alten Russland und die Genietat eines Autodidakten. Diesmal halfen das Staatstheater Nürnberg und die GöteborgsOperan, um auch in Lübeck (Premiere: 25. Januar 2019) nach Jahrzehnten einmal wieder der Frage nachzugehen, hat Boris nun oder hat er nicht den Zarewitsch gemordet.

Stefan Vladar wird neuer Generalmusikdirektor in Lübeck

02.02.19 (dpa) -
Lübeck - Das Theater Lübeck bekommt einen neuen Generalmusikdirektor. Der Wiener Dirigent und Pianist Stefan Vladar werde das Amt am 1. August 2019 antreten, teilte das Theater am Freitag mit. Diese Ernennung sei die Krönung seiner bisherigen Laufbahn, sagte Vladar der Deutschen Presse-Agentur.
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